Das ist das neue FREELETICS GYM!

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Bereits im letzten Jahr wurden von Freeletics große Neuerungen und Veränderungen angedeutet. Mit der Veröffentlichung von Freeletics Running im Januar wurde ein neues Programm vorgestellt und das Laufen aus der Bodyweight-App ausgelagert. Jetzt gibt es schon wieder eine neue Freeletics App – Freeletics Gym.

Freeletics Gym ermöglicht dir das Training mit Gewichten. In einem 15-Wochen Programm mit einem hohen Trainingspensum kannst du das Maximum aus deinem Körper herausholen. Dafür gibt es beispielsweise Technique Weeks, die ein geringes Trainingspensum haben und den Schwerpunkt auf die richtige Übungsausführung legen.  Am Ende des Programms folgt eine Hell-Week, bei welcher 7 Trainigseinheiten in der Woche absolviert werden müssen und bei vielen Sportlern die totale Erschöpfung erreicht wird.

Trainingsgeräte sind Pflicht!

Für Freeletics Gym benötigst du allerdings Zugang zu Trainingsgeräten. Eventuell kommst du um eine Anmeldung im Fitnessstudio nicht herum. Der Preis für das Fitnessstudio ist logischerweise nicht im Abo-Preis von Freeletics Gym enthalten. Ein Jahres-Abo bei Freeletics, welches auch den Coach enthält, kostet 79,99€ im Jahr. Ein 1-Monats-Abo gibt es für 12,99€, 3 Monate für 34,99€. Zusätzlich hast du eventuell noch Kosten für dein Fitness-Studio, wenn du nicht gerade die Geräte zu Hause hast.

Für Freeletics Gym brauchst du folgende Geräte: Ein Rack und ein Rudergerät. Aber auch eine gute Langhantel mit Gewichtscheiben, und eine Bank gehört zur Grundausstattung für Freeletics Gym. Du hast bei dem neuen Freeletics Programm die Wahl zwischen zwei und fünf Trainingseinheiten die Woche. Dein Fitness-Level wird, genau wie bei der Bodyweight-App, anhand eines Athleten-Checks, zu Beginn festgelegt. Außerdem musst du, bevor du ein Workout ausprobieren kannst, erst einmal drei Fragen beantworten.

In einem anderen Beitrag habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche Trainingsgeräte für Freeletics Gym notwendig sind? Hier geht es zum Beitrag und weiteren Infos zu den Trainingsgeräten für Freeletics Gym.

Trainings-Fokus festlegen

Bei Freeletics Gym kannst du auch wieder einen Trainings-Fokus festlegen – je nachdem was du für ein Ziel hast. Du hast die Wahl zwischen Muskeln aufbauen, Abnehmen, Allgemeine Fitness und für Anfänger gibt es Abnehmen und Muskeln aufbauen.

Je nach dem festgesetzten Ziel gibt es mehr oder weniger Kraft- bzw. Ausdauereinheiten. So kannst du Einfluss auf die Trainingseinheiten nehmen, die dir dein Coach vorgibt.

Strength Couplets, Workouts, Challenges und Rowing

Diese Varianten stehen dir beim Training mit Freeletics Gym zur Verfügung. Zudem gibt es einen “Lerne die Bewegungen” Bereich in der App, die nochmals die richtige Übungsausführung und diese Schritt für Schritt abarbeitet. So können die Übungen, die für die Strength Couplets, Workouts und Challenges benötigt werden, trainiert werden. Eine saubere Übungsausführung ist nämlich gerade beim Training mit Gewichten sehr wichtig! Bei Freeletics Gym wird auch großen Wert auf das Warm-Up gelegt. So gibt es vor jeder Trainingseinheit zwei Aufwärmsätze, die unbedingt gemacht werden sollten.

Es gibt bei Freeletics Gym auch Ruderworkouts (Rowing). Diese sind meist als Intervall-Training aufgebaut. Du musst hierbei versuchen eine vorgegebene Strecke so schnell wie möglich zurückzulegen.

Challenges

Bei den Challenges bei Freeletics Gym musst du eine vorgegebene Anzahl an Wiederholungen in einer bestimmten Zeit absolvieren. Wichtig hierbei: Die Übungen müssen sauber ausgeführt werden! Laut Freeletics sollen Challenges nur im geringen Maße gemacht werden, da diese extrem anstrengend und ermüdend sein können.

Strength Couplets

Die Strength Couplets (Size & Strength-Versionen) bei Freeletics Gym bestehen aus Supersätzen und Compound Sets. Bei den Supersätzen werden i.d.R. zwei Übungen (Agonist-Antagonist-Übungen) mit kurzen bzw. gar keinen Pausen direkt hintereinander ausgeführt. Hierbei werden, anders als bei den Compound Sets, unterschiedliche Muskelgruppen trainiert. Die Compound Sets legen den Schwerpunkt auf die gleiche oder eine ähnliche Muskelgruppe. Zwischen den Übungen (Primär-Sekundär-Sätze) wird hier eine kurze Pause gemacht.

Workouts

Für die Workouts bei Freeletics Gym benötigst du nur eine Langhantel mit Gewichtscheiben. Bei den Workouts absolvierst du eine vorgegebene Anzahl an Runden mit mindestens zwei Übungen. Die Wiederholungszahl kann hier variieren. Ein Beispiel hierfür ist das Freeletics Workout Loki, welches aus Sumo Pulls und Thrusters besteht. Das Workout besteht aus drei Runden wobei in der ersten Runde jeweils 20 und in der letzten nur noch 10 Wiederholungen absolviert werden müssen.

Trailer für Freeletics Gym

Wofür steht Freeletics?

Bei mir persönlich stand Freeletics immer für “Freiheit” und “Unabhängigkeit”. Training zu jeder Zeit an jedem Ort. Da wo ich meine Trainingsmatte ausgebreitet habe, konnte ich mein Workout absolvieren. Diese Freiheit ist mit Freeletics Gym natürlich nicht mehr wirklich gegeben, so dass Freeletics nicht mehr ganz so “free” ist, wie es einmal war. Doch Freeletics schafft mit Freeletics Gym neue Wege, die auch andere, aufs Fitnessstudio bezogene Sportler, mit ins Boot holt. Viele sind schließlich der Meinung, das ein Training mit Gewichten viel effektiver ist, als das reine Bodyweight-Training… So dürfte für diese dann sicherlich Freeletics Gym eher in Frage kommen, als andere Programme. Freeletics erschließt einen neuen Markt, was aufgrund des Fitness- und Sportbooms sicherlich ein kluger Schachzug ist. So gibt es am Ende nämlich tatsächlich Freeletics für Jedermann! Fraglich bleibt natürlich, ob die Leute bereit sind für jedes Programm extra zu bezahlen oder ob am Ende ein Einheitspreis für alle vier Programme angeboten wird.

Was kommt noch?

In einer E-Mail hat Freeletics vor ca. einer Woche schon “neue Möglichkeite und Wege” versprochen, um die physische und mentale Stärke zu testen. Darüber waren vier Freeletics Logos abgebildet, die darunter einen farbigen Balken tragen. Jede Farbe steht für ein Freeletics Programm.

Freeletics_Programme
Bild: Freeletics | https://www.freeletics.com/de
  • blau: Freeletics Bodyweight
  • gelb: Freeletics Running
  • rot: Freeletics Gym
  • grün: Freeletics Nutrition?

Einige Sportler vermuten hinter dem “grünen” Programm Freeletics Mobility, da dieses bisher wenig bis gar nicht zum Tragen kommt. Allerdings betont Freeletics auch schon lange Zeit, wie wichtig die richtige Ernährung ist. Deshalb zeigt das grüne Freeletics vermutlich Freeletics Nutrition. Wann die Ernährungs-App von Freeletics Online gehen wird ist noch nicht bekannt (Stand: März 2016).

Außerdem wünschen sich viele Free-Athleten, dass alle Freeletics Apps miteinander verbunden bzw. verknüpft werden. Freeletics sagt dazu, dass sie mit Hochdruck an einer Zusammenfassung der Apps und der Entwicklung eines “Master-Coachs” arbeiten. Bis dahin bleiben die drei Trainings-Apps aber erstmal separat und müssen auch einzeln bezahlt werden.

Eure Meinung ist gefragt!

Schreibt unter diesen Beitrag als Kommentar eure Meinung zu Freeletics Gym! Seid ihr enttäuscht von der neuen App? Birkt das Training mit Gewichten, insbesondere auf Zeit, nicht ein unglaublich hoches Verletzungsrisiko? Würdet ihr die Freeletics Gym App ausprobieren? Ich freue mich über viele Beiträge zum Thema!

Quelle: https://www.freeletics.com/de | Bilder: Freeletics Android App
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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

2 Kommentare

  1. Finde es schade, wie die “kostenlose” App aufgebaut ist. Früher konnte man bei Freeletics immer noch reinchnuppern, Dinge ausprobieren auch ohne Coach. Lädt man sich nun die kostenlose (wird überall erwähnt: kostenlos!) App, kann man dort sein Gewicht, seine Größe und sein Fitnesslevel angeben und das wars. Keine Vorschau, keine Probeübungen – wenn man nicht bezahlt, sieht man gar nichts. Ich kaufe nicht gerne die Katze im Sack und bin dank Google dann hier gelandet, wo man lustigerweise viel, viel mehr über die App erfährt, als bei Freeletics oder in der App selbst. Da gibts nur jede Menge Marketing-Motivational-Trailer, aber keine echten Infos. Deshalb danke für den Artikel, sehr aufschlussreich 🙂 Nach der Übersicht muss ich sagen, dass ich es lieber sein lasse, da bleib ich lieber an den Geräten im Gym. Bringt nicht so viel, aber man kann auch nicht so viel falsch machen und ehrlich gesagt wärs mir auch etwas unangenehm, da im Freihantelbereich mit der App rumzuturnen.

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