Am 15. und 16. Juli 2017 fand in der Nähe von Hermannsburg Tough Mudder Norddeutschland statt. Wir als Nordlichter durften bei diesem Hindernislauf-Event natürlich nicht fehlen und sind am Sonntag zum Eventgelände aufgebrochen. Mit hohen Erwartungen und viel Spannung sind wir angereist, da vorab vier neue bzw. verbesserte Hindernisse angekündigt wurden. Wir haben natürlich auch viele Bilder beim Event geschossen, so dass ihr hier einen perfekten Einblick in Tough Mudder bekommt.

Im Vordergrund „Everest 2.0“; Im Hintergrund das Eventgelände

Nachdem unser Auto geparkt war und wir unsere Startnummer in den Händen hielten, haben wir uns ein bisschen auf dem Eventgelände umgesehen. Hier gab es viele Mitmach-Aktionen, der ganzen Sponsoren. Diese haben wir als sehr abwechslungsreich und teilweise auch anstrengend empfunden (Tire Flip). Wir hatten schon vor dem eigentlichen Start viel Spaß beim Tire Flip, dem Hamsterrad (quasi eine unendliche Monkey-Bar) und dem Nagel in den Baumstamm hämmern. Auch ein Shop und Verpflegungsstände waren auf dem übersichtlichen Gelände vorhanden.

Volle oder halbe Distanz

Dieses Jahr konnte bei Tough Mudder entweder auf der vollen Distanz, die diesmal ca. 19 Kilometer betrug, oder auf der halben Distanz (ca. 10 km) gestartet werden. Wir sind natürlich auf der vollen Distanz an den Start gegangen. Vor dem eigentlichen Start gab es ein tolles Warm-Up, bei welchem die Stimmung schon hervorragend eingeheizt wurde – das ist Tough Mudder! Die tolle Atmosphäre bei Tough Mudder hat mich auch dieses Jahr wieder in den Bann gezogen, ich war vor dem Start richtig heiß auf den Hindernislauf!

24 abwechslungsreiche Hindernisse

Auf der anfangs sehr lauflastigen Strecke sollten uns 24 unterschiedliche Hindernisse erwarten. Durch den längeren Laufpart zu Beginn wurde das Läufer-Feld allerdings schon entzerrt und jeder konnte sein individuelles Tempo bis zum ersten Hindernis laufen. Die Hindernisse waren teilweise spektakulär, teilweise sehr einfach. Trotzdem hat uns die Mischung aus technisch anspruchsvolleren Hindernissen (The Reach Around) in Kombination mit einfachen Kletter- und Kriechhindernissen sehr gut gefallen. Es musste über Heuballen, hohe Holzwände und Gerüst-Konstruktionen geklettert werden. Auch das Wasser war bei dieser Tough Mudder Edition ein immer wiederkehrendes Element. Schlammgruben, Wassergräben, kleine Bachläufe und ein See, bei welchem ein Überqueren ohne Schwimmen nahezu unmöglich war, wollten von den Läufern bewältigt werden.

Kurz vor dem Start

Über eine Rutsche ins Eiswasser

Eine frostige Abkühlung gab es beim Hindernis „Arctic Enema„, bei welchem es durch eine Röhre direkt in mit Eiswürfeln bestücktes Wasser ging. Alle Läufer wollten nur schnell wieder aus dem eiskalten Wasserbad heraus. Ohne Abtauchen war das allerdings nicht möglich, so dass hier viele Läufer wirklich an ihre Grenzen gekommen sind – eiskaltes Wasser bei angenehmen Außentemperaturen ist für den Körper eine echte Herausforderung.

Aber auch Hindernisse wie Black Hole und Kong durften bei diesem Tough Mudder Event nicht fehlen. Die neuen Hindernisse Augustus Gloop und Funky Monkey The Revolution kamen bei den Teilnehmern ziemlich gut an. Auch wir hatten unseren Spaß, als wir durch die Röhre nach oben klettern mussten und das Wasser von oben auf den Kopf rauschte. Beim Funky Monkey wurden, als zusätzlicher Schwierigkeitsgrad, noch drehende Räder mit integriert, so dass dieses Hindernis ein ganz neues Level hatte – bitte mehr davon!

Ohne Team-Work keine Chance

Das bei Tough Mudder Spaß und Teamwork im Vordergrund stehen, wurde mit einigen tollen Hindernissen unter Beweis gestellt.  Bei Pyramid Scheme musste eine rutschige Schrägwand überwunden werden – ohne Anlauf. Nur mit Team-Work und guter Zusammenarbeit war ein Überwinden dieses Hindernisses möglich. Teilweise ging es auf die Schultern der Läufer bis irgendjemand den oberen Teil zu fassen bekam.

Bei „The Block Ness“ mussten die Teilnehmer auch zusammenarbeiten. Hier gab es zwei drehende Blöcke im Wasser, die nur mit dem Drehen und Schieben, mit viel Team-Work zu überwinden waren.

Gleiches galt für den berühmt berüchtigten Everest 2.0, einer hohen Halfpipe, bei welchem viele erst mit dem zweiten oder dritten Anlauf die helfenden Hände im oberen Teil erreichen konnten.

Mit Strom ins Ziel

Als letztes Hindernis vor dem Ziel-Einlauf musste Electroshock Therapy überwunden werden. Viele warteten einen Moment ab, bevor sie sich durch die herunterhängenden Kabel ins Ziel kämpften. Ganz ohne Stromschlag ging es hier nur mit viel Glück hindurch.

Im Ziel gab es das berühmte orange Tough Mudder Stirnband und ein graues Funktions-Finishersshirt. Natürlich durfte auch das Finisher-Bier bei diesem Event nicht fehlen. Alles in allem hatten wir bei Tough Mudder Norddeutschland viel Spaß! Wir, als Legionäre, durften teilweise auch die anspruchsvolleren Hindernisse machen, die noch ein Level schwieriger waren. Auch die Streckenlänge hat diesmal mit knapp 19 Kilometern auf der Uhr ziemlich genau gestimmt – so soll es sein!

Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit und sind vielleicht schon im nächsten Jahr wieder bei Tough Mudder in der Nähe von Hermannsburg mit dabei!

Weitere Bilder von Tough Mudder 2017

Ihr seid auch bei Tough Mudder Norddeutschland 2017 gestartet? Wie fandet ihr das Event? Schreibt eure Meinung gerne als Kommentar unter diesen Beitrag! Wir freuen uns über euer Feedback!

Glücklich im Ziel!
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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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