3. Steelman Hannover – Erfahrungsbericht

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Steelman Hannover 2016

Am 27. November fand auf der Pferderennbahn “Neue Bult” die 3. Auflage vom Steelman Hannover statt. An diesem Tag haben wir das Team der OCR Heidesprinter begleitet. Im unverkennbaren rot-grünen Trikot ging es auch für Lukas bei der 18 km Distanz an den Start. Das Ziel für diesen Tag sollte es sein unter die schnellsten drei Teams zu kommen. Lukas hat seinen Tag beim 3. Steelman Hannover in dem folgenden Erfahrungsbericht zusammengefasst.

Anreise/Ablauf

Als gemeldetes Team (OCR-Heidesprinter) starteten wir unsere Fahrt zum 3.Steelman in Hannover. Das Veranstaltungsgelände war einfach zu finden, da es nahe der Autobahn liegt. Als wir sehr früh, gegen 9.30 Uhr, ankamen, funktionierte die Ausgabe der Startunterlagen einwandfrei.

Der Lauf

Da wir als gemeldetes Team mit fünf Heidesprintern an den Start gingen, organisierten wir uns Bändchen, mit denen wir in den ersten Startblock der 18km Strecke gelangten, dazu mussten wir nur bei dem freundlichen Steelman-Team nachfragen. Unser Start verzögerte sich ein wenig, sodass wir um 12.10 Uhr starten konnten.

OCR Heidesprinter (18 km Team)
OCR Heidesprinter (18 km Team)

Als der Startcountdown abgezählt wurde, öffneten sich unsere Starterboxen. Es gab, zumindest in der ersten Welle, keine Drängelleien oder ähnliches. Nach den ersten paar Hundert Metern folgten auch schon die ersten kleineren Hindernisse, nämlich eine Schlammgrube und ein circa 10 Meter langer Haufen aus Reifen. Hiernach orientierte sich die Strecke auf sandigen Boden wieder zurück Richtung Start und Ziel Bereich, hier standen kleinere Hindernisse im Weg, welche zu überspringen oder zu durchkriechen waren.

So wurden die ersten zwei Kilometer geschafft und die nächsten Hindernisse folgten: Eine kurze Monkey-Bar und eine kleine zu durchkriechende „Höhle“ – hier hat sich der eine oder andere Läufer bestimmt ordentlich den Kopf gestoßen (ich spreche aus Erfahrung ). Als nächstes folgte eine kleine Wiese, welche von der Arminia Spartans Football Mannschaft „bewacht“ wurde hier musste ein kurzer Sprint hingelegt werden, um nicht getackled zu werden.

Hier nach musste das erste Mal richtig geklettert werden, nämlich über ein Holzgestell, welches mit Reifen, als Leiter überwältigt werden musste. Die nächsten Hindernisse konnten schnell überwältigt werden. Diese bestanden aus Betonröhren und einem „Labyrinth“ aus Metallzäunen und dann mussten große Fässer durch einen kurzen Rundkurs getragen werden. Ich habe gehört, dass diese Fässer im Vergleich zum letzten Jahr deutlich größer geworden sind.

Natürlich durften die klassischen Holzwände auch nicht fehlen. Diese Wände galt es unterschiedlich zu überwinden, teilweise musste man drüber klettern, manchmal unter durch oder sogar mitten durch. Nachdem man die Holzwände hinter sich gelassen hat, folgte auch schon die einzige Steigung beim Steelman, ein gepflasterter Weg. Als man oben angekommen war, wurde man durch eine Wasserrutsche nach unten belohnt.

Kurz vor dem Ziel hatte man noch einige Hindernisse vor sich, bei denen man auch nass wurde. Es musste ein Fluss durchquert werden, durch Wasser gekrochen werden, ein Wasserfall musste durchlaufen werden und als letztes musste man sich im Wasser liegend acht Meter an einem Gitter heraus ziehen.

Fazit

Viele meiner Mitläufer erzählten mir, das der 3. Steelman durchaus härter, anstrengender und feuchter war als in den vorherigen Jahren. Da ich das erste Mal in Hannover an den Start ging kann ich nur Positives berichten, da es kaum Wartezeiten gab, abwechslungsreiche Hindernisse und organisatorisch alles glatt lief. Da wir nach 1 Stunde und 53 Minuten im Ziel ankamen, wären wir das 2. stärkste Team geworden, aber um offiziell in die Teamwertung zu gelangen, musste mindestens ein weibliches Teammitglied dabei sein. Meiner Meinung nach wurde es somit nicht hundertprozentig gelöst, da man mehrere Team Kategorien hätte einführen können. Trotz alle dem ein sehr schöner und auch fordernder Lauf.

Steelman Hannover 2016
Steelman Hannover 2016

Lukas Veber

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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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