Der Agoniz Power Bag von Capital Sports ist die perfekte Kombination von klassischem Boxsack und Sandbag. Durch sein Material, vier robusten Griffen und seinem Gewicht von 28 kg eignet er sich hervorragend für das Kraft- und Ausdauertraining. Mit dem Power Bag lassen sich Reiß-, Stoß- oder Schwingübungen perfekt ausführen. Im Lieferumfang befinden sich auch Befestigungsgurte für das Aufhängen, Tragen oder Schwingen. Mit dem Agoniz Sandbag lässt sich so noch vielfältiger trainieren – dieser Power Bag macht seinem Namen alle Ehre. Wir haben den Sandbag von Capital Sports zur Verfügung gestellt bekommen und mehrere Wochen ausführlich für euch getestet. Besonders seine Robustheit und die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten haben uns überzeugt. Erhältlich ist der Power Bag von Capital Sports für ca. 150 Euro.

Lieferumfang, Design und Verarbeitung

Der Powerbag kommt in einem großen robusten Verpackungskarton direkt zu euch nach Hause. Im Karton befindet sich neben dem Sandbag auch noch ein Aufhängungsgeschirr, ein Tragegeschirr und ein Schwunggurt.

Der komplett in schwarz gehaltene Power Bag machte schon beim ersten Auspacken einen äußerst robusten Eindruck. Die äußere Schicht des Boxsacks besteht aus robuster Kunstfaser. Mittig befindet sich ein weißer Capital Sports Schriftzug auf der Außenhaut. Die Nähte sind hervorragend verarbeitet. Die vier horizontal und vertikal angebrachten Griffe, die mit ballistischem Nylon zusätzlich verstärkt worden sein sollen, sind genau so robust wie der Rest des 28 Kilogramm schweren Boxsacks. Der Powerbag hat einen Durchmesser von 35 cm und eine Höhe von knapp 106 cm.

Gefüllt ist der Agoniz Powerbag mit einem Gemisch aus Sand und Florettseide. Diese Kombination verleiht ihm eine Steifigkeit, die besonders bei der Verwendung als Boxsack sehr vorteilhaft ist.

Auf der Oberseite sind noch vier Stahlringe zur Aufhängung mit angebracht. Das beiliegende Befestigungsgeschirr kann hier schnell und einfach angebracht werden. Außerdem befindet sich auf der Oberseite durch eine Kante geschützt und leicht ins Innere versetzt, ein Reißverschluss mit welchem der Sandbag geöffnet und neu befüllt oder gestopft werden kann. Die Verarbeitung des Power Bags von Capital Sports macht durchweg einen hervorragenden Eindruck. Es wird schnell klar, das bei diesem Trainingsgerät  großer Wert auf Robustheit gelegt wurde.

Training mit dem Power Bag

Beim Training mit dem Power Bag sollte einem bewusst sein, das die Griffe steif und wenig flexibel sind. Dieses hat den großen Vorteil, dass ihr mehr Kontrolle über den Sandbag habt. Die Griffe sind genau an den richtigen Positionen angebracht und bieten durch ihre Breite einen tollen Grip. Die Griffe bieten trotzdem eine leichte Flexibilität, so dass die Verletzungsgefahr minimiert wird.

Der Power Bag ist so geformt, dass er in der Mitte einen etwas kleineren Durchmesser hat, als an den Außenseiten. Diese Form ist bei einigen Übungen, wie beispielsweise Squats (Kniebeugen), sehr vorteilhaft. Auch beim Schwingen oder Boxen behält der Power Bag seine Form.

Die robuste Außenhülle hat während des Testzeitraums alle Belastungen mit Bravur eingesteckt. Ermüdungserscheinungen durch das Training konnten wir bei dem Sandbag bisher nicht feststellen. Mit seinen 28 kg ist der Power Bag allerdings schon ein ordentlicher Brocken, welcher einen besonders bei den ersten Trainingseinheiten schnell an seine Grenzen bringen kann. Dieser Power Bag ist definitiv nichts für Fitness-Einsteiger! Ihr solltet schon über ein bisschen Kraft- und Masse verfügen, damit ihr mit dem Sandbag auch Spaß haben könnt. Einsteigern empfehle ich zu einer leichteren Variante, wie beispielsweise den Hydro-Powerbags zu greifen, bei welchen ihr das Gewicht durch Wasserbefüllung anpassen könnt.

Der Power Bag ist mit seinen 28 Kilogramm nichts für Einsteiger

Mit dem Sandbag von Capital Sports ist eine Vielzahl von unterschiedlichen Übungen möglich. Im Bereich des Functional Trainings kann der Sandbag perfekt für ein Ganzkörper-Workout eingesetzt werden. Egal ob ihr Kniebeugen, Ausfallschritte, Swings oder Snatches mit dem Sandbag macht – das Training wird euch in jedem Fall fordern und neue Reize für die Muskeln setzen.

Das Aufhängen als Boxsack geht über die Karabiner und den Gurt sehr einfach und schnell. Durch die vier Stahl-Ringe ist ein gerades aufhängen kein Problem. Das hohe Gewicht ist bei der Verwendung als Boxsack sehr von Vorteil. Allerdings sind die angebrachten Griffe beim Boxen schon etwas störend, so dass ich die Verwendung als Boxsack eher als „Nice-To-Have“ ansehe, wenn ihr keinen Platz für Boxsack und Sandbag habt und beides in einem Trainingsgerät kombiniert haben wollt. Für mich ist der Sandbag tatsächlich eher für die funktionellen Übungen Sandbag-Trainings geeignet. Trotzdem finde ich es positiv, das die Kombi-Verwendung überhaupt möglich ist und alles dafür mit im Lieferumfang enthalten ist. Ihr braucht für das Training mit dem Sandbag aber schon etwas Platz, so dass dieses Gerät eher für das Outdoor-Workout oder größere Räume geeignet ist.

Fazit

Der Sandbag von Capital Sports ist ein echtes Monster! Das Training mit dem Agoniz Sandbag macht unglaublich viel Spaß und ist fordernd zugleich. Durch die vier horizontal und vertikal angebrachten Griffe sind viele unterschiedliche Übungen möglich. Der Power Bag zeichnet sich vor allem durch eine robuste Verarbeitung aus, die keine Wünsche offen lässt. Befestigungsringe an der Oberseite, ein Tragegeschirr im Lieferumfang und eine für viele Übungen perfekte Form machen den 28 Kilogramm Power Bag zu einem tollen vielfältigen Trainingsgerät, das vor allem Fans des funktionellen Trainings begeistern dürfte. Durch das Gewicht ist der Power Bag aber eher etwas für erfahrene und stärkere Sportler. Anfänger werden mit diesem Sandbag-Monster nur wenig Spaß haben.

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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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