Der DJI Mavic Pro hat einige intelligente Flugmodis, die das Fliegen und Aufnehmen von tollen Luftaufnahmen vereinfachen sollen. Die Flugmodis bei der DJI Mavic werden durch die Kameras und Sensoren unterstützt, so dass auch Anfänger mit den Flugmodis ziemlich einfach brauchbare Aufnahmen produzieren können. Ich möchte euch heute einfach einmal alle intelligenten Flugmodis vorstellen, welche die DJI Mavic Pro unterstützt. Die Flugmodis lassen sich direkt in der DJI Go App verstellen, so bald ihr den Multikopter in der Luft habt. Hierfür müsst ihr einfach auf das kleine “Multikopter”-Symbol links unten tippen.

Die Flugmodis der DJI Mavic Pro (DJI Go App)
Die Flugmodis der DJI Mavic Pro (DJI Go App)

Gesture

Der Gesture Mode ist ein Flugmodus, der durch Gesten bestimmte Aktionen ausführen kann. Unterteilt ist dieser Modus in drei Schritte. Drei unterschiedliche Gesten werden von dem DJI Mavic Pro erkannt. Die erste Aktion ist erstmal ein einfaches Bewegen. Der Mavic erfasst euch schließlich. Ein Anheben beider Arme im Sichtbereich der Kamera lässt die Kamera fokussieren. Schritt 1 und 2 können aber auch meistens kombiniert werden, indem ihr einfach eure Arme hebt. Im Grunde ist dieses nämlich auch eine Bewegung. Der Mavic erkennt euch und möchte euch automatisch tracken. Bevor das Tracken beginnt, muss dieses aber noch mit “Ok” bestätigt werden. Um letztendlich nach den ersten zwei Schritten ein Foto zu machen muss mit den Händen ein Bilderrahmen geformt wird, wenige Sekunden danach ein Foto geschossen. Durch ein blinken der Front-LEDs an dem DJI Mavic wird übrigens erkannt, ob die Geste erkannt und die Aktion ausgeführt wird.

Active Track

Der wohl am meisten gebrauchte Modus ist vermutlich der Active Track Modus der DJI Mavic Pro. Dieser ist im Gegensatz zum klassischen Follow Me Modus noch etwas intelligenter bzw. umfangreicher, da das zu trackende Objekt nicht die Fernsteuerung dabei haben muss. Beim Active Track Modus kann einen der Multikopter automatisch mit der Kamera verfolgen und so ganz bequem ohne die Steuerknüppel der Fernsteuerung zu bedienen, folgen. Der Active Track Modus ist bei der DJI Mavic Pro in drei Unterabschnitte unterteilt, welche alle im Flugmodus aktiviert werden können.

Auswählen des Active Track Modus
Auswählen des Active Track Modus

Trace

Der “Trace”-Modus im Active Track ist der klassische Modus, bei welchem der DJI Mavic ein vorher markiertes Objekt (Bestätigung mit “OK”) verfolgen kann. Hierbei versucht der Mavic die Höhe und den Abstand so zu lassen, wie er zu Beginn auch eingestellt war. Der Mavic fliegt hierbei alleine und verfolgt das zu bewegende Objekt und hält es immer im Kamerabild. Das gelingt dem Mavic allerdings nicht immer perfekt. Wenn der Mavic auf einer geringen Höhe fliegt und unter dem Mavic hindurch gelaufen wird, kann es schon mal passieren, das der Mavic das zu trackende Objekt verliert.

Auch wenn sich das Objekt etwas bergauf oder auf unebenem Boden bewegt, kann der Mavic Pro weiter im Active Track Modus bleiben und passt die Höhe automatisch an. Er hält also hier keine konstante Höhe, sondern gleicht die automatisch Höhe aus, wenn es mal etwas nach oben geht. Die Hinderniserkennung, beim Vorwärtsfliegen, im Active Track Modus ist natürlich aktiviert. Das Vorwärtsfliegen erwähne ich an dieser Stelle, da der Mavic auch rückwärts fliegen kann und trotzdem ein Objekt tracken kann. Wenn der Multikopter rückwärts fliegt, kann aber nicht auf die Hinderniserkennung gesetzt werden, da der Mavic nach hinten keine Sensoren besitzt.

Beim Active Track kann der Mavic auch mit einer bestimmten Geschwindigkeit um das Objekt kreisen, während es weiter verfolgt wird. Hierfür taucht nach dem Auswählen und Bestätigen des Objekts ein kleiner Schieberegler auf, welcher anfangs mittig eingestellt ist. Wenn dieser nach links oder rechts gezogen wird, kreist der Mavic während des Trackings um das Objekt. Die Geschwingkeit kann reguliert werden, je nachdem wie weit der Regler gezogen wird.

Profile

Der “Profile” Modus beim Active Track kann das zu trackende Objekt im “Profil” halten. Das heißt der Mavic fliegt hier eine straighte Linie und hält das Objekt immer im Kameramittelpunkt. Hierbei fliegt der Mavic teilweise seitlich, so dass auch hier, genau wie beim rückwärts fliegen, nicht auf die Hinderniserkennung gesetzt werden kann.

Spotlight

Der Spotlight Modus beim Active Track ist hauptsächlich dafür gedacht, wenn ihr euch voll auf das Fliegen des Mavic konzentrieren wollt. In diesem Modus musst du nämlich manuell fliegen, dich aber nicht darum kümmern das die Kamera dich perfekt im Bild hält. Das Objekt, welches ihr mit “Ok” ausgewählt habt, wird immer im Kameramittelpunkt gehalten. Egal wie hoch oder weit ihr nun fliegt, versucht der Mavic immer das Objekt mit der Kamera erfasst zu lassen.

TAPFLY

Mit dem TAPFLY Modus kann der Mavic einfach zu einem gewünschten Punkt gesteuert werden. Wie der Name schon verrät funktioniert dieses einfach durch ein Berühren des Ziels auf dem Kamerabild des Smartphones. Ihr tippt hierfür einfach auf den Punkt zu welchem der Mavic fliegen soll und bestätigt mit “Go”. Nun fliegt der Mavic zu dem Punkt. Die Geschwindigkeit mit welcher der Mavic fliegen soll, kann hier ausgewählt werden.

Tripod

Der Tripod Modus ist hauptsächlich für Filmaufnahmen interessant. Hierbei wird die maximale Geschwindigkeit des DJI Mavic Pro auf 3,6 km/h gedrosselt, so dass sich dieser besonders sanft und langsam bewegt. Nun können ganz bequem Aufnahmen in der Luft gemacht werden, ohne dass sich der Mavic beim Drehen der Steuerknüppel ruckartig bewegt. Er dreht sich im Tripod-Modus langsam und ruhig und sorgt dafür, das die Aufnahmen sehr ruhig und professionell wirken.

Der DJI Mavic Pro ruhig in der Luft
Der DJI Mavic Pro ruhig in der Luft

Terrain Follow

Der Terrain Follow Modus ist kein klassischer “Follow Me” Modus, sondern ein Modus, in welchem der Mavic eine bestimmte Höhe automatisch halten kann. Genau dafür ist der Terrain Follow Modus auch gedacht. Nachdem ihr den Terrain Follow Modus aktiviert habt, hält der Mavic die Höhe, welche er aktuell hat. Wenn ihr nun eine Steigung hinauf fliegt, hält der Mavic den Abstand zum Boden automatisch gleich. Ihr müsst also Unebenheiten in der Landschaft nicht mehr ausgleichen. Der Mavic passt die Höhe automatisch an und steuert nach oben, wenn ihr eine Steigung hinauf fliegt. Der Mavic fliegt hierbei nicht alleine, sondern muss manuell gesteuert werden. Er hält aber automatisch die Höhe. Übrigens mit aktiviertem Terrain Follow kein Absenken der Flughöhe möglich. Ihr solltet euch also vor dem aktivieren des Modus überlegen, ob ihr die richtige Flughöhe über dem Boden gewählt habt und erst dann den Modus aktivieren (ein Hochfliegen ist möglich, dabei wird der Modus aber deaktiviert).

Der Mavic unterstützt noch weitere Flugmodis, welche ich in einem weiteren Beitrag vorstellen möchte. Unter anderem einen “Follow Me” Modus, einen Course Lock Modus und einen Point-Of-Interest Modus.

DJI Mavic Pro Quadcopter Drohne mit Kamera, grau (Elektronik)


Eigenschaften: 

  • 4K Ultra-HD-Videos
  • OcuSync Übertragungssystem erzielt eine Reichweite bis 7 Kilometer
  • Flugeschwindigkeit bis zu zu 64 KM/h.Betriebstemperaturbereich: 0 ° bis 40 ° C
  • ActiveTrack, TapFly
  • Fluggerät, Intelligenter Akku, Gimbal-Deckel, Fernbedienung, Akkuladegerät, Netzkabel, Propeller Paar, Gimbal-Klemme, microSD Karte 16GB, Micro-USB-Kabel, RC-Kabel (Lightning-Kabel), RC-Kabel (Standard Micro-USB-Kabel), RC-Kabel (Type-C-Kabel), RC-Kabelschieber

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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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