Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/14/d568754722/htdocs/wp2/wp-content/plugins/amazon-product-in-a-post-plugin/inc/amazon-product-in-a-post-aws-signed-request.php on line 244

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/14/d568754722/htdocs/wp2/wp-content/plugins/amazon-product-in-a-post-plugin/inc/amazon-product-in-a-post-aws-signed-request.php on line 244

Der Lifepulse und der Lifepulse Plus von der Firma BerryKing sind zwei Fitnessarmbänder, die neben dem üblichen Aktivitäts- und Bewegungstracking noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen mitbringen. Die Fitnesstracker sollen eine lange Akkulaufzeit haben und lassen sich bequem via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln. Es lassen sich sogar Push-Nachrichten auf dem kleinen Display der Fitnesstracker anzeigen. Ich habe den Lifepulse Plus, bei welchem es sich um das Modell mit dem größeren Funktionsumfang handelt, mehrere Wochen am Stück getragen und es ausführlich getestet. Für diesen Testbericht wurde mir ein Gerät kostenlos zur Verfügung gestellt. Zum direkten Vergleich habe ich auch das Modell “Lifepulse” erhalten, welches im Gegensatz zum Lifepulse Plus etwas weniger Funktionen bietet, ein anderes Armband und eine etwas größere Bauweise hat. Ich gehe in diesem Testbericht auf den Funktionsumfang, die Akkulaufzeit und die Auswerte-App auf dem Smartphone ein. Ich werde versuchen sowohl Positives, als auch Negatives an den BerryKing Fitnesstrackern detailliert herauszustellen.

Modelle, Preis und Lieferumfang

Wie schon erwähnt gibt es von BerryKing zwei unterschiedliche Fitnesstracker Modelle: Den Lifepulse und den Lifepulse Plus. Vom Lieferumfang sind beide Geräte identisch. Es ist ein USB-Ladekabel (ohne Netzteil), eine Bedienungsanleitung und der Fitnesstracker selber im Verpackungskarton.

Preislich liegen der Lifepulse Plus und der Lifepulse bei ca. 50 Euro [Stand: Januar ’17]. Anfangs dachte ich, dass das von der Bauweise größere Modell, der Lifepulse Plus ist. Jedoch ist der kleinere der beiden Tracker, der Lifepulse Plus, der mit dem größeren Funktionsumfang.

Deshalb fasse ich nachfolgend in der Tabelle kurz die Unterschiede der beiden Tracker für euch zusammen:

Lifepulse

Lifepulse Plus
  • größeres Gehäuse
  • größeres Display
  • Armband mit Uhrenverschluss
  • Herzfrequenz (optisch), Benachrichtigungen, Sauerstoff, Schritte, Schlaf, Wecker
  • wasserdicht IP67
  • kleineres Gehäuse
  • kleineres Display
  • Armband mit Druckverschluss
  • Funktionen wie Lifepulse
  • zusätzlich: Blutdruck-Messung
  • wasserdicht IP67

Kurz zusammengefasst: Der Lifepulse Plus bietet alles was der Lifepulse auch bietet und kann im Hinblick auf die Funktionen sogar noch etwas mehr (Blutdruckmessung). Dafür hat er (Plus) ein anderes Armband (keinen sicheren Uhrenverschluss) und ist von der Bauweise her kleiner. Ich würde, wenn ich die Wahl hätte, immer zum optisch ansprechenderen Lifepulse Plus greifen, obwohl das kleinere Display gerade zur Anfangszeit etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Geliefert werden beide Tracker in einer optisch ansprechenden Verpackung mit Sichtfenster. Auf der Rückseite sind die Funktionen und technischen Features übersichtlich zusammengefasst. Bis auf den Funktionsumfang sind bei beiden Tracker allerdings die gleichen Informationen aufgedruckt, sodass ich hier von einem Druckfehler auf der Verpackung ausgehe. Deshalb sind die nachfolgenden technischen Features auch ohne Gewähr.

Lifepulse & Lifepulse Plus (links, rechts), Lieferumfang und Verpackung

Technische Features

Der Lifepulse Plus bringt 21 Gramm auf die Waage. Der breitere Lifepulse ca. 24 Gramm. Mit diesem Gewicht sind beide Fitnesstracker ein absolutes Leichtgewicht. Bei beiden ist ein 65 mAh Akku verbaut, welcher sich über Ladekontakte mit dem beigliegenden Ladekabel aufladen lässt. Beide Fitnessarmbänder unterstützen Bluetooth 4.0 und sind nach IP67 Norm wasser- und staubdicht. Sie sollen von -10°C bis +50°C einwandfrei funktionieren. Beide Tracker verfügen über ein Silikon-Armband und ein OLED Display. Der Tracker verfügt über eine Vibrationsfunktion.

Verarbeitung und Design

Der Lifepulse Plus besteht, abgesehen vom Silikon Armband, komplett aus Kunststoff. Das Armband weist ein feines Streifenmuster auf, wodurch der Tracker optisch deutlich ansprechender wirkt. Das Armband verfügt über eine Verschlusslasche mit zwei Drucknöpfen. Das Herzstück, das Elektronikteil ist ca. 1 cm dick, und ca. 4 cm lang und 2 cm breit. Es hat eine minimale Wölbung, so dass es die Form vom Handgelenk besser annehmen kann und enger anliegt. Vom Elektronikteil geht es in das abnehmbare Silikonarmband über. Der gesamte Tracker ist in matt-schwarzer Farbe gehalten.

Display

Die Oberseite mit dem OLED-Display ist schwarz glänzend. Das Display füllt hierbei allerdings nicht die komplette Oberseite aus, sondern ist nur ein kleiner Streifen in der Mitte. Bei dem Display handelt es sich nicht um ein Touch-Display. Das Display ist auch bei Sonnenlicht noch gut ablesbar.

Das Display vom BerryKing Lifepulse Plus

Bedient wird das Fitnessarmband über eine kleine Taste unterhalb des Displays. Über diesen kann allerdings auch, wie von einem Touch-Display gewohnt, hinübergestrichen werden, um durch das Menü zu scrollen.

Das Display ist zu den Rändern hin leicht abgeflacht wodurch der ganze Fitnesstracker insgesamt schmaler wirkt. An den grau abgeflachten Rändern schimmert der Tracker in leicht gräulicher Farbe. Das Display ist nicht besonders hochauflösend, zeigt aber die nötigsten Informationen in blauer Schrift übersichtlich an. Das Display kann bei einer Armbewegung, beispielsweise bei einem Blick auf die Uhr, automatisch aktiviert werden.

Optische Herzfrequenzmessung

Das Elektronikteil des BerryKing Fitnesstrackers verfügt auf der Unterseite über einen optischen Herzfrequenzsensor, welcher über grüne LEDs die Herzfrequenz direkt am Handgelenk bestimmen kann. Auch soll über diesen die Blutdruckmessung erfolgen. Der Herzfrequenzsensor sticht mit einer kleinen Kante leicht vom Gehäuseboden hervor. Ansonsten befinden sich auf der Unterseite noch die Ladekontakte zum Aufladen des Akkus.

Der Lifepulse ist vom Design ähnlich dem Lifepulse Plus gestaltet. Allerdings hat dieser eine etwas größere, klobigere Bauweise. Er ist 1 cm dick, ca. 4,5 cm lang und 2,5 cm breit. Das Armband hat ein feines Rautenmuster und einen Uhrenverschluss. Farblich sind bei beiden Modellen keine Unterschiede vorhanden.

Auch der Lifepulse verfügt über einen optischen Herzfrequenzsensor. Dieser hat eine etwas höhere abstehende Kante im Gehäuseboden im Gegensatz zum Lifepulse Plus.

Das Display des Lifepulse ist etwas größer und kann die angezeigten Informationen auf dem Display in einer Spalte anzeigen. Bei dem Lifepulse Plus sind angezeigte Zahlen oft in zwei Spalten unterteilt, was anfangs zu etwas Verwirrung führte.

Der Display-Unterschied; links: Lifepulse Plus; rechts: Lifepulse

Die Verarbeitung ist bei beiden Modellen absolut ausreichend. Allerdings finde ich das er vom Design und der haptischen Wahrnehmung schon etwas billig wirkt. Dennoch hat der Tracker alles in allem gut abgeschnitten. In den vier Wochen hat er ausnahmslos alles mitgemacht. Ich hatte ihn 24/7 Stunden am Arm. Duschen, Sport und alltägliche Dinge waren kein Problem. Auch scheint das Display nicht besonders kratzanfällig zu sein. Bis auf minimale kaum sichtbare Mikro-Kratzer ist das Display noch kratzfrei.

Tragekomfort

Beim Tragekomfort kann ich ausschließlich für den Lifepulse Plus sprechen. Ich habe den Fitnesstracker in den vier Wochen nie als unangenehm oder störend empfunden. Dieses liegt natürlich auch am geringen Gewicht. Über die kleinen Drucknöpfe lässt sich das Silikonarmband flexibel verstellen.

Das Armband ist im Laufe der Zeit auch etwas weicher geworden, so dass der Tragekomfort noch leicht zugenommen hat. Es kam im Testzeitraum hin- und wieder vor, dass ich beim Streifen mit dem Armband über eine Kante die Drucknöpfe geöffnet habe. Da ich mich aber schnell an den Tracker gewöhnt hatte, und dieser gefühlt zum Arm dazugehörte, habe ich dieses immer sofort bemerkt. In einer hektischen Situation könnte das Öffnen aber unbemerkt geschehen und sich der Fitnesstracker vom Handgelenk lösen und verloren gehen. Die zwei verbauten Drucknöpfe geben schon etwas mehr Sicherheit, sind aber bei weitem nicht so sicher wie ein richtiger Uhrenverschluss mit einer Lasche. Hier hat das größere Modell, der BerryKing Lifepulse, natürlich einen Vorteil.

Bedienung

Über den angesprochenen Touch-Button lässt sich entweder durch das Menü drücken oder scrollen. Es kann immer nur in einer vorgegebenen Reihenfolge durch das Menü gescrollt werden. Wenn ihr ausversehen einen Menüpunkt übersprungen habt, müsst ihr erst wieder durch alle angezeigten Datenfelder scrollen. Ein Zurückscrollen ist nicht möglich. Die Bedienung erfolgt einzig und alleine über den einen Button auf dem Tracker selber. Über diesen kann, je nachdem bei welchem Unterpunkt angehalten wird, auch die Herzfrequenz oder der Blutdruck gemessen werden. Einstellungen können alleine mit dem Tracker nicht vorgenommen werden. Hierfür muss immer die App (siehe unten) zur Hilfe genommen werden.

Die Bedienung erfolgt jeweils über den Touch-Button unter dem Display

Funktionen

Der versprochene Funktionsumfang beim BerryKing Lifepulse Plus Fitnesstracker ist enorm. Neben den täglichen Aktivitäten, wie zurückgelegte Distanz, den Schritten und dem Schlaf, soll auch eine 24/7 Herzfrequenzüberwachung stattfinden. Außerdem soll über den optischen Herzfrequenzsensor der Sauerstoffgehalt im Blut und der Blutdruck bestimmt werden können. Außerdem soll das Fitnessarmband über eine Weck-Funktion und eine Benachrichtigungsfunktion vom Smartphone verfügen. Ob die Funktionen, die auf dem Papier versprochen sind alle einwandfrei funktionieren, die Werte brauchbar und zuverlässig sind und wie die Funktionen umgesetzt wurden, möchte ich nachfolgend bei den einzelnen Funktionen noch genauer erläutern.

Natürlich könnt ihr mit dem BerryKing Lifepulse Plus auch bequem die aktuelle Uhrzeit abrufen. Im ersten Menüpunkt findet ihr Uhrzeit, Wochentag, Datum und den Akkustand und Informationen zur Bluetooth-Verbindung.

Distanz, Schlaf, Schritte und Kalorien

Die standardmäßige Fitness-Tracking Funktion darf mittlerweile bei keinem Armband mehr fehlen. So kann auch der Lifepulse Plus die gelaufenen Schritte über den Tag bestimmen. Die Genauigkeit bei den Schritten ist insgesamt aber doch eher enttäuschend. Die Schritt-Zahlen am Ende des Tages sind utopisch hoch und spiegeln in keiner Weise die tatsächlich gelaufenen Schritte wieder. Ich habe die Schritte mit einer, in meinen Augen ziemlich genauen, Sportuhr verglichen. Bei der Sportuhr standen am Ende des Tages knapp 7000 Schritte, beim Lifepulse Plus waren es 21.000 Schritte. Ich denke wenn die Schrittzahl durch drei geteilt wird, seid ihr nah an dem was ihr auch wirklich gegangen seid. Ein leichtes Arm schwingen reicht beim Fitnessarmband schon aus, um die Schritte in die Höhe zu treiben. Natürlich kann einem eine so hohe Schrittzahl auch motivieren und einen im Vergleich zu Freunden ordentlich zum Schritte-König hinaufbefördern. Allerdings solltet ihr hierbei immer im Hinterkopf behalten das die Schritte auf dem Display nie die tatsächlich gelaufenen Schritte anzeigen. Der Fitnesstracker hat kein GPS, so dass hier ausschließlich mit dem Beschleunigungssensor gearbeitet wird.

Genau wie bei den Schritten verhält es sich leider auch bei der gelaufenen Distanz. Diese wird scheinbar anhand der Schritte bemessen und ist aus diesem Grund utopisch hoch. Anders sieht es bei den Kalorien und den Schlaf-Daten aus. Bei den angezeigten Kalorien handelt es sich immer um Aktiv-Kalorien, die durch Bewegung verbrannt wurden. Die Werte scheinen zu stimmen. Im Vergleich zu anderen Trackern und Uhren hatte ich hier nur minimale Abweichungen. Gleiches gilt für den Schlaf. Der Lifepulse Plus Tracker muss nicht in einem Schlafmodus versetzt werden. Schlaf- und Schlafphasen werden automatisch erkannt und erfasst. Auch hier sind die Werte brauchbar und zuverlässig. Ein Abrufen der Schlaf-Daten ist nur über die App (siehe unten) möglich.

Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoff

Mittlerweile gehört die optische Herzfrequenzmessung schon bei jedem modernen Fitnesstracker zur Selbstverständlichkeit. So ist auch bei den BerryKing Lifepulse Trackern ein Sensor verbaut, welcher mit LEDs unter die Haut leuchtet, eine Fotozelle das reflektierende Licht wieder auffängt und daraus mit einer Berechnung die aktuelle Herzfrequenz bestimmt wird. Die Herzfrequenz-Werte scheinen auch hier recht zuverlässig und genau zu sein, wobei natürlich nie so genaue Werte wie mit einem Brustgurt erzielt werden können. Für einen groben Anhaltswert, auch über den gesamten Tag, ist die Messung des Lifepulse aber auf jeden Fall geeignet.

Die Messung erfolg über den Menüpunkt mit dem kleinen Herz-Symbol. Nach maximal einer Minute wird ein Live-Puls auf dem Display angezeigt. Genau wie der Puls soll auch der Blutdruck bestimmt werden können. Durch verschiedene Algorithmen wird anhand der Herzfrequenz am Ende ein Blutdruck angegeben, der von den Werten ungefähr passen könnte. Wer allerdings schon einmal eine richtige Blutdruckmessung beim Arzt gemacht hat, wird wissen, dass genaue und wirklich zuverlässige Werte nur mit einer richtigen Messung zustande kommen können. Ich selber kann die Genauigkeit hier nicht überprüfen, unterschreibe aber den Zusammenhang von Puls und Blutdruck. Auch beim Sauerstoffgehalt im Blut kann ich die Werte nur schwer überprüfen. Die angezeigten Werte lagen hier aber immer zwischen 96 und 99 Prozent.

Benachrichtigungen

Ihr könnt euch von eurem Lifepulse Fitnesstracker auch benachrichtigen lassen, wenn ihr beispielsweise eine Messenger-Nachricht oder E-Mail aufs Smartphone bekommt. Es wird dann der Name und ein Ausschnitt der Nachricht auf dem Tracker angezeigt. Allerdings kann es passieren, wenn ihr viele Nachrichten auf einmal oder schnell hintereinander bekommt, das der Fitnesstracker mehrmals oder durchgehend vibriert. Außerdem könnt ihr nur, wenn ihr direkt auf den Tracker schaut auch den Absender bzw. die Nachricht ansehen. Diese ist nachträglich nicht einsehbar oder über das Menü abrufbar. Bei mehreren Nachrichten hintereinander wird immer nur die aktuelle Nachricht angezeigt. Sobald es vibriert müsst ihr also schnell sein, wenn ihr den Absender der Nachricht sehen wollt. Diese wird nur für wenige Sekunden angezeigt und ist anschließend nur über das Smartphone selber abrufbar. Die Benachrichtigungsfunktion wirkt insgesamt sehr einfach und noch nicht ganz ausgereift. Schnelle können aber zumindest sehen von wem die Nachricht ist und ob es sich lohnt das Smartphone aus der Tasche zu holen. Für mehr reicht es bei der Push-Benachrichtigungsfunktion aber nicht!

Wecker, Smartphone suchen

Der Lifepulse Plus Fitnesstracker kann auch als Wecker benutzt werden. Hierfür muss einfach in der App eine Weckzeit eingestellt und gespeichert werden. Beim Erreichen der Zeit vibriert der BerryKing Tracker intensiv und deutlich hörbar. Solltet ihr den Tracker via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt haben, könnt ihr auch euer Smartphone mit diesem suchen. Wenn ihr unter dem Menüpunkt “find” den Button gedrückt haltet, vibriert eurer Smartphone und gibt einen Ton wieder. So könnt ihr das Smartphone wiederfinden, wenn es sich in Bluetooth-Reichweite befindet.

Kein Sportmenü verfügbar

Natürlich könnt ihr einfach loslegen und euren Lieblingssport machen. Allerdings gibt es bei den BerryKing Fitness-Trackern kein gesondertes Sportmenü mit wählbaren Aktivitäten (Laufen, Radfahren usw.). Natürlich wird aber eurer Puls auch hier erfasst und der erhöhte Puls fließt am Ende positiv mit in die Gesamtkalorien ein. Über einen GPS-Sensor verfügt der Fitnesstracker ohnehin nicht, so dass eine genaue Strecke so oder so nicht aufgezeichnet werden kann. Also tatsächlich eher ein Fitnesstracker für standardmäßige Aktivitäten (SChritte usw.) und keine Sportuhr.

Regelmäßige Updates

Einige Funktionen wirkten gerade zu Beginn der Testzeit noch nicht ausgereift und wie in einer Beta-Testphase. Umso erfreulicher sind die regelmäßigen Updates für den Fitnesstracker, welcher von Zeit zu Zeit immer besser werden dürfte. Der Hersteller ist hier sehr offen für Kritik, hat viele eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge und bringt diese beim nächsten Firmware-Update mit ein. Unter anderem wurde schon die Blutdruck- und Pulsmessung deutlich verbessert. Dieses bewerte ich durchaus positiv, da es viele Hersteller gibt die ein Produkt auf dem Markt bringen und Fehler nicht beseitigen. So dürfte sich hier in den nächsten Wochen und Monaten noch einiges verbessern und ändern. Ich bin gespannt!

Akkulaufzeit

Äußerst positiv überrascht bin ich von der Akkulaufzeit des BerryKing Lifepulse Plus. Bei ausgeschalteter Benachrichtigungsfunktion schafft dieser locker die versprochenen sieben Tage. Bei eingeschalteter Funktion und vielen eintreffenden Nachrichten musste der Tracker schon nach ca. fünf Tagen wieder an den Ladestecker.

Akkuanzeige oben rechts im Display

Doch auch dieses ist für ein Fitnessarmband noch eine sehr gute Akkulaufzeit. Das Ladekabel wirkt hier leider etwas billig. Es wird anhand von einem kleinen Klemmverschluss (mit Feder) an die Ladekontakte des Fitnesstrackers geklemmt. Leider hält es nicht optimal und es muss auf einem ganz genauen Sitz des Kabels auf den Kontakten geachtet werden. Positiv ist hier, das der Tracker nach ca. 60 Minuten wieder voll aufgeladen ist. Auf dem Tracker wird der Akkustand nur anhand eines Balkens angezeigt. Sobald dieser zu Blinken beginnt, sollte der Tracker wieder ans Ladekabel. Ein Akkustand in Prozent ist nur über die App abrufbar (siehe unten).

App

Über einen in der Bedienungsanleitung befindlichen QR-Code findet ihr die zugehörige App. Diese heißt Fitcloud und ist vom Aufbau und dem Design äußerst einfach gehalten. Ihr müsst für die Verwendung ein Profil anlegen mit Geburtstag, Geschlecht, Größe und Gewicht. Die Kopplung via Bluetooth mit dem BerryKing Lifepulse Plus war kein Problem. Das Gerät wurde ohne Probleme immer erkannt und synchronisiert. Die App ist in vier große Menüpunkt unterteilt: Übung, Schlaf, Gesundheit und Einstellung. Bei Übung findet ihr die Schritte, die Kalorien und die Distanz vom Tag (nach Zeit), von der Woche und vom Monat. Hier seht ihr auch wie viel Prozent eures Tagesziels ihr schon erreicht habt (Balken). Unter dem Menüpunkt Schlaf findet ihr oben immer den Schlaf der letzten Nacht. Die Schlafphasen sind unterteilt in Tiefschlaf-, Leichtschlaf- und Wachphasen. Unter dem Menüpunkt Gesundheit findet ihr eine Pulskurve vom gesamten Tag. Auch für vergangene Tage lässt sich diese Kurve wieder abrufen. Gleiches gilt für Blutdruck und Sauerstoff, wobei diese beiden Punkte immer manuell gemessen werden müssen und nicht automatisch vom Tracker erfasst werden. Auch ist hier noch die Atemfrequenz abrufbar. Wie diese erfasst wird ist mir nicht klar. Die Werte klingen allerdings auch hier plausibel.

Einstellungen

Die Fitcloud-App bietet eine ganze Reihe von Einstellmöglichkeiten. Ihr müsst euren Tracker auch über die App updaten. Ihr könnt eurer Aktivitätsziel (Kalorien) festlegen, einen Wecker und Benachrichtigungen aktivieren. Auch lassen sich in den Einstellungen bestimmte Menüpunkte vom Tracker ausblenden, so dass ihr nur die Informationen habt, die ihr auch angezeigt haben wollt. Über die App kann zudem ein ganz genauer Akkustand (Prozent) abgerufen werden. Über den Tracker selber habt ihr nur einen Akkubalken, welcher den genauen Stand nicht liefern kann.

Die Fitcloud-App wirkt einfach, funktioniert aber im Großen und Ganzen. Grafisch ist die App aber kein Highlight. Etwas nervig ist auch, das die Synchronisation immer im Vordergrund der App abläuft und die App erst nach Abschluss dieser wieder bedienbar ist.

Fazit

Der BerryKing Lifepulse (Plus) ist ein überraschend robuster Fitness-Tracker. An dem Design und der Verarbeitung gibt es wenig auszusetzen. Hier und da wirkt der Fitnesstracker noch etwas unausgereift. Der Hersteller hat aber große und verbessernde Updates angekündigt, so dass auch die Fehler irgendwann behoben sein sollten. Der Fitnesstracker funktioniert und bietet eine ganze Reihe von Funktionen, die so manch anderen Tracker in den Schatten stellen. An der Genauigkeit der Messwerte muss allerdings auch noch etwas verbessert werden. Die Werte waren oft utopisch hoch und wenig glaubhaft.

Der Lifepulse & Lifepulse Plus sind solide Fitnesstracker

Positiv aufgefallen ist der BerryKing Lifepulse Plus durch seine hervorragende Akkulaufzeit von teilweise über 7 Tagen ohne Ladevorgang. Der Preis von knapp 50 Euro ist für einen Fitness-Tracker mit diesem Funktionsumfang meiner Meinung nach gerechtfertigt. Zumindest, wenn App und Tracker in Zukunft noch verbessernde Updates erhalten. Ansonsten ist es ein Fitnesstracker der in keiner Weise am Handgelenk stört und an diesem gut und gerne auch einfach vergessen werden kann.

Ihr habt den BerryKing Lifepulse (Plus) ebenfalls zu Hause und getestet? Wie sind eure Erfahrungen mit dem Gerät? Schreibt eure Meinung einfach als Kommentar unter diesen Beitrag.

Bewerte diesen Beitrag:
[Total: 5 Average: 3.4]
Meine Gesamtbewertung
Preis
75 %
Verarbeitung
76 %
Design
78 %
Akkulaufzeit
85 %
Bedienung
75 %
Funktionen
79 %
Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

4 Kommentare

  1. Ho comprato il vostro cardiofrequenzimetro con pressione arteriosa. E mi piace molto. Ma ho un problema non trovo le istruzioni in italiano vorrei sapere se esistono ringrazio fin da ora per la vostra risposta. Scusate ma conosco solo la lingua italiana.

  2. Hallo ich habe folgende Frage. Wie synchronisiere ich die Uhr mit der App, ohne das die Daten auf der App leer sind und die Daten von der Uhr gelöscht sind. Danke für die präzise Beschreibung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Heike Anders

  3. Schlafzeit wird nur in festgelegten und nicht änderbarem Zeitraum aufgezeichnet. Da ich auch des Nachts Arbeite, wird mein Schlaf am Tag nicht aufgezeichnet.
    Accu hält 3 Tage.
    App Update wird immer angeigt, funktioniert aber nicht.

  4. Hallo Steffen,

    wollte dich für den Artikel bedanken und sagen das du eine sehr interessante Persönlichkeit bist!

    Viele Grüße, Nikita

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here