Die Aqua Marina Stand Up Paddle Boards rücken vor allem aufgrund des geringen Preises immer wieder in den Fokus. Doch taugen die billigen SUP-Boards von Aqua Marina überhaupt etwas? Wie ist die Qualität, Verarbeitung und wie das Fahrverhalten im Wasser? Ich durfte in den letzten zwei Jahren viele Stand Up Paddling Boards unterschiedlicher Hersteller ausprobieren, so dass ich hier mittlerweile auf einen breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Auf den Test des Aqua Marina Monster Modells habe ich mich sehr gefreut, da mich persönlich auch sehr interessiert wie sich ein Billig-SUP im Vergleich zu deutlich teureren Modellen schlägt. Bei dem Aqua Marina Monster handelt es sich um ein sogenanntes iSUP (aufblasbares Board), welches durch die Drop-Stich-Technologie eine gute Steifigkeit bekommen soll und bei allen iSUPs zum Einsatz kommt. Die Tragkraft soll des Aqua Marina Boards soll bis zu 160 kg betragen. Ich konnte mir das „Monster“ für mehrere Wochen von einem Stand Up Paddler aus Hamburg ausleihen. Nochmal vielen Dank an dieser Stelle! Der Testbericht vom Aqua Marina Monster ist sehr ausführlich und behandelt alle wichtigen Punkte, so dass danach keine Fragen mehr offen sein sollten.

Preis und Lieferumfang

Das Aqua Marina Monster gibt es in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten zu kaufen. Bei einigen Komplettpaketen ist direkt ein passendes Paddel und eine Leash mit dabei. Es gibt aber auch eine Standard-Ausführung, welche nur das Board (inkl. Rucksack), eine Pumpe und eine Finne enthält. Ich empfehle den Kauf des letzteren Pakets, ohne Paddel, da ihr ein Paddel vorher mal in der Hand gehalten haben solltet und ihr durch den Kauf eines Komplettsets mit Paddel nichts spart. Ihr werdet später den Wunsch nach einem besseren Paddel haben. Vor allem das übertrieben kurze Aqua Marina Paddel, welches nicht mal eine Biegung im Paddelblatt hat, ist für Nichts zu gebrauchen. Ich spreche aus Erfahrung, da ich mir vor zwei Jahren ein Komplettpaket gekauft habe in welchem dieses Paddel enthalten war.

Das Board-Set, ohne Paddel, gibt es ab ca. 430€ [Stand: Juni ’17]. Für ein Stand Up Paddling Board ist dieses ein relativ guter Preis, obwohl mittlerweile immer mehr Billig-Boards auf den Markt kommen und es im Billig-Segment langsam unübersichtlich wird.

Daten zum Board
Modellnummer: BT-88884
Tragkraft:bis zu 160 kg
Volumen: 347 Liter
Maße: 365 x 82 x 15 cm
Typ: Allround
Gewicht:10,8 kg

Design und Verarbeitung

Das Aqua Marina Monster hat eine Länge von 3,65 Metern. Durch das abgerundete Bug und die breite Standfläche von 82 Zentimetern fällt es unter die Kategorie der Allround-Boards. Allround-Boards sind erfahrungsgemäß hervorragende Anfänger-Boards, da sie durch die breite Standfläche sehr kippstabil sind [Kaufberatung für SUP-Boards und Board-Typen]. Allerdings ist das Monster durch seine 12’0″ Länge doch fast zwei Fuß länger als andere Allrounder (meist 10’0″), wodurch Abstriche in der Wendigkeit hingenommen werden müssen. Das Gewicht von 10,8 kg ist gesehen auf die Board-Größe relativ gering. Ich hoffe, dass das geringe Gewicht nicht auch weniger Material und damit weniger Steifigkeit bedeutet. Doch dazu dann später mehr bei den Fahreigenschaften.

Das Aqua Marina Monster hat eine große Standfläche

Feuerrotes Design mit riesiger Standfläche

Das Monster, ist auch ein richtiges Biest. Die rote Grundfarbe dieses Allround-Boards sticht ins Auge und ist ein Hingucker, da rot in der Natur nicht so häufig vorkommt. Die Oberseite wird geprägt von einer wabenartig strukturierten riesigen schwarzen EVA-Standfläche. Diese reicht fast vom Bug bis zum Heck. Die „Waben“ der Standfläche wirken allerdings ziemlich flach und glatt, was sich negativ auf die Rutschfestigkeit auswirken könnte. Hier muss sich das Board noch mit nasser Standfläche beweisen (Fahreigenschaften). In die schwarze Standfläche eingebunden ist ein riesiger weißer Aqua Marina Aufdruck samt Logo.

Am Heck des Boards befindet sich das Ventil zum Aufpumpen und ein D-Ring zur Befestigung einer Leash. Am Bug verfügt das Board über ein lose gespanntes Gepäckband, wo ihr eine wasserdichte Tasche (Dry Bag) verstauen könnt. Ich empfehle das mitgelieferte Gummiband lieber etwas straffer in die vier Ringe einzuspannen, damit euch das Gepäck auch bei leichten Wellen nicht vom Board rutscht.

Gepäcknetz an der Vorderseite

Im roten Teil am Bug und Heck hat das Board beim Design noch schwarz-graue Tribal-Ansätze, die das Board insgesamt interessanter wirken lassen. Außerdem ist hinten in die Standfläche noch ein dezenter roter Schriftzug mit Aqua Marina Monster eingearbeitet. Mittig (beim Sweet-Spot) befindet sich ein Tragegriff für den Transport zum Wasser. Dieser wirkt auf die Board-Größe gesehen etwas schmal und durch die zusätzliche Plastik-Ummantelung nicht so griffig.

Schicke Unterseite mit großem Haifisch-Tribal

Die schlichte, fast langweilige Oberseite, ist nichts gegen die Unterseite vom Aqua Marina Board. Diese ist hauptsächlich in roter Farbe gehalten mit einem ansprechenden schwarzen Haifisch-Tribal. Dazu ein „Aqua Marina“ und „Monster“-Aufdruck. Das Bug und Heck sind jeweils mit einem schwarzen Element versehen. Am Heck befindet sich zudem die angeklebte Finnbox, in welche die mitgelieferte Finne eingesteckt wird. Bei dem Aqua Marina Monster wird das ein Steckfinnen-System verwendet und nicht das, bei vielen Herstellern gängige, US-Finnbox-System. Auf dem 15 cm dicken Rand sind ebenfalls Hersteller-Name, -Logo und „Monster“ aufgedruckt.

Die Unterseite des Boards mit dem Hai

Verarbeitung nur Mittelmaß

Bei der ersten Begutachtung der Klebestellen, beispielsweise für die angeklebte Finnbox und die Sicherheitshinweise, sind mir sofort die unsauber geklebten Ränder aufgefallen. Hier sind teilweise bis zu 1 cm überstehende Klebereste auf dem PVC erkennbar, die im Licht richtig blitzen. Diese markanten Reste des Kunststoffklebers befinden sich stellenweise auch an den Rändern der schwarzen Standfläche. Es wirkt fast so, als wäre dieses Board in Rekordzeit zusammengeklebt worden, ohne später noch die Klebereste zu entfernen. Immerhin scheint die Finnbox trotzdem nicht schief angeklebt zu sein, was für einen guten Geradeauslauf beim Fahren wichtig ist.

Wie die Spurtreue beim Aqua Marina Monster ist, erfahrt ihr später bei den Fahreigenschaften. Auch sonst machen die Klebestellen und Nähte auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Als Material soll bei dem Aqua Marina Monster extra dickes doppeltes Drop-Stich PVC verwendet worden sein. Im direkten Vergleich mit teureren Boards wirkt die Außenhaut des Aqua Marina SUP-Boards allerdings schon deutlich anfälliger und weniger robust. Bei der Verarbeitung müssen hier eindeutig Abstriche gemacht werden. Die Schichten und Nahtstellen sind nicht so sauber verklebt, wie ich mir das gewünscht hätte. Hier bekommst du nur das, was du auch bezahlt hast – kein Vergleich mit hochwertigeren und teureren Boards!

Das Board ist nur mittelmäßig verarbeitet

Zubehör wirkt insgesamt sehr billig

Das mitgelieferte Zubehör wirkt nicht besonders hochwertig. Das beste vom Zubehör ist eindeutig der durchdachte Rucksack, in welchem sich das Board durch ein Zusammenfalten schnell und einfach verstauen lässt. Die mitgelieferte „JOMBO“-Pumpe gehört mit zu den billigsten und schlechtesten iSUP-Pumpen, die ich jemals gesehen habe. Die Pumpe verfügt über einen Ausgang zum Anschluss des Schlauchs. Bei dieser Pumpe habe ich persönlich Angst mit voller Kraft zu drücken, weil ich Angst habe das irgendein Teil abbricht (ist zum Glück noch nicht passiert). Immerhin verfügt die Aqua Marina Pumpe über ein Manometer, so dass der bereits gepumpte Druck schnell und einfach abgelesen werden kann. Empfohlen wird übrigens ein Druck von 15 PSI (1 Bar). Das Aufpumpen macht mit dieser Pumpe keinen Spaß. Zu klein, insgesamt zu wackelig und zu wenig Power.

Handhabung

Das Aqua Marina Monster lässt sich dank des Rucksacks perfekt transportieren. Dieser hat einen angenehmen Sitz. Allerdings passen in den Faltrucksack weder Paddel, noch Finne noch Pumpe, so dass immer noch eine extra Tasche für Zubehör mitgeführt werden muss. Das Board muss vor dem Fahren logischerweise mit der beiliegenden Pumpe mit Luft aufgepumpt werden. Am Bug (Tail) des Boards befindet sich hier ein Ventil mit einer, an einem kleinen Sicherungsband befindlichen, Ventilklappe. Diese lässt sich durch eine einfache Drehbewegung öffnen. Als Ventilaufdruck wird nochmals auf die korrekte Ventil-Stellung beim Aufpumpen hingewiesen. Damit ist der kleine Stift gemeint, welcher sich mittig im Ventil befindet. Dieser ist mit einer Feder versehen und muss für das Aufpumpen so in Stellung gebracht werden, das dieser nach außen zeigt. Ansonsten würde die Luft nach dem Abziehen der Pumpe einfach wieder entweichen, was den Spaß verdirbt und Frust garantiert!

Beim Aufpumpen muss auf die richtige Ventilstellung geachtet werden

Aufpumpen funktioniert – aber schlecht!

Die mitgelieferte Pumpe beim Aqua Marina Board soll bis zu 20psi schaffen. Allerdings handelt es sich bei dieser Pumpe lediglich um eine Single-Hub Pumpe, die lediglich beim Herunterdrücken Luft ins Board pumpt. Bei den meisten anderen Boards liegen Doppel-Hub Pumpen bei, welche beim Herausziehen und Herunterdrücken des Kolbens Luft ins Board pumpen. Das Aufpumpen dauert durch die Single-Hub-Funktion sehr lange. Obwohl ich persönlich viel Kraft habe und schnell gepumpt habe, war das Board nach 10 Minuten noch nicht einsatzbereit.

Die 347 Liter Volumen wirken mit dieser schlechten Pumpe wie eine Unmöglichkeit. Die schon angesprochene schlechte Verarbeitung der Pumpe wird beim Aufpumpen besonders deutlich. Der Kolben hat an den Seiten zu viel Spiel und wackelt hin und her, so dass später am Rand des Kolbens während des Aufpumpens wieder Luft austritt – das darf einfach nicht sein! Auch sonst ist die Pumpe nicht besonders griffig und für große Menschen eine Qual. Der Pumpkolben hämmert in der untersten Position immer auf die Oberschenkel, wenn die Pumpe mit den Füßen fixiert wird. Nach 12-15 Minuten ist aber auch das Aufpumpen beim Aqua Marina Monster erledigt. Das Manometer zeigt 15 psi (1 Bar) an. Einen Vorteil hat der lockere Pumpkolben und die billige Pumpe: Das Aufpumpen ist bei weitem nicht so anstrengend wie bei anderen Board – nur halt extrem langatmig und nervig! Wenigstens hielt das Schlauchende während des Aufpumpens perfekt am Ventil, so dass es hier keine Probleme gab. Das Abziehen des Pumpschlauchs kann mit einer Drehbewegung erfolgen. Wenn auf die richtige Ventilstellung geachtet wurde (Ventil nach außen) strömt auch keine Luft wieder hinaus. Nach dem Aufpumpen wird die Größe dieses Aqua Marina Boards erst so richtig deutlich – ein echtes Monster! Solltet ihr ein eher leichterer Paddler sein könnt ihr das Board auch testweise mal nur mit 10-12psi Aufpumpen. Allerdings solltet ihr bedenken, das sich dadurch auch die Performance des Boards verschlechtert.

Steckfinne anbringen und raus auf Wasser

Bevor es mit dem Stand Up Paddle Board raus auf Wasser geht muss erst einmal die mitgelieferte sichelförmige Steckfinne angebracht werden. Diese wird einfach in die Finnbox eingeschoben und mit einem kleinen Sicherungsstift gesichert. Das Anbringen der Finne erfordert gerade im letzten Drittel schon etwas Kraft, da die Finne sehr eng sitzt. Die Finne besteht aus festem Kunststoff und verzeiht durch die Steifigkeit kein Kratzen über den Untergrund im flachen Wasser. Die Finne hat einen Länge von 22 cm, womit sie durchaus für einen guten Geradeauslauf im Wasser sorgen kann.

Fahreigenschaften des Boards

Nach dem Aufpumpen und dem Anbringen der Finne ist das Aqua Marina Board startklar fürs Wasser. Schon beim Anheben des Boards am Tragegriff und das Aufsetzen auf das Wasser fällt das geringe Gewicht auf. Das Board macht fast den Eindruck als würde es bei einem kräftigen Windstoß sofort wegfliegen.

Mittelmäßige Steifigkeit und Geschwindigkeit

Das Monster von Aqua Marina soll laut Hersteller eine Tragkraft von bis zu 160 kg haben. Dieses ist meiner Meinung nach ein utopischer Wert, bei dem ein Paddler vermutlich mit den Füßen im Wasser stehen würde, weil sich das Board in der Mitte wie eine Banane durchbiegt. Mit meinen knapp 86 kg biegt sich das Board auch schon etwas durch, was zu einer stärkeren Aufbiegung von Nose und Tail führt. Die Steifigkeit ist trotz dem beworbenen doppeltem Drop-Stich PVC nicht optimal, so dass ich bei diesem Board ein maximales Paddlergewicht von 100 kg aussprechen würde.

Durch die geringe Steifigkeit verliert das Board stark an Performance und Geschwindigkeit. Kleine Wellen bringen das Board, aufgrund des geringen Gewichts, ordentlich ins Wanken. Das geringe Board-Gewicht hat allerdings auch Vorteile bei der Beschleunigung. Beim Anfahren kommst du mit dem Aqua Marina Monster zügig voran, kannst mit diesem aber keine hohen Geschwindigkeiten erreichen. Der Wasserabriss  an der abgerundeten Nose ist durch die Aufbiegung nur mittelmäßig. Das Wasser drückt teilweise unter das Board und bremst dieses so aus. Hierdurch wird auch die Gleitlage negativ beeinflusst.

Die Laufruhe ist beim Aqua Marina trotz der abgerundeten Seiten überraschend gut. Das Board kommt höchstens bei Wellen ins Wanken. Auch beim Geradeauslauf kann das Monster-Board überzeugen.

Die Wendigkeit ist trotz Board-Länge ziemlich gut

Gute Manövrierfähigkeit und Kippstabilität

Das Manövrieren und Wenden des Boards ist durch das geringe Gewicht auch für Anfänger leicht machbar. Allerdings lässt es sich bei schnellen Turns nicht so präzise ansteuern, da hierfür einfach die nötige Steifigkeit fehlt. Die Kippstabilität ist dank der breiten Standfläche hervorragend. Allerdings müssen auch hier aufgrund der fehlenden Steifigkeit wieder Abstriche gemacht werden. Dieses wird vor allem beim Bewegen auf dem Board deutlich, wenn doch mal die Standposition gewechselt werden soll. Ich habe es hier als deutlich schwerer empfunden meinen Stand zu ändern, als bei hochwertigeren und teureren Stand Up Paddling Boards. Die lange und breite Standfläche ist auch nass noch griffig und rutschfest. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich hier weg- oder ausrutschen könnte.

Von Anfängern hervorragend fahrbar

Dieses Allround-Board lässt sich von Anfänger relativ einfach beherrschen und Fahren. Vor allem aufgrund der tollen Manövrierfähigkeit. Allerdings werdet ihr mit zunehmendem Können die Performance des Boards vermissen. Geeignet ist das Aqua Marina Monster für gelegentliches Paddeln am See oder entspanntes Cruisen durch Kanäle. Bei Wind und Wellen lernt ihr schnell die Grenzen dieses iSUP-Boards kennen. Es ist hierfür schlichtweg ungeeignet. Auch bei langen Touren, eventuell noch mit Gepäck auf dem Board, werdet ihr die geringe Steifigkeit mit zunehmenden Kilometern immer mehr spüren. Die Steifigkeit und damit verbundene Aufbiegung kostet Kraft und Geschwindigkeit.

Positiv
  • Wendigkeit
  • Kippstabilität
  • Beschleunigung
Negativ
  • Geschwindigkeit
  • Steifigkeit

Einpacken und Transport

Das Einpacken des Boards in den mitgelieferten Rucksack geht unglaublich schnell. Nach dem Öffnen des Ventils entströmt die Luft ziemlich schnell. Durch einen leichten Druck aufs Board lässt sich die Restluft herausdrücken. Danach kann das Board bequem zusammengerollt und ihm Rucksack verstaut werden. Der Rucksack lässt sich gut transportieren  und hat einen angenehmen Sitz am Rücken. Leider fehlt am Rucksack der Hüftgurt. Mit diesem wäre der Komfort noch etwas größer. Wenigstens ist ein Brustgurt zur zusätzlichen Fixierung vorhanden.

Videofazit nach drei Wochen

Fazit

Ist das Aqua Marina Monster denn nun zu empfehlen? Ganz eindeutig kann ich das auch nach dem Testen nicht sagen. Das Board hat seine Stärken und Schwächen und ihr müsst für euch persönlich abwägen, ob ihr mit diesen Leben könnt. Zur Langlebigkeit und Haltbarkeit kann ich nichts sagen, da ich mir das Board nur für einen Test ausgeliehen habe. Die Außenhaut macht insgesamt aber einen weniger robusten Eindruck, so dass ihr hier sicherlich auch Abstriche hinnehmen müsst. Solltet ihr in Erwägung ziehen euch ein eigenes SUP zu kaufen, solltet ihr euch vorher Gedanken machen wo und wie oft ihr auf dem Board stehen werdet. Denn danach richtet sich letztendlich auch, welches Board für euch persönlich am besten geeignet ist [Kaufhilfe für SUP-Boards]. Für mich persönlich ist das Aqua Marina Monster ein Board für entspanntes SUPen an einem heißen Sommertag, völlig stressfrei, ohne große Geschwindigkeit einfach eine Runde über den See oder die Kanäle drehen. Wer sportlicher unterwegs sein möchte, eventuell später auch auf hohe Geschwindigkeiten und eine gute Performance setzen will, der ist mit dem Aqua Marina Monster falsch.

Fazit: Das Aqua Marina ist ein durchschnittliches Board für gelegentliches Stand Up Paddling

Ich hoffe, dass ich euch mit dem Testbericht zum Aqua Marina Monster weiterhelfen konnte. Solltet ihr noch irgendwelche Fragen zum Board haben oder sogar das Board selbst getestet haben, könnt ihr sehr gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag da lassen.

Aqua Marina Monster Sup, Rot/Schwarz, One size


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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

4 Kommentare

  1. Hallo!
    Ich bin fortgeschrittener Anfänger und wiege 95 kg, kann nicht über fehlender Steifigkeit des Boards klagen. Das Board ist hart wie ein Brett und biegt sich kaum durch. Sicherlich kann man damit keine Rennen absolvieren, aber für gemütliches Gleiten über den See ist es gut, meine Frau nehme ich auch noch mit.
    Als Anfängerboard finde ich es ok, wegen der Stabilität und dem Spaßfaktor, das sind meine Erfahrungen mit dem Aqua Marina Monster.

    • Das unterschreibe ich voll und ganz. Genau das ist auch mein Fazit! Für entspanntes Cruisen und gechilltes Paddeln reicht das Board aus. Wir hatten bei dem dreiwöchigen Test auch wirklich viel Spaß mit dem Board. Die Kippstabilität ist gut, die Wendigkeit für die Board-Länge auch hervorragend!

  2. Hallo, ich bin Anfänger und erst 3-4 Stunden gefahren.. ich möchte für meinen nächsten Urlaub auf alle fälle auch so ein Board! Welches würdest du mir empfehlen da ich sehr schwer bin.. (seit 20 Jahren mach ich Krafttraining und komm mittlerweile auf 120 kg bei 189 cm Körpergröße) bin aber sehr sportlich und beweglich (mache noch Kickboxen, fahre Mtb und im Winter Snowboard)

    Ich möchte das Board hauptsächlich im Meer bewegen und wenn es möglich ist nicht mehr als 800€ ausgeben inklusive allen benötigten Zubehör..

    Danke und Gruß
    Roland

    • Hallo Roland,
      Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Stemax-SUP-Boards (https://www.stemax-boarding.com/) gemacht. Diese haben durchweg eine sehr hohe Traglast (Allrounder bis 145 kg) und eine hervorragende Verarbeitung. Dort gibt es auch oft Vorjahresmodelle günstig im Abverkauf, so dass du hier einen guten Allrounder, zu welchem ich dir auch raten würde, für ca. 600 Euro bekommst. Dazu dann noch ein gutes Paddel und eine Leash und du bist gewappnet für das Meer. Falls du richtig in die Wellen willst nimm auf jeden Fall ein möglichst kurzes Board (10″). Das ist gerade in den Wellen und im Meer sehr von Vorteil, da es wendiger ist.

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