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Aqua Marina iSUP 2016er Modelle – Stand Up Paddling

Letztes Jahr haben wir das Stand Up Paddling Board SPK3 von Aqua Marina getestet. Natürlich sind wir beim Stand Up Paddling immer noch gut dabei! Der Testbericht zum Board kam ziemlich gut an, weshalb ich mich entschieden habe, euch kurz über die Produktumstellung und Veränderungen bei den iSUPs (Inflatable Stand Up Paddling Boards) von Aqua Marina zu informieren. Die Aqua Marina Stand Up Paddling Baords gehören zu den günstigeren Boards auf dem Markt. Für den Einstieg in den SUP-Sport und gelegentliches “Supen” reichen diese aber meiner Meinung nach aus. auf Im Jahr 2015 gab es von der Firma nur das SPK 1-3 und ein Race-Board. Im Jahr 2016 wurden die Produktpalette umgestellt, so dass nun Nachfolgemodelle erhältlich sind. Die Stand Up Paddling Boards von Aqua Marina sind nun nicht mehr nur mit Ziffern benannt, sondern haben nun Namen bekommen. So gibt es nun von Aqua Marina viele unterschiedliche Stand Up Paddling Board-Varianten mit folgenden Namen:

So bietet Aqua Marina nun eine komplette Palette an SUP-Boards für jede Gelegenheit. Als Anfängerboard eignet sich wunderbar das Aqua Marina VAPOR, da dieses relativ preiswert ist und für die meisten Paddler ausreichen dürfte. Das PERSPECTIVE ist durch einen seitlichen Ansatz noch etwas breiter, so dass es noch etwas kippstabiler ist. Das Fusion und Monster ist entweder für schwere Personen oder für lange Touren bei welchen noch viel Gepäck mitgenommen werden soll. Das FUSION ist sozusagen der Nachfolger von dem von uns getesteten Aqua Marina SPK-3. Ein Board für Kinder ist das VIBRANT, welches eine Tragkraft von ca. 70 kg hat.

Die Boards haben auf der Unterseite alle drei Finnen, welche für eine bessere Stabilität und ein besseres Fahrverhalten sorgen sollen. Auf der Oberseite haben alle iSUPs ein Gepäcknetz. Im Vergleich zu den 2015er Modellen ist bei den meisten Sets nun ein Rucksack für den Transport mit dabei, so dass die aufblasbaren Stand Up Paddling Boards noch besser transportiert werden können. Gerade das SPK-3, welches ich auch immer noch nutze, kann durch die hohe Tragkraft überzeugen. Sogar zu zweit kann auf dem Board problemlos gestanden werden, ohne dass das Board an Stabilität verliert oder in der Mitte einknickt. Das liegt unter anderem natürlich an der Drop-Stich-Technologie, bei welcher viele Schichten verklebt sind und so eine gute Steifigkeit erzeugt wird. Aber auch daran, dass sich die iSUPs mit etwas Pump-Kraft und der beiliegenden Pumpe auf bis zu 1,1 Bar aufblasen lassen. Die Aqua Marina Boards sind von der Qualität natürlich nicht vergleichbar mit den teuren Boards ab 1.000 Euro. Ein SUP-Einsteiger kann mit den Boards aber sehr viel Freude haben. Wer wirklich 4-5 mal in der Woche auf dem SUP-Board längere Touren machen möchte, sollte eventuell zu einem teureren Modell greifen. Denn gerade bei sehr langen Touren (über 2 Stunden) kann das Paddeln mit den SUPs doch anstrengend werden, da die Wasserlage und das Fahrverhalten im Vergleich zu den teuren Boards nicht zu optimal ausgereift ist.

Für eine kleine Tour durch die Kanäle oder die Binnen-/Außenalster in Hamburg sind die Boards aber perfekt geeignet. Wer das Stand Up Paddling erst einmal ausprobieren möchte der findet in Hamburg auch ganz viele SUP-Board-Verleihe. Eine Stunde reicht erfahrungsgemäß aus, um vom SUP-Fieber angesteckt zu werden. Probiert es einfach mal aus!

Wie sind eure Erfahrungen mit den Aqua Marina Boards? Habt ihr eines der 2016er Modelle schon getestet? Seid ihr zufrieden? Schreibt eure Meinung einfach als Kommentar unter diesen Beitrag.

Bilder: mysupboard.de
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Kommentare

Brigitte 25. Juli 2016 um 13:35

Danke für den Artikel – mein Freund und ich haben das Fusion (er) und das Vapor (ich). Dabei fällt uns aber auf, dass er stets trockene Füsse hat und sein Board auch etwas nach oben baucht, so dass das Wasser abfliesst, wenn mal welches draufkommt. Bei meinem hingegen (Vapor) bleibt das Wasser liegen und ich stehe/sitze immer in einer Pfütze 🙁 aufgepumpt haben wir genug, es ist wirklich die Form, die etwas unterschiedlich ist. Finde ich sehr schade, dass das Vapor so flach ist, ja sogar eine leichte ‘kuhle’ nach unten hat wo sich das Wasser sammelt. Ansonsten sind wir als Anfänger zufrieden mit den Boards – auch habe ich mal seines ausprobiert, das mir aber zu schwerfällig ist (ich 61kg, er 90kg).

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Steffen 25. Juli 2016 um 23:02

Danke für das Feedback! Das mit dem Vapor habe ich auch schon von mehreren gehört. Aufgrund der geringen Dicke ist es wohl echt nicht optimal. Schon gar nicht für schwere Personen. Aber hier scheint der Preis wohl auch eine Rolle zu spielen. Für das Geld gibt es einfach kein richtig stabiles Board, das sich nicht durchbiegt. Für Anfänger und gelegentliches Paddeln mag das reichen, mir persönlich wäre das schon zu wenig und ich würde mehr Geld in die Hand nehmen.

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Vincenzo 27. Dezember 2016 um 0:49

Hallo Steffen. Besten Dank für deinen Bericht. Dass Aqua Marina zu den günstigeren aber nicht besten Brettern gehören, habe ich auch schon gehört. Du bestätigst das in deinem Bericht. Hast du eine Empfehlung für Hersteller die bessere iSUP haben, diese aber noch im “bezahlbaren” Rahmen liegen? Für Personen wie mich, die sich nicht mehr zu den Anfängern zählen und 75kg wiegen. Besten Dank dafür.

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