Wir waren am 08. November mit unserem Team bei der vierten Ausgabe des Trail Relay Runs in Schwanewede dabei und sind dort bei der Vollversion, der 11 km Distanz, gestartet. Am Ende stand ein guter siebter Platz in der Teamwertung und viele positive Eindrücke zum Trail Relay.

1Startgebühr und Anmeldung

Die Anmeldung konnte vorab einfach über das Dawengo-Portal erfolgen. Es konnte eine Anmeldung für die Light Version (7,7 km) oder die Full-Version (11 km) erfolgen. Jeweils als Team oder als Einzelstarter. Die Startgebühr im Team (4 Personen) betrug 96€ und die eines Einzelstarters 25€. Preislich ist der Trail-Relay damit auf jeden Fall empfehlenswert. Kurz vor der Anmeldung wurden die Teilnehmerinformationen und die Meldebestätigung per E-Mail zugesandt. Eine Nachmeldung vor Ort war möglich (Einzel: 35€ Team: 105€).

2Anreise, Parkplätze, Check-In

Wir sind vom Norden nach Schwanewede angereist. Über die A7 und die A27 ging es bis zur Autobahnabfahrt Schwanewede. Dort hat uns dann leider das wichtige Schild gefehlt, welches uns zum Trail Relay führt. So sind wir leider erstmal nach rechts in den Ort Schwanewede gefahren. Ohne Navi haben wir es nicht zum Veranstaltungsort geschafft. Dafür war die Beschilderung direkt vor Ort, als schon ein Parkplatz gefunden wurde, mehr als ausreichend. Es standen ausreichend Parkplätze auf einer kleinen Wiese und der dortigen Straße zur Verfügung. Ein kleiner Fußmarsch zum Eventgelände war von hier noch notwendig.

Startunterlagenausgabe

Die Startunterlagenausgabe war schnell gefunden, die Warteschlange schnell abgearbeitet. So hatten wir nach wenigen Minuten die Unterlagen für das gesamte Team in der Hand. Die Startunterlagen bestanden aus einer Startnummer, vier Sicherheitsnadeln und einem Wegwerf-Chip von Dawengo.

3Das Eventgelände

Das Eventgelände war auf einer Lichtung, mitten im Grünen aufgebaut. Neben dem Zelt, wo die Startunterlagen abgeholt werden mussten, gab es auch ein großes Umkleide-Zelt (Männer- und Frauenzelt). Außerdem gab es einen Suppenstand und einen Stand bei welchem es Kleinigkeiten zu Essen gab (Kuchen, Bockwurst, Steak). Insgesamt war das ganze Gelände übersichtlich und gut strukturiert.

4Der Lauf

Um 10.30 Uhr sollte der Start für die Läufer der Vollversion, der 11 km, erfolgen. Vorher bestand die Möglichkeit einige Hindernisse schon mal vorab zu “testen”. Sozusagen als Warm-Up.

Start und Strecke

Der Start erfolgte pünktlich um 10.30 Uhr. Wir hatten uns weit vorne im Startblock positioniert, so dass wir staufrei über die ersten Hindernisse kamen. Am Anfang sind wir mit ordentlich Tempo gestartet, um weit vorne mit dabei zu sein. Die ersten Hindernisse folgten schon nach den ersten gelaufenen Metern. Es ging über Absperrzäune, Strohballen und ein mit Luft gefülltes Hindernis, welches an eine Hüpfburg erinnerte. Nachdem dann auch die etwas höheren Bauzäune überwunden waren, ging es hinein auf die anspruchsvolle Strecke mitten im Wald um Schwanewede.

Die Strecke führte hauptsächlich über Wald- und Feldwege. Aufgrund des Regens vom Vortag waren die Wege alle matschig, nass und von großen breiten Schlammpfützen übersäht – also genau das, was bei einem Hindernislauf so viel Spaß bereitet. Die Strecke hatte im Mittelteil auch eine ziemlich lange, anstrengende Steigung. Immer wieder ging es über Baumstämme oder Gitter. Auch ein Kriechhindernis wartete auf der Strecke. Außerdem mussten zwei etwas größere Wasserhindernisse überwunden werden. Das Wasser bei diesen Hindernissen war schlammig und schmutzig und ging einem ungefähr bis zur Hüfte. Das Wetter, ca. 17 Grad, spielte an diesem Tag eindeutig in die Karten, so dass der Körper selbst bei den Wasserhindernissen nicht auskühlte.

Die angegebenen 11 Kilometer kamen einem deutlich länger vor. Immer, wenn der Eindruck entstand, dass das Ziel nah ist, musste um noch eine Ecke und noch ein Hindernis geklettert werden. Am Ende warteten dann schließlich die gleichen Hindernisse auf einen, die schon direkt nach dem Start überwunden werden mussten. Hier wurde einem dann auf den letzten Metern wirklich noch einmal alles abverlangt.

Die Strecke war insgesamt anspruchsvoll aber wirklich hervorragend ausgeschildert. An einigen relevanten Punkten standen Helfer zur Verfügung, die einem genau die richtigen Anweisungen gaben.

Ich kam beim Trail Relay nach ca. 1:05 Std ins Ziel. Mit dieser Zeit bin ich insgesamt zufrieden.

5Verpflegung und Ziel

Auf der Strecke gab es keinen Verpflegungspunkt. Aufgrund der Distanz beim Lauf (11 km) ist dieses meiner Meinung nach auch nicht unbedingt notwendig. Im Ziel gab es schließlich Wasser, Tee und Bier. Etwas zu Essen gab es im Ziel nicht. Dieses musste am Stand gegenüber gekauft werden. Da die Preise hier aber absolut fair gestaltet waren, geht das insgesamt in Ordnung! Im Ziel gab es in diesem Jahr statt dem Finisher-Shirt ein Schlauchtuch. Eine Medaille gab es beim 4. Trail Relay nicht. Die Siegerehrung erfolgte im nachhinein auf dem Heuballen-Hindernis.

Duschen gab es beim Trail Relay nicht. Stattdessen standen Wassercontainer bereit, an welchen nur der gröbste Schmutz abgewaschen werden konnte. Die richtige Dusche musste dann bis zu Hause warten.

6Fazit

Im nachhinein bin ich vom Trail Relay absolut positiv überrascht. Es müssen nicht immer die großen Events mit den spektakulären Hindernissen sein, die Spaß bringen. Auch die kleineren Läufe, wozu der Trail Relay mit ca. 500 Startern eindeutig gehört, können unglaublich viel Spaß bringen. Der Trail Relay in Schwanewede hatte so ziemlich alles, was einen guten Hindernislauf ausmacht: Eine anspruchsvolle Strecke quer durch das Gelände, ca. 20 Hindernisse und eine tolle Location mitten in der Natur. Der Trail Relay wird mit jeder Ausgabe weiter verbessert. Man merkt schnell, das sich der Veranstalter jedes Jahr unglaublich viele Gedanken macht, um den Lauf weiter zu verbessern. Dieses konnten auch Läufer bestätigen, die letztes Jahr schon beim Trail Relay in Schwanewede gestartet waren. Der Trail Relay ist auf jeden Fall ein Hindernislauf, der weiterempfohlen werden kann. Die Hindernisse sind alle auch gut alleine schaffbar, so dass auf der Strecke ordentlich Tempo gemacht werden kann. Der Trail Relay war von Anfang bis Ende perfekt organisiert. Helfer standen ausreichend zur Verfügung.

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Meine Gesamtbewertung
Startgebühr
80 %
Anreise, Parkplätze, Check-In
85 %
Strecke
80 %
Hindernisse
70 %
Schwierigkeitsgrad
70 %
Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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