Die neue Nike Training Club App (NTC) ist eine kostenlose Sport- und Fitness-App für dein Smartphone, mit welcher du dank vieler Workouts und individuellen Trainingsplänen endlich deine sportlichen Ziele erreichen sollst. Es stehen sowohl Bodyweight-, als auch umfangreiche Kraft-Workouts mit Trainingsgeräten zur Auswahl. Ich habe mir die Training Club App genauer angeschaut und mehrere Monate sehr intensiv mit dieser trainiert, um mir ein Bild von der App und den Workouts zu machen. In diesem Testbericht erfahrt ihr, wie mir die App gefallen hat, was die App bietet und warum ich die NTC+ App für eine der besten und vielfältigsten Sport-Apps für das Smartphone halte. Die Nike+ Training Club App steht komplett kostenlos für Android und iOS-Geräte zur Verfügung und auch die individuellen Trainingspläne kosten gar nichts. In-App-Käufe oder ähnliches gibt es hier nicht. Von der grafischen Gestaltung ist die App zudem äußerst ansprechend gestaltet, so dass ihr die richtige Übungsausführung immer wieder vor Augen habt. Die Nike-App ist für jedes Trainings-Level geeignet, da sie einfache Anfänger und anspruchsvolle Profi-Workouts bietet. Dieser Test ist sehr ausführlich und soll dir einen möglichst detaillierten Einblick in die beste kostenlose Trainings-App geben.

Verfügbarkeit, Kosten & Kompatibilität

Die App gibt es sowohl im Android-PlayStore, als auch im iOS App-Store. Die App kann komplett kostenlos heruntergeladen werden. Aufgrund der vielen Funktionen, der grafischen Gestaltung und der Aufmachung der App ist es verwunderlich das diese App gratis ist und auch KEINE Folgekosten oder In-App-Käufe hat. Wahrscheinlich soll die App einfach für sich schon Werbung für die Marke „Nike“ sein, so dass auf App-Einnahmen oder Profit verzichtet werden kann. Für andere Fitness-App-Anbieter dürfte die Nike Training Club App so ein Dorn im Auge sein. Wer kann schon diesen Funktionsumfang und diese Fülle an Workouts bieten – und das kostenlos? Verwunderlich dennoch das für die Nike-App scheinbar wenig bis gar keine Werbung gemacht wird und die App bei vielen Sportlern eher unbekannt ist.

Speicher auf dem Smartphone

Die Nike+ Training Club App benötigt ca. 60 MB Speicherplatz. Einzelne Workouts und deren Übungen müssen später noch separat heruntergeladen werden und benötigen zusätzlichen Speicherplatz. Heruntergeladene Workouts können jederzeit in dein App-Einstellungen wieder entfernt werden, um Speicherplatz zu sparen / zurück zu gewinnen. Ich habe die App sowohl auf Android, als auch auf iOS ausprobiert. Die App läuft trotz der animierten und umfangreichen grafischen Gestaltung sehr zuverlässig. In sechs Monaten hatte ich nur drei App-Abstürze, was bei vielen Stunden Training nicht der Rede Wert ist.

Nike+ Account bzw. Registrierung notwendig

Nachdem ihr die Nike+ Training Club App auf eurem Smartphone installiert habt und diese startet, werdet ihr dazu aufgefordert eure Login-Daten des Nike+ Accounts anzugeben bzw. einen Nike-Account neu zu erstellen. Die Erstellung eines Accounts ist kostenlos. Ihr müsst euch mit einem User-Namen und einer E-Mail Adresse bei Nike registrieren. Wer nun glaubt das Nike einem anschließend ständig Werbung ins Postfach schickt, den muss ich enttäuschen. Ich habe nicht eine Werbe-Mail von Nike erhalten! Ein Account ist notwendig um den Fortschritt zu verfolgen und zu speichern, sich mit Freunden vergleichen zu können und individuelle Trainingspläne zu bekommen. Ich finde es nicht schlimm das ein Account für die Nutzung benötigt wird. Dieses ist mittlerweile bei den meisten Apps und Programmen notwendig und empfinde ich bei einer Sport-App nicht als störend oder falsch, sondern freue mich darüber das ich meinen Fortschritt genau verfolgen kann und dieser mit meinem Account verknüpft wird.

Bedienung, Navigation & Übersichtlichkeit

Anfangs empfand ich die Übersichtlichkeit in der Nike-Training Club App als sehr schlecht. Erst nach einigen Tagen, in welchen ich mich intensiv mit der App beschäftigt hatte, wurde es besser. Doch auch heute suche ich manchmal noch Einstellmöglichkeiten oder Funktionen, die ich „irgendwann schon mal gesehen oder genutzt habe“. Die Unübersichtlichkeit ist natürlich auch ein bisschen den vielen Features und der ansprechenden grafischen Gestaltung, mit vielen Bildern, geschuldet. Doch das ein oder andere Mal habe ich die Navigation schon etwas verflucht, weil einige Funktionen erst im dritten Untermenü zu finden sind. Das hätte etwas einfacher gelöst werden können und erfordert anfangs etwas Einarbeitungszeit und die Lust sich mit der App auseinanderzusetzen. Nachdem ihr das aber gemacht habt, werdet ihr schneller und schneller passende Workouts für euch finden und einfach nur noch den großen Funktionsumfang zu schätzen wissen.

Navigation und grafische Gestaltung

Die App verfügt über verschiedene Menü-Punkte, welche mal mehr, mal weniger genau verraten was sich dahinter verbirgt. Nach dem Starten wird euch direkt das „Featured“-Workout vorgeschlagen, welches in regelmäßigen Abständen wechselt. Im Menü findet sich aber auch der Punkt „Workouts“ über welchen ihr zu allen verfügbaren Workouts kommt, Empfehlungen für euch abrufen könnt oder einfach nach einem bestimmten Workout suchen könnt. Auf die Workouts gehe ich später bei den Funktionen und dem Inhalt noch genauer ein. Außerdem gibt es noch den Menü-Punkt „Mein Plan“. Hier könnt ihr euren Trainingsplan abrufen oder einen neuen kostenlosen Plan erstellen. Doch auch dazu gibt es später noch mehr Infos. Über drei Balken kommt ihr in das User-Menü, in welchem ihr euer Profil bearbeiten, einsehen und ändern könnt. Außerdem findet ihr hier den Feed (Freunde), favorisierte Workouts, einen Posteingang und ein Einstellungsmenü. Die Nike-App ist sehr ansprechend und modern gestaltet. Die Workouts sind im Hintergrund mit Trainingsbildern versehen, die Sportler in Action zeigen. Die grafische Aufmachung bei der Nike Training Club App ist rundum gelungen und wirkt sehr professionell und gefällt mir besser, als manch kostenpflichtige Apps.

Die App arbeitet mit vielen Trainingsbilder und sieht äußerst ansprechend aus

Trotz der anfänglichen Unübersichtlichkeit bewerte ich die Navigation und die grafische Gestaltung sehr positiv. Das Design mit dem neongelben „Touch“ ist zeitgemäß, modern und die Navigation ist nach intensivem Training mit der App kein Problem mehr. Kommt die Nike-Training Club App komplett ohne Werbung aus? Hin- und wieder gibt es „Featured“ einen Hinweis auf Nike-Produkte. Diese dezente Werbung habe ich nie als störend empfunden. Es gibt keine nervigen Pop-Ups oder ständige Aufforderungen sich eine Premium-Version zu kaufen. Die Athleten in den Übungs-Videos sind komplett mit Nike-Kleidung ausgestattet, was indirekt wohl Werbung ist. Das ist aber komplett unrelevant, da es einfach eine App von Nike ist. Das Nike-Logo mit dem kleinen Plus ist in dieser App nunmal allgegenwärtig.

Funktionen

Noch nie ist mir eine kostenlose Trainings- und Sport-App mit so vielen Funktionen untergekommen. Ich habe mir in den letzten Monaten oft die Frage gestellt, warum Nike nicht auch Geld für Trainingspläne oder Workouts verlangt, wie es andere tun. Allen denen ich von der App erzählt habe und diese anschließend ausprobiert haben, waren genauso überrascht, das diese App nichts kostet.

Workouts

In der Nike Training Club Workout App habt ihr Zugriff auf insgesamt 144 unterschiedliche Workouts [Stand: Mai 2017]. Die Workouts sind in drei große Haupt-Kategorien unterteilt: Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Alleine bei den Kraft-Workouts stehen 50 Workouts zur Auswahl, die sowohl mit, als auch ohne zusätzliches Trainings-Equipment ausgeführt werden können. Die Workouts lassen sich nach Dauer, Level (Anfänger, Fortgeschritten, Profi), verfügbarem Equipment, Intensität und Typ (Zeit oder Wiederholungen) filtern. So könnt ihr schnell das passende Workout für euch finden, welches durch eure Angaben perfekt zugeschnitten ist – einfach und toll gelöst. Es gibt auch sogenannte „Athleten“-Workouts, die von Profi-Sportlern erstellt oder zumindest von diesen inspiriert wurden und auf deren Sportart (Fußball, Football usw.) zugeschnitten sind. Wer nicht über den Filter die Workouts suchen möchte, kann auch direkt zwischen Athleten-Workouts, Workouts ohne Equipment, Kurzen Workouts oder den NTC-Klassikern wählen.

Bodyweight, Kraft- & Crosstraining (mit Equipment)

Bei der Nike Training Club App kommt JEDER auf seine Kosten. Es gibt viele Anfänger-Workouts, die den perfekten Einstieg bieten, aber auch anspruchsvolle Profi-Workouts, die selbst erfahrene Athleten an ihre Grenzen bringen. Je nach Fitness-Level findet ihr hier garantiert ein Workout das auf euch zugeschnitten ist und wo ihr auch am Anfang Spaß habt. Gerade am Anfang ist der Spaß ein wichtiger Faktor, der die Motivation hochhalten kann. Ein quälendes 45 Minuten Workout auf Profi-Level macht keinen Einsteiger glücklich und dürfte schnell zu Frust und einem deinstallieren der App führen. Die Vielfalt bei der Nike Training Club App habe ich so bei noch keiner anderen App gesehen. Ob ihr nun mit dem eigenen Körpergewicht (Bodweight) trainieren wollt, mit Geräten im Fitnessstudio oder schwerpunktmäßig auf das Functional Training setzt.

Der Trainingsplan „Gym Strong“ ist perfekt für das Fitnessstudio geeignet

Die App bietet einfach alles, hervorragend kategorisiert und filterbar. Solltet ihr nach einem harten Trainingstag nur etwas „entspanntes“ suchen, werdet ihr bei den Beweglichkeit-Workouts fündig. Diese legen den Schwerpunkt auf Stretching und Beweglichkeit und bieten die perfekte Ergänzung. Es gibt aber auch sehr viele Workouts, die beispielsweise mit Kettlebells, Kurzhanteln, Langhanteln und Rudergerät arbeiten – perfekt für das Training im Fitnessstudio oder in einem gut ausgestatteten Fitnessraum.

Trainingspläne

Die Auswahl an Trainingsplänen in der App

Wer sich seine Workouts nicht selber heraussuchen möchte, sondern nach einem strikten Plan trainieren möchte, dieser kann sich einen individuellen Trainingsplan erstellen. Es stehen vier unterschiedliche Typen von Plänen zur Auswahl: Start Up, Lean Fit, Bodyweight Only und Gym Strong. Die unterschiedlichen Trainingspläne haben alle unterschiedliche Schwerpunkte und gehen immer zwischen vier und acht Wochen. Auch die Trainingspläne sind in der Nike Training Club App komplett kostenlos. Je nach Equipment und Fitness-Level könnt ihr so den perfekten Trainingsplan für euch finden und starten.

Bei der Erstellung müsst ihr folgendes angeben: Wie viele Workouts möchtet du in der Woche machen? Möchtest du Laufeinheiten mit in deinen Trainingsplan einbauen? Wie viele Stunden trainierst du zur Zeit in der Woche? Außerdem Größe, Gewicht und Startdatum. Danach wird dein Plan individuell erstellt. Sollte dir an einem Tag in der Woche das angegebene Workout nicht passen, kannst du diese innerhalb der Woche einfach per Drag & Drop verschieben. Der Plan passt sich dir an und berücksichtigt dein Trainings-Feedback, welches du nach jedem absolvierten Workout gibst (siehe dafür auch weiter unten im Beitrag unter Training) Du kannst natürlich auch, wenn dir die angegeben Workouts nicht ausreichen, weitere Workouts absolvieren. Diese werden dann auch in deinen Plan übernommen und bei der nächsten Wochen-Erstellung berücksichtigt. Ihr könnt den Trainingsplan in der App nicht aussetzen oder pausieren, wenn ihr verletzt oder krank seid. Da dieser aber kostenlos ist könnt ihr einfach einen neuen Plan starten. Auf mich macht es den Eindruck, als ob der Plan sehr individuell auf die Angaben bei der Plan-Erstellung abgestimmt ist. Wer viele Stunden Training die Woche angibt, wird auch einen Plan bekommen, der sich im gleichen Zeitrahmen bewegt und viele 45 Minuten-Workouts beinhaltet. Am Anfang und am Ende des Trainingsplans hast du ein sogenanntes „Maßstab“-Workout, welches dir aufzeigen soll, wie sich deine Zeit und dein Fitness-Level durch den Plan verändert bzw. verbessert hat. Einen Fitness-Test zum Einstieg in den Trainingsplan gibt es nicht – es empfiehlt sich ehrliche Daten vor der Erstellung anzugeben. Ich habe mehrere Trainingspläne aus der App erfolgreich abgeschlossen und habe diese als hervorragend befunden. Ich habe mich gefordert gefühlt, können den Fortschritt perfekt und übersichtlich verfolgen und konnte mir, wenn mir der Tag oder das Workout zu leicht erschien, noch ein weiteres hinterher schieben.

Training

Der Aufbau der Workouts ist ebenso gelungen wie der Rest dieser Fitness- und Trainings-App. Es gibt Workouts, die auf einer bestimmten Anzahl von Wiederholungen basieren und welche, bei denen du eine bestimmte Übung immer eine bestimmte Zeit machen musst. Vor dem Starten des Workouts kannst du die Trainingsintensität, Zeitansatz und Level (Anfänger, Fortgeschritten, Profi) ansehen. Zudem ist ein Trainingsziel angegeben und ob und welches Equipment du benötigst. Du kannst dir die Übungen des Workouts auch vor dem Starten schon anschauen. Eine Speicherung der Workouts in einer Favoritenliste ist ebenfalls möglich, wenn dir das absolvierte Workout besonders gut gefallen oder dich extrem gefordert hat. Du musst das Workout vorher über den gelben „Herunterladen“-Button auf dein Smartphone laden. Das Laden dauert mit WLAN-Verbindung nur wenige Sekunden. Danach wandelt sich der Button in einen „Start“-Button.

Erst „Herunterladen“, dann „Starten“

Video-Darstellung der einzelnen Übungen

Jede Übung wird auch im Workout noch einmal vorgemacht – Perfekt für eine richtige Übungsausführung

Ich empfehle die Übungen vor dem Starten vorher einmal anzusehen, damit du die richtige Übungsausführung nicht erst während des Trainings lernst, sondern vorab die Übung klar ist. Die richtige Übungsausführung der Übungen, die im jeweiligen Workout vorkommen, können vorher mit einer hervorragenden Video-Anleitung eingesehen werden. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird die Übung ansprechend dargestellt. Doch keine Angst, wenn du dir nicht alle Ausführungen korrekt merken kannst – diese werden auch im Workout hervorragend grafisch dargestellt.

Während des Workouts

In der oberen linken Ecke findest du immer die verbleibende Zeit, die du für das Workout voraussichtlich noch benötigst. Du kannst während des Workouts zwischen zwei unterschiedlichen Ansichten wählen – einer „Listen-Ansicht“ und einer Video-Darstellung der einzelnen Übungen. Ein Pausieren ist ebenfalls möglich. Die richtige Übungsausführung wird auch während des Workouts noch dargestellt. Zudem erhälst du, wenn du es in den Einstellungen aktiviert hast, ein Audio-Feedback zur Übung. Du erhälst dort Tipps zur richtigen Übungsausführung oder „Motivations“-Sprüche. Die Audio-Ansagen habe ich persönlich nie als störend empfunden, da richtige und wichtige Dinge zur Übung gesagt werden. Hin- und wieder bekommst du auch eine Zeitansage wie „Noch 30 Sekunden“, so dass du nicht immer aufs Smartphone schauen musst. Nach Ablauf der Zeit kommt auch ein Piep-Ton. Wenn dir nach einigen Wochen Training die meisten Übungen geläufig sind, kannst du dich voll auf das Audio-Feedback verlassen und kannst bei den Workouts mit Übungs-Zeit dein Smartphone einfach links liegen lassen. Bei den Workouts, die auf Wiederholungen basieren musst du nach jeder absolvierten Übung eine Übung weiterschalten, um deinen Fortschritt zu dokumentieren. Die Workouts auf Zeit habe ich als deutlich bequemer und weniger störend für ein flüssiges Absolvieren der Workouts empfunden. Zwischen einzelnen Übungen hast du immer 10 Sekunden Zeit um die Übungs-Position oder Equipment zu wechseln. In diesen 10 Sekunden wird die jeweilige Übung auch noch einmal als Video abgespielt, damit du genau weißt wie die Übung anschließend auszuführen ist.

Unglaubliche Workout- und Übungs-Vielfalt

Die große Übungs-Vielfalt in der App hat mich sehr überrascht. Auch nach Monaten tauchten in Workouts noch Übungen auf, die ich vorher noch nicht absolviert hatte. Perfekt um neue Trainingsreize zu setzen. Auch entdeckte ich immer wieder neue Workouts, die ich unbedingt einmal machen möchte. Es dürfte wohl Jahre dauern bis alle Workouts aus der Nike Training Club App absolviert sind. Nach einem halben Jahr mit der App habe ich diese noch nicht als eintönig und langweilig empfunden. Natürlich hatte ich einige Lieblings-Workouts schon mehrmals gemacht – habe diese aber immer als abwechslungsreich empfunden und teilweise auch schon wieder vergessen wie anstrengend einige Übungen sind. Jedes Workout beginnt mit einem „Warm-Up“ und endet mit einem „Cool-Down“. Das Warm-Up besteht meist aus einer Kombination von Dehn- und Cardio-Übungen. Das Cool-Down beinhaltet ein ausgiebiges Dehnen. Ich habe es als sehr positiv empfunden das dieses mit ins Workout integriert ist. Auch bei mehreren Workouts am Tag fand ich es nicht störend das ich nochmal ein „Warm-Up“ bzw. ein Stretching machen muss. Ich habe dieses einfach als Teil des Workouts gesehen.

Motivation durch Poster und Meilensteine

Poster zur Motivation

Für absolvierte Workouts bekommst du sogenannte „Poster“, welche ein Trainingsbild enthalten und einen motivierenden Spruch. Diese kannst du in deinem Feed speichern oder in deinen sozialen Netzwerken direkt teilen um andere zu inspirieren oder einfach nur zu zeigen, das du ein Workout gemacht hast. Außerdem bekommst du für bestimmte Trainingsminuten immer „Meilensteine“, welche du genau wie Poster teilen kannst. Ein bisschen motivierend ist es schon, ein Anreiz noch ein langes Workout zu machen aber eher nicht. Eine Freischaltung neuer Workouts oder Features wäre meiner Meinung nach eine bessere Motivation.

Trainings-Feedback

Du bekommst nach dem Workout immer eine Workout-Übersicht, welche die verbrannten Kalorien und die gesammelten „Nike-Fuel“ Punkte beinhaltet. Die Kalorien-Angabe kann allerdings demotivieren. Diese stimmt bei keinem der Workouts und sollte nicht weiter beachtet werden. Hier besteht Nachbesserungs bzw. Anpassungsbedarf! Nach dem Absolvieren des Workouts musst du immer ein Feedback geben. Wie anstrengend fandest du das Workout und wo hast du trainiert? Das Feedback wird beim Trainingsplan berücksichtigt. Auch hast du hier die Möglichkeit ein Bild zu machen, dieses mit einem „Sticker“ zu versehen und in dem Nike-Feed oder auf anderen sozialen Netzwerken direkt zu teilen.

Nach dem Training kannst du die Intensität bewerten
Im Feed kannst du sehen was deine Freunde gemacht haben

Teile die Workouts mit deinen Freunden

Es gibt in der Nike-App einen Feed, in welchem du sehen kannst, welche Workouts deine Freunde gemacht haben und wie es ihnen dabei ergangen ist. Hier besteht immer die Möglichkeit einen individuellen Text oder ein Bild zu ergänzen. Auch kannst du hier Freunde „taggen“, die gemeinsam mit der trainiert haben. Ein Teilen im Feed ist nicht verpflichtend. Du kannst aber auch Kommentare oder Likes von Freunden zu dem absolvierten Workout bekommen, so das dieses ein kleiner Motivationsschub sein kann. Du kannst natürlich selbst bestimmen ob deine geteilten Workouts privat, nur für Freunde oder für alle sichtbar sein sollen. Das ein Teilen nicht notwendig ist oder automatisch stattfindet, finde ich sehr positiv. Nicht jeder möchte seine Aktivitäten für alle im Internet sichtbar machen.

Ergänze deine alltäglichen Aktivitäten

Solltest du neben den Workouts aus deinem Trainingsplan noch weitere sportliche Aktivitäten machen, kannst du diese in der App auch noch ergänzen. Ein Fußball-Spiel, eine Radtour oder einfach eine lange Laufrunde. All das kannst du zusätzlich in der App angeben, um noch individuellere Trainingspläne zu bekommen.

Fazit

Ich habe mit der Nike-Training App insgesamt über 2700 Minuten (87 Workouts – 6 Monate) trainiert, um mir ein Bild der App zu machen. Ich kann am Ende nur ein sehr gutes Fazit ziehen. Was diese kostenlose App alles bietet ist beeindruckend. Die grafische Aufmachung, die Audio-Unterstützung (wenn gewünscht), die Workout-Vielfalt und die Möglichkeit auch mit einem hohen Fitness-Level noch voll auf seine Kosten zu kommen – bei der Nike Training Club App stimmt einfach alles. Über kleine Schönheitsfehler, wie Schwierigkeiten zwischen Wiederholungen und Zeit bei den Workouts zu wechseln oder die anfängliche Unübersichtlichkeit kann ich hinwegsehen. Es gibt meiner Meinung nach keine bessere kostenlose Trainings-App und selbst manch kostenpflichtige App kann sich eine Scheibe von der Nike App abschneiden. Die Motivation wird bei dieser App lange hoch gehalten, weil sie durch die vielen Workouts, mit und ohne Equipment, sehr viel Abwechslung bietet und nie langweilig wird. Selbst die 45 Minuten Workouts vergehen wie im Fluge und sind nicht eintönig oder mit unnötig vielen Wiederholungen versehen. Alle Workouts machen den Eindruck, als hätte sich hier jemand wirklich Gedanken gemacht. Besser geht es kaum! Wer noch mit einer kostenpflichtigen App trainiert, sollte die Nike Training Club App einfach einmal ausprobieren. Wer von hochgejubelten Apps genug hat und bereit ist sich auf etwas neues einzulassen wird mit der Nike Training Club App sehr viel Freude haben und kann hier eine sportliche Herausforderung und Abwechslung finden. Nike zeigt eindrucksvoll: Für ein forderndes abwechslungsreiches Training muss keine teure App mit Abo gekauft werden. Die Nike Training Club App bietet ALLES (und noch mehr) und das komplett KOSTENLOS.

Ihr habt ebenfalls mit der Nike Training Club App trainiert? Wie ist eure Meinung zur App? Seid ihr auch so begeistert? Schreibt eure Meinung gerne als Kommentar unter diesen Beitrag. Ich freue mich über euer Feedback zur App und dem Training mit der App.

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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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