Irgendwann kommt jeder an einen Punkt wo einen die normalen Freeletics Workouts langweilen oder einfach nur viel zu einfach erscheinen. Ich selber war auch an diesem Punkt und habe mir überlegt wie ich eine neue Herausforderung und gleichzeitig auch neue Reize setzen kann. Als ich im April 2015 das erste mal das Freeletics Workout Aphrodite gemacht habe, hätte ich mir niemals träumen lassen, das ich dieses jemals mit Gewichtsweste machen werde. Doch nun, ungefähr ein Jahr nach meiner ersten Aphrodite, habe ich mich an diese Herausforderung getraut. Heute möchte ich euch von dieser Herausforderung berichten. Dieser Beitrag soll euch motivieren dran zu bleiben, nicht aufzugeben und gleichzeitig hilfreiche Tipps für neue Reize beim Freeletics Training geben. Doch beginnen wir auch bei mir ganz am Anfang, im April 2015.

Mein Weg mit Freeletics

Mein Weg mit Freeletics, und ich meine hier die Bodyweight App, begann Mitte April 2015 an einem sonnigen Samstagmittag. Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag, da er nicht nur der Startschuss für Freeletics, sondern für ein ganz neues Lebensgefühl war. Ich ging an diesem Tag zum Freeletics Gruppentraining bei mir um die Ecke und wurde von Anfang an spitzenmäßig in die Gruppe aufgenommen. Ich hatte vorher schon viel von Freeletics gehört, doch so richtig gemacht hatte ich dieses noch nicht. So wurde mir auch an diesem Tag das Anfänger Workout Aphrodite vorgeschlagen, da dieses in der Free Version enthalten ist und, so wurde mir gesagt, perfekt dafür geeignet sei, den Leistungsstand abzurufen. Also quälte ich mich bei einem doch sehr sonnigem und  warmem Aprilwetter in ca. 26 Minuten durch Aphrodite. Keine schlechte Zeit wie mir im Anschluss bestätigt wurde… Es machte Spaß, die Gruppe motivierte mich und der Zusammenhalt war wirklich gigantisch.

So begann ich mit Freeletics, dem Gruppentraining und den vielen Workouts. Warum ich euch den Anfang erzähle? Weil ich, wenn ich meinen jetzigen Fitnessstand, im April 2016, mit dem vom Anfang vergleiche, wirklich unglaubliche Fortschritte gemacht habe. Versteht mich nicht falsch. Ich war nie unsportlich, galt schon vorher als ziemlich fit, habe mich aber nie so fit und lebendig gefühlt wie mit Freeletics. Das Training mit Anderen in der Gruppe ist hier natürlich einer der wichtigsten Faktoren, wie mir schon bald bewusst wurde. Die Gruppe spornte mich immer wieder zu neuen Bestzeiten, ich fand andere Verrückte, die sich gemeinsam mit mir durch die härtesten Workouts quälten. Ich habe mein Training in einem Freeletics Tagebuch festgehalten. Doch nach vielen Monaten mit Freeletics war ich an einem Punkt angekommen, wo ich keine Fortschritte mehr gesehen habe, mir die Workouts langweilig und einseitig erschienen. Von der geringen Übungsvielfalt, den wenige variierenden Workouts war ich enttäuscht… Also suchte ich nach anderen Apps, neuen Trainingsmethoden und habe nun etwas ganz neues für mich entdeckt: Freeletics mit Gewichtsweste!

Eine neue Dimension des Trainings

Ich hatte mir eine Gewichtsweste mit bis zu 20kg Zusatzgewicht zugelegt. Fünf Kilogramm musste ich allerdings herausnehmen, da mich diese oben im Schulterbereicht und im Hüftbereich zu sehr einschränkten. Also sollten die Workouts ab jetzt mit 100 (+15kg), statt 85 kg, absolviert werden. Ich hatte mir eine Weste ausgesucht, bei welcher das Zusatzgewicht gut verteilt ist und nicht zu sehr hin- und her wackelt. Als erstes Workout probierte ich, wie zu meiner Anfangszeit, das Workout Aphrodite aus. Ich hatte meine Bestzeit ohne Gewichtsweste mittlerweile auf 16:24 min verbessert, was schon die enorme Leistungssteigerung in den Monaten mit Freeletics verdeutlicht.

So schaffte ich das gleiche Workout, mit dem Zusatzgewicht, in knapp 32 Minuten. Die Gewichtsweste stellte sich als perfekt geeignet heraus. Sie wackelte wenig bei den Burpees, auch Situps waren noch möglich, die Squats zum Ende hin als ordentlich anstrengend. Eine Idee und eine neue Herausforderung war geboren. Ich hatte plötzlich wieder eine ganz neue Erfahrung, ganz neue Reize – es ist im wahrsten Sinne des Wortes: Freeletics EXTREME und eine neue Dimension des Trainings. Natürlich habe ich für euch meine ersten Versuche mit Gewichtsweste in einem Video festgehalten.

Ich werde ab jetzt viele Freeletics Workouts mit Gewichtsweste absolvieren. Es macht Spaß, bringt einen wieder an seine Grenzen und ruft bei Außenstehenden nur Kopfschütteln hervor. Genau danach habe ich gesucht! Sollten euch die normalen Freeletics Workouts als zu leicht erscheinen, ihr diese einfach nur noch langweilig finden oder ihr neue Trainingsreize sucht, kann ich euch das Training mit Zusatzgewicht nur empfehlen! Es wird euch wieder an eure Leistungsgrenze bringen! Andere werden euch vermutlich nur für verrückt halten… Aber sind das Free-Athleten, die bei jedem Wetter draußen trainieren, nicht sowieso?

Ich starte das 15 Wochen Trainings-Projekt

Ich habe mich nun dazu entschieden 15 Wochen lang Freeletics mit Gewichtsweste durchzuziehen, um die körperlichen Veränderungen zu dokumentieren. Darüber werde ich hauptsächlich in unserem YouTube Kanal berichten. Jede Woche ein Video, wie es mir in der Coach-Woche ergangen ist. Außerdem gibt es eine YouTube Playlist mit allen bisher veröffentlichten Videos zu diesem Projekt.

Was sagt ihr zum Freeletics Training mit Zusatzgewicht? Würdet ihr es machen, wenn die Workouts zu einfach werden oder ihr neue Reize und Herausforderungen sucht? Schreibt eure Meinung einfach als Kommentar unter diesen Beitrag.

Bewerte diesen Beitrag:
[Total: 3 Average: 3]
Saison Angebot Leaderboard
Teilen
Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here