DJI Mavic Pro: Unboxing, Lieferumfang, Inbetriebnahme

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Der Mavic Pro ist der neueste Multikopter aus dem Hause DJI. Mit dem DJI Mavic Pro ist endlich ein kompakter Kopter auf den Markt gekommen, welcher ein besonders kleines Design erhalten hat. Die Rotor-Arme lassen sich bei dem Mavic mit wenigen Handgriffen einklappen. Die Kamera, welche für ruckelfreie Aufnahmen an einem Gimbal-System befestigt ist, kann in 4K mit bis zu 30 Bildern die Sekunde aufnehmen. Die Flugzeit soll laut DJI bis zu 27 Minuten mit einer Akkuladung betragen. Der Controller des DJI Mavic Pro ist nicht größer als ein Gaming-Controller. An diesen lässt sich ein Smartphone für ein Live-Bild anschließen. Auch sonst bietet der Mavic Pro eine ganze Reihe von Sensoren, die einem das Steuern deutlich erleichtern sollen. GPS und diverse Kameras sorgen für eine stabile Lage in der Luft. Ob der DJI Mavic Pro hält was der Hersteller verspricht, werde ich in den nächsten Wochen und Monaten herausfinden. Los geht es mit diesem Beitrag, dem Unboxing und dem Lieferumfang des ca. 1200 Euro teuren DJI Mavic Pro. Ich möchte hier hauptsächlich Bilder sprechen lassen und weniger die Worte.

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Verpackungskarton und Lieferumfang

Ich war verwundert über das kleine kompakte Paket in welchem der Mavic Pro geliefert wurde. Nach dem öffnen des Pakets kam ein noch kleinerer, in weiß gehaltener, Verpackungskarton zum Vorschein. Dieser ist schlicht gehalten und bietet nur wenig Futter um sich über den DJI Mavic Pro zu informieren. Es sind Sicherheitshinweise und ein Hinweis auf die Apps im jeweiligen Store zu finden. Auch ist auf dem Karton die Seriennummer des Kopters mit aufgeklebt. Der Karton ist mit einem kleinen Klebestreifen zugeklebt und lässt sich nach dessen Entfernung aufklappen.

In einem genau für den Mavic und das Zubehör entworfenen Pappeinleger fällt einem sofort der Multikopter ins Auge. Dieser liegt formschön in einem der, extra dafür entworfenen, Verpackungsfächer. Zwei Propeller sind noch nicht angebracht. Der Akku befindet sich im Kopter. Das Gimbal ist mit einem transparenten Kunststoff-Schutz versehen. Über diesem befindet sich noch ein Kratzschutz aus Gummi.

Unter dem Mavic Pro, unter einer kleinen Schaumstoffeinlage, befinden sich in zwei Stoff-Beuteln jeweils zwei Propeller. Zwei davon werden für den Betrieb benötigt und zwei sind Ersatz-Propeller. Links neben dem Kopter liegt die Fernsteuerung. An dieser ist ein Lightning-Kabel zur Smartphone-Verbindung angebracht. Weitere Verbindungskabel für andere Smartphone-Anschlüsse befinden sich aber ebenfalls im Verpackungskarton.

Unter einem mit Netzstecker gekennzeichneten Pappteil sind das Netzteil, der Netzstecker, Kurz-Anleitung & Sicherheitshinweise und diverse Verbindungskabel zu finden. Im Micro-SD Schacht der DJI Mavic Pro befindet sich eine 16 GB Karte.

Lieferumfang

  • DJI Mavic Pro
  • 1 x Akku
  • 2 x Ersatzpropeller
  • Fernsteuerung
  • 3 x Verbindungskabel zwischen Smartphone und Fernsteuerung
  • Micro-USB-Kabel
  • 16 GB Micro-SD Karte
  • Netzteil inkl. Netzstecker
  • Kurzanleitung
Lieferumfang DJI Mavic Pro
Lieferumfang DJI Mavic Pro

Der Lieferumfang des DJI Mavic Pro ist umfangreich und für das erste Fliegen absolut ausreichend. In naher Zukunft sollte aber zumindest über einen zweiten Akku oder eine Transporttasche nachgedacht werden.

Ein Akku für den DJI Mavic Pro kostet 99 Euro.

Der erste Eindruck

Der DJI Mavic Pro macht einen absolut hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse wirkt robust und auch beim Ausklappen der Rotoren hatte ich nicht das Gefühl, dass ich etwas kaputt machen könnte.

Gleiches gilt für den Controller. Dieser liegt gut in der Hand und die Control-Sticks machen einen hochwertigen Eindruck. Die ausklappbaren Arme des Controllers finde ich persönlich gut gelöst. Tablets finden hier allerdings keinen Platz (wie ich mit meinem 7″ Tablet feststellen musste).

Auch sonst macht der DJI Mavic Pro nicht nur auf dem Papier eine gute Figur. Ich kannte den Multikopter nur aus Videos und Bildern. Jetzt wo ich mir selber einen Eindruck von Qualität, Verarbeitung und den kompakten Maßen machen konnte bin ich noch mehr begeistert. Für ein so teures Produkt habe ich das allerdings auch erwartet.

Die erste Inbetriebnahme

Nachfolgend erkläre ich euch kurz was ihr zur ersten Inbetriebnahme des DJI Mavic Pro alles machen müsst.

Akkus aufladen

Bevor der DJI Mavic Pro in die Luft gehen kann, müssen logischerweise erst einmal die Akkus des Contollers und der Mavic geladen werden. Der Controller hatte zur Auslieferung schon ca. 89% Akku, so dass hier kein Laden notwendig war. Der Akku des Mavic hatte genau eine leuchtende Kontroll-LED, so dass dieser für ca. 2 Stunden an das mitgelieferte Netzteil musste. Das Netzteil hat neben dem Akku-Anschluss auch noch zwei USB-Anschlüsse. Die Fernsteuerung wird mittels Micro-USB-Kabel an das Netzteil angeschlossen.

Fehlende Propeller anbringen

Für die erste Inbetriebnahme müssen noch zwei Propeller angebracht werden. Diese können, wenn diese einmal angebracht sind, an dem Mavic Pro verbleiben. Das Anbringen der Propeller ist dank einer speziellen Klick-Version in wenigen Sekunden erledigt. Die beiden Propeller sind so gekennzeichnet das ein falsches Anbringen eigentlich nicht passieren kann (weißen Kreis beachten). Sollten die Propeller des DJI Mavic Pro einmal gewechselt werden müssen, können diese auch genau so schnell wieder abgenommen werden. Für einen Transport müssen die Propeller nicht gezwungenermaßen abgenommen werden.

DJI App herunterladen und Verbindungskabel anpassen

Um das Smartphone mit dem Controller zu verwenden wird die DJI Go App benötigt. Diese ist kostenlos im jeweiligen App-Store zu finden (iOS: deutsche App, Android: englische App). Ihr könnt aber auch ohne Smartphone euren Multikopter fehlen. Wenn ihr allerdings schnell Einstellungen vornehmen und das Bild der Kamera kontrollieren wollt, empfehle ich die Verbindung mit App und Smartphone.

Um euer Smartphone mit dem Mavic-Controller zu verbinden, müsst ihr eventuell das Verbindungskabel anpassen. Standardmäßig ist hier das Lightning-Kabel angeschlossen. Mit wenigen Handgriffen könnt ihr aber auch auf das mitgelieferte Type-C oder Micro-USB Kabel wechseln, so dass euer Android oder iOS Smartphone (andere werden nicht unterstützt) auch funktioniert.

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Ich hatte mit meinem 5,2″ Smartphone keinerlei Probleme mit der Halterung der Fernsteuerung. Die Halterung ist sogar für noch größere Smartphones ausgelegt.

Wenn ihr jetzt schon fliegen wollt, solltet ihr den Gimbal-Schutz und die kleine Plastikhalterung bei dem Gimbal entfernen. Da das Gimbal beim Einschalten des Mavic Pro kalibriert wird und sich bewegt, MUSS unbedingt die Plastikhalterung entfernt werden.

Akku einsetzen, Controller einschalten, Mavic einschalten

Nachdem ihr euer Smartphone an den Controller der Mavic angeschlossen habt könnt ihr die App starten. Sobald ihr den Contoller einschaltet, wird direkt erkannt, dass es sich um einen Mavic Pro handeln muss. Nachdem auch der Mavic über die, auf dem Akku befindliche, Taste eingeschaltet wurde, fragt die App erst einmal nach einem Firmware-Update.

Firmware Update installieren

Das Firmware-Update, welches euch direkt nach dem ersten Einschalten angeboten wird, solltet ihr auf jeden Fall installieren. Die Installation erfolgt automatisch nachdem ihr bestätigt habt und dauert zwischen 5 und 10 Minuten. Während dieser Zeit blinkt der Mavic Pro und es ist ein relativ lautes Lüftergeräusch zu hören.

Nachdem die neue Firmware installiert wurde, ist der DJI Mavic Pro einsatzbereit. Euch wird am Anfang der “Beginner Mode” vorgeschlagen, welchen ich vor allem Neueinsteigern ans Herz legen würde. Ihr könnt den DJI Mavic dann nur im GPS-Modus starten (draußen) und die Höhe und Weite ist eingeschränkt. Perfekt zum Üben. Alternativ dazu könnt ihr aber auch ein bisschen in dem von DJI zur Verfügung gestellten Simulator üben. Dieser lässt sich in der App starten. Ihr verwendet im Simulator die Original-Fernsteuerung und könnt euch so ein bisschen mit eurem Mavic Pro vertraut machen, ohne dass ihr das 1200-Euro teure Gerät gleich beim ersten Flug kaputt macht.

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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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