Am 12.09.2015 ging es zur 6. Ausgabe des Survival Run im Serengeti Park Hodenhagen. Bei dem Survival Run handelt es sich um einen Hindernislauf für die ganze Familie, bei welchem zwei Distanzen zur Auswahl stehen: 8 Kilometer (1 Runde) und 16 Kilometer (2 Runden). Ich habe mich diesen Tag auf die 16 km Strecke gewagt – ganz nach dem Motto: Lass dich nicht fressen!

1Preis und Anmeldung

Der Survival Run hat zu meinem Anmeldezeitpunkt 44 Euro gekostet. Umso frühzeitiger sich für den Hindernislauf angemeldet wird, desto günstiger wird er. Direkt vor dem Lauf war eine Anmeldung für 54 Euro möglich. Die Anmeldung funktioniert über das Davengo-Portal. Dieses ist besonders nutzerfreundlich, da hier die Anmeldebestätigung immer wieder ausgedruckt werden kann und dauerhaft hinterlegt ist. Im Preis für den Survival Run ist auch immer der Eintritt in den Serengeti Park enthalten. Es lohnt sich also eine frühe Anreise, schon zur Eröffnung des Serengeti Parks früh morgens. Es konnten auch Zuschauertickets vorab für 15 Euro bestellt werden. Die Zuschauer haben dann auch den Parkeintritt mit im Zuschauerticket.

2Anreise, Parkplätze, Startunterlagen

Wir sind von Hamburg zum Survival Run angereist. Die Fahrtzeit betrug ca. eine Stunde. Bei der A7-Abfahrt Hodenhagen war der Serengeti Park schließlich ausgeschildert. Mit der letzten Info-Mail hatte ich ganz genaue Informationen dazu bekommen, in welche Fahrspur ich direkt beim Park muss, um zum Lauf zu kommen. Direkt am Park angekommen, warteten schon viele Autos auf dem Zubringer. Wir waren schon gegen 8:50 Uhr morgens vor Ort. Ab 9 Uhr sollte der Einlass und die Startunterlagenabholung beginnen. Pünktlich um 9 Uhr setzte sich die Autoschlange in Bewegung. Nach kurzer Kontrolle der ausgedruckten Anmeldebestätigung ging es zu den reichlich vorhandenen Parkplätzen. Diese sind nah am Eventgelände, auf einer Wiese direkt beim Serengeti Park. So standen genug Parkplätze für alle Läufer zur Verfügung. Die Zufahrt sollte laut Info-Mail 1-2 Stunden dauern. Wir waren nach 15 Minuten im Park und auf dem Eventgelände. Die Abholung der Startunterlagen war problemlos. Vor Ort war ein Zelt aufgebaut, bei welchem man sich alphabetisch anstellen konnte. Die fleißigen Helfer händigten die Startunterlagen nach insgesamt ca. 15 Minuten Wartezeit in der Schlange aus. Mit den Startunterlagen gab es noch ein neonoranges Funktionsshirt von Puma mit dazu. Hier konnte bei der Anmeldung zum Lauf die Größe angegeben werden. Ein Tauschen der Größen vor Ort war problemlos möglich. Die Startunterlagen selber bestanden aus einer Startnummer (rot für 16km und weiß für 8km) und einem Chip für den Schuh. Auch ein Plan vom Serengeti Park war mit in den Startunterlagen. Genau da wollten wir nun auch erstmal hin!

Wertsachen, wie beispielsweise ein Autoschlüssel, konnten direkt vor Ort zur Aufbewahrung abgegeben werden.

Serengeti Park mit enthalten

Da es erst kurz vor 10 Uhr war und der Lauf um 13 Uhr starten sollte, hatten wir noch ausreichend Zeit uns den Serengeti Park anzuschauen. Der Parkeintritt ist mit enthalten. So erkundeten wir zu Fuß den Serengeti Park, nutzten die Attraktionen und schauten uns die Tiere an. Absolut empfehlenswert! Nur die Zeit flog irgendwie dahin, so dass wir bald zum Start mussten.

3Start

Wir zogen uns kurz am Auto unsere Sportkleidung an. Ich bin dieses Jahr mit einem Superman-Kostüm gelaufen, da bei diesem Lauf der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Gegen 12:40 Uhr gab es ein gemeinsames Warm-Up im Startbereich. Anschließend hieß es warten auf den Start um 13 Uhr. Gestartet wurde in Blöcken. Wir haben uns direkt in den ersten Startblock gestellt. Der Startschuss erfolgte genau um 13 Uhr – los ging es auf den 8 km Rundkurs durch den Serengeti Park. Das Wetter klarte rechtzeitig auf, so dass wir blauen Himmel, Sonne und 20°C hatten. Perfektes Wetter für einen Hindernislauf im Serengeti Park.

4Strecke

Bild: www.survival-run.de

Die Strecke führte teilweise über den Parkplatz, Felder, Wiesen, Wälder und natürlich den Serengeti Park selber. Die Strecke war insgesamt sehr abwechslungsreich, so dass diese nie langweilig wurde. In regelmäßigen Abständen gab es kleinere Hindernisse zu bewältigen. Die Hindernisse waren alle fair gestaltet, so dass diese für jeden schaffbar waren. Für viele ist der Survival Run auch der Einsteigerlauf für die “härteren Hindernisläufe”, wie beispielsweise Tough Mudder. Hierfür ist der Survival Run bestens geeignet, da die Strecke nicht zu anspruchsvoll ist. Diese führt teilweise schon über schmale Feld- und Waldwege wo schon genau darauf geachtet werden muss wo hingetreten wird. Aber so ist das halt bei einem Hindernislauf. So musste geklettert, balanciert, gekrochen und sogar geschwommen werden. Der Teich durch welchen geschwommen werden musste, war deutlich größer als im letzten Jahr. Hier hatten einige Läufer schon sichtlich zu kämpfen. Matschig war die Strecke natürlich auch. Durch die Feuerwehr wurden die Waldwege in Matschgruben verwandelt. Die Strecke war abwechslungsreich und wurde nie langweilig. Ich war verwundert wie schnell die ersten 8 km vom Survival Run geschafft waren. Schließlich ging es in die nächste Runde. Die Zuschauer auf der Strecke waren einfach genial. Die Zuschauer haben mich noch nie so über die Strecke getragen wie bei dem Survival Run. Das lag vermutlich auch mit am Superman Kostüm, welches auch die Kinder begeisterte. Ich wurde überall angefeuert und bejubelt und konnte die Zuschauer mit einem kleinen Superman-Flug antreiben. Das war einfach genial! In der zweiten Runde gab es etwas Stau an den letzten Hindernissen, da ich doch ziemlich schnell war und so noch viele 8 km Läufer vor mir hatte, die kurz vor dem Zieleinlauf waren.

Verpflegung

Auf dem 8 km Rundkurs gab es insgesamt zwei Verpflegungspunkte. Hier gab es stilles Wasser und Waffeln. Der erste Verpflegungspunkt kam nach ca. 4,5 km. Der zweite Verpflegungspunkt war bei 8 km. Im Zielbereich gab es als Verpflegung Orangen, Bananen, Wasser und Alkoholfreies Bier. Absolut ausreichend!

5Ziel, Siegerehrung, Duschen

Nach dem Kämpfen über die letzten Hindernisse, welches auch gleichzeitig die härtesten Hindernisse waren, ging es direkt ins Ziel. Hier wurde auch fleißig gejubelt und die Medaille überreicht. Um 15 Uhr erfolgte die Siegerehrung. Es wurden die besten drei Männer und Frauen auf beiden Distanzen geehrt. Im Anschluss ging es zum Auto, um die Duschsachen abzuholen. Die Duschen waren auch einfach auf einem Feld angelegt. Durch die Feuerwehr, wurde die Duschanlage installiert. Die Dusche war mit Bauzäunen und Sichtschutz abgetrennt. Es standen zwei Zelte zum Umziehen zur Verfügung (Männer / Frauen). Die Duschen selber liefen im Dauerbetrieb und waren schon eine kleine Massenabfertigung. Aber es gab warmes Wasser zum Duschen! Jedoch waren der Frauen und Männerbereich nur durch einen kleinen Zaun abgetrennt, wodurch es schon möglich war in den anderen Bereich hineinzublicken. Wer sich hier anstellt, muss wohl oder übel zu Hause duschen.

6Fazit

Der Survival Run ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Die Kinder können entweder beim Kids-Lauf starten oder einfach den Serengeti Park unsicher machen. Für Zuschauer lohnt sich der Lauf auch, da viel von der Strecke gesehen werden kann. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt beim Survival Run im Serengeti Park, da auch ein Funktionsshirt und der Parkeintritt mit enthalten ist. Die Strecke ist toll und wird nicht langweilig. Die Hindernisse sind insgesamt sehr fair gestaltet. Die Kleidung wird logischerweise trotzdem dreckig und nass. Aber genau das gehört zu einem Hindernislauf auch dazu! Ich bin nächstes Jahr definitiv wieder dabei – 7. Survival Run ich komme!

Du bist auch beim Survival Run gestartet? Schreibe deine Erfahrungen einfach als Kommentar unter diesen Beitrag und bewerte den Lauf. Bist du bei der 8 oder 16km Distanz gestartet?

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Meine Gesamtbewertung
Startgebühr
80 %
Anreise, Parkplätze, Check-In
80 %
Strecke
80 %
Hindernisse
70 %
Ziel, Verpflegung, Medaille
80 %
Schwierigkeitsgrad
70 %
Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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