Der Schrittstand auf dem SUP-Board ist eine tolle Alternative

Beim Stand Up Paddling kommt es auf den richtigen Stand auf dem Board an. Denn nur so kannst du dein Gleichgewicht halten und kommst effektiv voran. Das richtige Stehen auf dem Stand Up Paddle Board ist sehr wichtig, da du mehr Sicherheit erhälst und die Chance umzukippen oder ins Wasser zu fallen weiter minimiert wird. Drei unterschiedliche Standpositionen beim Stand Up Paddling möchte ich dir vorstellen. Vor allem, wenn du zu sehr verkrampfst und schnell ins Kippeln gerätst, können dir diese Tipps zur richtigen Standposition helfen.

Parallelstand

Der Parallelstand ist die Einsteiger- und Standard-Standposition

Der klassische Stand beim Stand Up Paddling ist der Parallelstand. Bei diesem Stehen beide Füße in Fahrtrichtung parallel zum Board. Der Sweet-Spot befindet sich zwischen beiden Füßen in der Mitte.

Achte darauf, dass die Füße immer den gleichen Abstand zum Rand des SUP-Boards haben, damit das Board nicht nach links oder rechts kippt. Der Parallelstand ist der Stand mit welchem die meisten Stand Up Paddler unterwegs sind und welcher auch bei SUP-Rennen die meiste Zeit angewandt wird. Jeder Stand Up Paddler startet im Parallelstand und arbeitet sich Schritt für Schritt an andere Standpositionen heran.

Schrittstand

Der Schrittstand ist auch einfach zu erlernen und eine tolle Alternative zum Parallelstand

Der Schrittstand eignet sich hervorragend, wenn du verkrampfst oder dir während der Fahrt auf dem SUP-Board die Füße einschlafen. Beim Schrittstand stehen deine Füße leicht zu der Seite gedreht auf welcher auch gepaddelt wird. Wenn du auf der rechten Seite paddelst, sind die Füße leicht nach rechts gedreht. Bei einem Seitenwechsel tauschen auch die Füße ihre Position auf dem Stand Up Paddle Board. Beim Schrittstand ist es noch wichtiger den Druck möglichst auf die Mitte des Boards zu verlagern, damit das Board beim Wechsel in die Schrittstellung nicht zu einer Seite kippt. Du musst dir hierbei einfach eine Linie in der Mitte deines Boards vorstellen, auf welcher du dich bewegst. Bei einer Bewegung auf dem Board ist es wichtig sich immer über die Mitte zu bewegen, damit das Board nicht nach links oder rechts kippt. Du musst die Füße entsprechend auf dem Vorfuß oder der Ferse belasten.

Beim Schrittstand ist ein Fuß in der Regel vor dem Sweet-Spot und einer dahinter. Je nach Board-Typ kannst du den Schrittstand aber auch nach hinten verlagern um mehr Flexibilität zu erhalten und das Bug beim Fahren leicht nach oben zu drücken. Der Schrittstand erfordert etwas Übung, gelingt aber mit etwas Ausprobieren relativ schnell und ist eine tolle Alternative zum Parallelstand.

Surfstand

Der Surf-Stand ist primär für Wellen gedacht

Der Surf-Stand kommt, wie der Name schon verrät, vom Surfen. Dieser wird vor allem beim Stand Up Paddling in den Wellen benötigt, wenn ihr auch dort einen sicheren Stand haben und nicht bei der ersten Welle im Wasser landen wollt. Bei dieser Standposition stehen beide Füße ungefähr schulterbreit auseinander im 90°-Grad-Winkel zur Boardkante. Beim Surfstand steht entweder der linke oder der rechte Fuß vorne. Ob es bei euch der linke oder der rechte Fuß ist, müsst ihr für euch selber herausfinden. Jeder hat hierbei in der Regel eine „Schokoladenseite“. Fahrt ihr Skateboard? Wenn ja, welcher Fuß steht vorne? Probiert es aus und findet eure favorisierte Seite. Einige Menschen haben auf beiden Seiten jeweils einen hervorragenden sicheren Stand – doch das ist eher die Ausnahme. Beim Surfstand ist viel Flexibilität gefragt und ihr müsst euch auf dem Board, je nach Situation, nach vorne oder hinten bewegen. Wenn ihr euch nach hinten bewegt, geht das Bug eures Boards nach oben. Wenn ihr nach vorne geht bremst das Board und das Bug drückt ins Wasser.

Die Füße müssen auch hier nicht exakt parallel stehen, sondern können auch etwas mehr in Fahrtrichtung zeigen. Flexibilität ist beim Surf-Stand sehr wichtig, weshalb diese Standposition auch nur für fortgeschrittene Stand Up Paddler geeignet ist. Erst wenn ihr euch sicher auf dem Board bewegen könnt und die Wellen warten, werdet ihr irgendwann zum Surf-Stand wechseln wollen.

Video zu den Standpositionen

Probiert bei eurer nächsten Stand Up Paddling Tour einfach einmal verschiedene Standpositionen auf dem SUP-Board aus. Ihr werdet schnell merken, das es einfacher ist, als ihr denkt.

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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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