Der Forerunner 35 ist eine neue, einfache Sport- bzw. Laufuhr aus dem Hause Garmin. Sie ist wasserdicht und hat einen GPS-Sensor zur Aufzeichnung der Strecke mit an Board. Auch der Puls wird über den optischen Herzfrequenzsensor direkt am Handgelenk bestimmt. Auch als Aktivitätstracker über den Tag kann der neue Garmin Forerunner 35 verwendet werden – Schritte, Schlaf und Kalorien.  Der Forerunner kommt in einem schicken Design daher und ist in vier unterschiedlichen Armbandfarben (schwarz, weiß, grün & blau) erhältlich. Für wen der neue Forerunner 35 gedacht ist und wo die Stärken und Schwächen liegen erfahrt ihr in diesem ausführlichen Testbericht. Bei diesem Testbericht wurde viel Wert auf eine detaillierte Darstellung gelegt, so dass ihr am Ende wirklich bestens über den Forerunner 35 informiert seid.

Preis und Lieferumfang

Der Preis für den Forerunner 35 beträgt 199€ (Stand: Oktober 2016). Damit liegt der Forerunner preislich ungefähr im Mittelfeld, gehört aber im Vergleich zur direkten Konkurrenz mit ähnlichen Features schon zu den teureren Lauf-Uhren. Der Lieferumfang besteht lediglich aus der Forerunner, einer Bedienungsanleitung und einem USB-Ladeclip. Bilder der Verpackung und mein erster Eindruck kann im Unboxing-Beitrag noch einmal nachgelesen werden.

Technische Daten

Verbaut ist ein wiederaufladbarer, nicht wechselbarer Lithium-Ionen-Akku, welcher die Uhr bis zu 9 Tage mit Energie versorgen soll. Der Forerunner 35 ist bis zu 5 ATM (50 Meter) wasserdicht und kann so auch beim Duschen und Schwimmen am Handgelenk bleiben.

Ein GPS-Sensor (kein Glonass) zeichnet beim Laufen, Gehen und Radfahren die Strecke zuverlässig auf. Der optische Herzfrequenzsensor bestimmt den Puls über drei LEDs und eine Fotozelle direkt am Handgelenk. Zudem ist für Indoor-Aktivitäten noch ein Beschleunigungssensor mit an Board.  Auch einen Vibrationsmotor ist im kompakten Gehäuse des Forerunner 35 untergebracht. Zudem verfügt der Forerunner über eine ANT+ und Bluetooth-Schnittstelle.

Design und Verarbeitung

Der Forerunner 35 hat die Abmessungen 35,5 x 40,7 x 13,3 mm und ist damit noch etwas kleiner als der Forerunner 235 (Testbericht). Das Gewicht der Garmin-Uhr kann sich sehen lassen. Gerade einmal 37,3 g bringt die smarte Lauf-Uhr auf die Waage. Das Gehäuse wirkt, trotz des Herzfrequenzsensors, der sich leicht von der Unterseite abhebt, relativ dünn und absolut nicht klobig. Das Armband der Forerunner 35 besteht aus einem sehr flexiblen Silikon und hat eine dezente Streifen-Struktur bekommen, die erst bei genauerem Hinsehen auffällt. Die Gehäuse-Oberseite, rund um das Display, ist schwarz glänzend. Hier sind verschiedene Icons für die seitlich angebrachten Bedientasten zu finden, die dezent gehalten sind. Der Forerunner 35 verfügt insgesamt über vier Bedientasten (zwei links, zwei rechts) an der Gehäuseseite. Diese sind gut erreichbar und haben einen angenehmen Druckpunkt. Der Rest des Gehäuses der Garmin-Uhr ist matt schwarz gehalten und macht einen äußerst robusten und hochwertig verarbeiteten Eindruck.

Auch nach mehreren Wochen tragen wird die hervorragende Verarbeitung des Forerunner 35 deutlich. Die Sportuhr hat ausnahmslos alles mitgemacht, was der aktive Alltag hergibt. In Sachen Verarbeitung hat Garmin hier wieder ganze Arbeit geleistet und eine robuste alltagstaugliche Uhr auf den Markt gebracht.

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Tragekomfort

Den eben schon angesprochenen optische Herzfrequenzsensor auf der Unterseite des Gehäuses habe ich beim Tragen in dem mehrwöchigen Test nicht als unangenehm empfunden. Dieser steht etwas vom Gehäuse ab, um enger auf der Haut aufzuliegen und so genauere Pulsergebnisse zu liefern. Insgesamt bin ich vom Tragekomfort der Forerunner 35 absolut begeistert. Sie stört nicht beim Schlafen und auch sonst ist sie, aufgrund des kompakten Designs und des Silikonarmbands äußerst angenehm zu tragen. Allerdings neigt das flexible Armband dazu dieses fester zu ziehen, als er für einen komfortables und sicheres Tragen muss.

24/7 Tragen – Kein Problem

Der neue Forerunner ist eine Uhr, welche ich mit viel Freude wirklich 24 Stunden am Tag getragen habe, ohne dass ich sie auch nur ein einziges mal als störend empfunden habe. Andere Uhren waren entweder zu locker oder zu fest. Bei dem Forerunner 35 war das nie der Fall, so dass ich beim Tragekomfort nur meinen Lob an Garmin aussprechen kann. Bei der Garmin Vivoactive HR war der Tragekomfort noch nicht einmal ansatzweise so hervorragend!

Display

Das Display hat eine Anzeigegröße von 2,35 x 2,35 cm und kann nur schwarz-weiß anzeigen. Das Display ist KEIN Touchscreen, so dass eine Navigation und Bedienung über die vier Bedientasten erfolgen muss. Die Anzeigeauflösung bei der Forerunner 35 sind 128 x 128 Pixel. Für das kleine Display ist diese Auflösung sicherlich ausreichend, bei genauem Hinsehen wird die geringe Auflösung aber schon deutlich. Das Display ist dafür äußerst robust und hat nach mehrwöchigem Tragen, rund um die Uhr, keine Kratzer oder Schäden. Auch ist das Display bei direkter Sonneneinstrahlung, was vor allem für Outdoor-Aktivitäten interessant sein dürfte, noch perfekt ablesbar. Das Display hat eine Hintergrundbeleuchtung. Da die Beleuchtung von den Rändern nach Innen scheint, sind hier minimal Schatten erkennbar. Diese habe ich aber nicht als störend empfunden. Das schwarz des Displays geht bei beleuchteten Räumen fast ins graue über.

Das Display befindet sich standardmäßig in der Uhren-Ansicht. Hier kann zwischen analoger oder digitaler Uhr gewechselt werden. Allerdings sieht das analoge Design aufgrund der geringen Pixel-Dicht des Displays doch eher schlecht aus, so dass ich definitiv das digitale Ziffernblatt wählen würde. Neben der Uhrzeit kann auch das aktuelle Datum, der Akkustand und der Bluetooth-Status mit einem Blick überprüft werden.

Bedienung

Die Bedienung des Forerunner 35 ist äußerst innovativ und durchdacht. Das hier kein Farb- und Touch-Display vorhanden ist, habe ich nicht als Nachteil empfunden. So passiert es zumindest nicht, dass ausversehen irgendwelche Funktionen aufgerufen werden. Die Navigation mit den vier Bedientasten funktioniert schnell und ohne Verzögerung. Nach dem Drücken wird die gewünschte Aktion unmittelbar und flüssig ausgeführt. Das habe ich bei anderen Garmin-Uhren schon anders erlebt. Von einer trägen und langsamen Menüführung ist bei dem Forerunner 35, wohl auch aufgrund der Einfachheit des Menüs und des schwarz-weiß Displays, gar nichts zu sehen. Ich hatte noch nie eine Garmin Uhr mit einem so schnellen und einfachen Menü. Über die untere rechte Bedientasten lässt sich meist durch das Menü (aber nur nach unten) scrollen. Mit der unterern linken Taste wird ein menüpunkt zurück gesprungen. Die Läufer-Taste (oben rechts) bringt einen sofort in das Aktivitätsmenü. Ein langer Tastendruck lässt einen bei der linken unteren Taste ins Einstellungsmenü kommen und die untere rechte Taste in die Musiksteuerung.

Alle wichtigen Infos schnell abrufen

Im normalen Uhren-Betrieb können mit der “Runter-Taste” (unten rechts) auch noch die Aktivitätsdaten (Schritte, Herzfrequenz, Intensitätsminuten, Kalorien), die Smart Notifications, das Wetter und die letzten Aktivitäten abgerufen werden. Die Informationen sind alle schnell gefunden. Solltet ihr einmal zu weit gescrollt haben ist ein nochmaliges Scrollen durch das Menü dank der flüssigen Menüführung schnell erledigt. Mit der “Zurück-Taste” gelangt ihr immer wieder bei der Uhren-Ansicht.

Alles in allem gefällt mir die Bedienung des Forerunner 35 äußerst gelungen. Sie ist einfach und durchdacht. Wichtig ist für mich ein schnelles Finden der gesuchten Einstellmöglichkeiten und Informationen. Da kann der Forerunner 35 punkten. Das Menü ist nicht so komplex wie bei anderen Uhren, so dass der Forerunner für einen Einstieg in die Welt der Garmin-Uhren hier besonders zu empfehlen ist.

Funktionen

In erster Linie ist der Forerunner 35, wie der Name schon verrät, natürlich eine Uhr die schwerpunktmäßig für das Laufen konzipiert wurde. Jedoch bietet die Garmin-Uhr deutlich mehr, als das einfache Design vermuten lässt. Es lassen sich nämlich sogar das Wetter und E-Mails mit dem Forerunner aufrufen. Auch wird eine ganze Reihe von Fitness- und Gesundheitsdaten erfasst, die so manches Herz höher schlagen lassen. Welche Funktionen das genau sind, habe ich für euch nachfolgend einmal zusammengefasst.

Sportfunktionen

Eine für den Sport konzipierte Uhr muss vor allem mit einer ganzen Reihe von Sportfunktionen glänzen können. Nachdem ihr ins Sport- und Aktivitätsmenü navigiert habt, findet ihr dort schon einige vorinstallierte Sportprofile. Diese sind nicht erweiterbar, bieten aber trotzdem genug Möglichkeiten um wirklich JEDE Sportart mit dem Forerunner 35 tracken zu können. Folgende Sportarten stehen auf dem Forerunner zur Auswahl

  • Im Freien laufen
  • Indoor Lauf
  • Radfahren
  • Cardio
  • Gehen

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Wie ist es jetzt möglich zum Beispiel das Kraft- oder Fitnesstraining mit dem Forerunner 35 zu tracken? Ich selber wähle hierfür einfach das Sportprofil Cardio, welches für mich ein bisschen das “Alibi”-Sportprofil auf dem Forerunner 35 ist.

Ich zeichne einfach mein Bodyweight- und Krafttraining unter Cardio auf und ändere die Sportart im nachhinein, in der Garmin Connect App, problemlos und ohne Datenverluste auf die ausgeführte Sportart. In der App stehen nämlich nahezu alle erdenklichen Sportarten zur Auswahl, so dass es letztendlich nur ein Faktor der Bequemlichkeit ist, wenn die ausgeführte Sportart auch direkt auf der Uhr zur verfügung steht und nicht im nachhinein noch abgeändert werden muss. Mir persönlich macht die nachträgliche Bearbeitung nichts aus, da sie in wenigen Sekunden erledigt ist.

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Schwerpunktmäßig für das Laufen konzipiert

Trotzdem bleibt der Forerunner 35 schwerpunktmäßig tatsächlich eine Lauf-Uhr. Dieses wird deutlich, wenn ein Blick in das Sportprofil auf der Uhr geworfen wird. Hier stehen deutlich mehr Einstellmöglichkeiten zur Auswahl, als bei den anderen Sportarten. Ihr könnt unter anderem zwischen verschiedenen Lauf-Modis wählen. Ob ihr nun auf eine bestimmte Geschwindigkeit (Virtual Pacer) trainiert, ein Intervalltraining machen wollt, oder einen Alarm beim Erreichen von verbrannten Kalorien, einer bestimmten Zeit, Distanz oder eines Herzfrequenz-Bereichs erhalten wollt. All das steht im Lauf-Menü des Forerunner 35 zur Verfügung. Natürlich ist auch ein einfacher Lauf ohne irgendwelche Ziele oder Vorgaben möglich. Als ein Beispiel möchte ich hier noch einmal den Virtual Pacer näher erläutern: Bei diesem kann eine vorgegebene Geschwindigkeit, beispielsweise 4:30min/km eingestellt werden. Immer wenn ihr jetzt beim Laufen die gewünschte Geschwindigkeit unterschreitet vibriert der Forerunner 35 und warnt euch aufgrund des zu langsamen Tempos. Auch bei den anderen einstellbaren Alarmen kann einen der Forerunner mittels Vibration informieren.

Die Strecke wird während eurer Aktivität, beim Outdoor-Lauf, dank des integrierten GPS-Sensors zuverlässig aufgezeichnet und kann im nachhinein genau nachvollzogen werden. Anhand von GPS werden auch die Höhendaten erfasst, so dass ihr am Ende auch ein Höhenprofil abrufen könnt. Eine Auto-Pause Funktion, die beispielsweise bei einem zwangsläufigen Stehen an einer Kreuzung die Aktivität kurz pausiert und ein manuelles oder automatisches Aufzeichnen von Runden gehört selbvstverständlich auch zu den Funktionen des Forerunner 35.

Beim indoor-Lauf kommt der Beschleunigungsensor zum Einsatz. GPS ist in diesem Modus deaktiviert. Die Genauigkeit beim Indoor-Lauf ist in Ordnung und vergleichbar mit der angezeigten Distanz auf einem Laufband.

Radfahren und andere Sportarten

Die meisten der, beim Sportprofil Laufen zur Verfügung stehenden Einstelllmöglichkeiten gibt es natürlich auch bei den anderen Sportprofilen wie Radfahren oder Gehen. Allerdings müsst ihr bei diesen auf bestimmte Modis, wie den Virtual Pacer, verzichten. Intervalle stehen aber auch beim Radfahren und Cardio-Training zur Auswahl. Auch gibt es bei den einigen anderen Sportprofilen auch die “Auto-Pause” Funktion und die Möglichkeit seine Runden aufzuzeichnen. Ihr könnt natürlich auch eine Strecke mit GPS aufzeichnen. Bei dem Sportprofil “Gehen” kann in den Einstellungen noch ausgewählt werden, ob ihr Indoor- oder Outdoor- Gehen wollt.

Strecke wird immer aufgezeichnet

Selbst wenn bei einem Sportprofil ausgewählt wird, das GPS ausgeschaltet sein soll und ihr die Sportart “Indoor” macht, wird eine Strecke mit dem Beschleunigungssensor aufgezeichnet. Letztendlich ist es auch nicht relevant, dennoch schon etwas komisch, wenn nach dem Krafttraining in der Connect App plötzlich eine zurückgelegte Distanz steht oder die Uhr beim Erreichen einer automatischen Runde, bsp. 1 km, plötzlich vibriert.

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Datenfelder individuell anpassen

Datenfelder sind die Informationen, welche euch auf dem Forerunner 35 während einer Aktivität angezeigt werden. Diese lassen sich im Einstellungsmenü individuell anpassen. Es können immer drei Datenfelder pro Seite (max. 2 Seiten) angezeigt werden, so dass ihr insgesamt sechs unterschiedliche Informationen während eurer Aktivität abrufen könnt. Dieses können beispielsweise Distanz, Kalorien, Herzfrequenz, Pace, Rundenzeit oder Geschwindigkeit sein – ganz nach euren Vorlieben.

Im Outdoor-Betrieb, mit aktiviertem GPS, lässt sich eine Aktivität nur starten, wenn ihr auch ein GPS-Signal habt. Dieses dauert, wenn ihr ruhig steht, maximal 30-40 Sekunden. Danach meldet sich der Forerunner 35 als “Bereit” und ihr könnt die Aktivität starten.

Herzfrequenz während einer Aktivität

Der Forerunner kann durch den optischen Herzfrequenzsensor auch den Puls während des Sports aufzeichnen. Wichtig hierfür ist, ähnlich wie bei dem GPS-Empfang, dass ihr wartet bis das kleine Herz neben der GPS-Anzeige nicht mehr blinkt sondern dauerhaft leuchtet. Später in der Garmin Connect App (siehe unten) könnt ihr euch dann eure Pulskurve im nachhinein noch einmal abrufen. Hier ist auch die Maximal- und Durchschnittsherzfrequenz erfasst. Nachdem ihr eine Aktivität beendet habt, könnt ihr euch auch schon den Durchschnittspuls auf auf dem Forerunner 35 anzeigen lassen.

Auch sonst zeigt der Forerunner nach dem Stoppen und Speichern eures Trainings schon eine kleine Trainingszusammenfassung an. Eine detaillierte Auswertung ist aber nur in der Connect-App möglich.

Auch die Genauigkeit des Herzfrequenzsensors konnte im direkten Vergleich mit den Werten eines Brustgurts überzeugen. Allerdings hauptsächlich bei konstanten Ausdauer-Aktivitäten, wie Laufen oder Radfahren. Beim Kraft- und Fitnesstraining waren die Werte meist deutlich zu niedrig oder wurden gar nicht erfasst. Dieses ist aber kein Schwachpunkt, welcher speziell für den Forerunner 35 gilt, sondern ein allgemeines Problem von der Messung des Pulses über den optischen Herzfrequenzsensor. Gerade deshalb empfehle ich einen Brustgurt über die ANT+ Schnittstelle des Forerunner 35 zu koppeln, wenn ihr beispielsweise im Fitnesstudio trainiert oder eurer Bodyweight-Training auf der Matte macht. Dann habt ihr auch dort am Ende genaue Werte in der Garmin Connect App.

Fitness- und Gesundheitsfunktionen

Neben den umfangreichen Tracking-Möglichkeiten für Sport bietet der Forerunner 35 auch noch Möglichkeiten zur Aufzeichnung eurer Fitness- und Gesundheitsdaten. Wenn gewollt, kann bei der Sportuhr auch der “Fitness-Tracker” aktiviert werden. Der Forerunner 35 ist dann nebenbei ein richtig guter Fitnesstracker.

Wie viele Schritte machst du?

Du kannst bei dem Forerunner entweder ein automatisches oder ein manuelles Schritt-Tages-Ziel definieren. Du kannst dann anhand einer Anzeige sehen, wie viel du schon unterwegs warst. Die Schritte werden zudem in eine Gesamt-Distanz umgerechnet. Das Schritte-Ziel soll dich motivieren noch einen Spaziergang oder Lauf zu absolvieren. Solltest du einmal länger als 60 Minuten gesessen haben, kann dich der Forerunner dank des Inaktivätsalarms mit einem “Los” und einem großen Inaktivitätsbalken auf dem Display darauf hinweisen. Für jede weitere 15 Minuten, die du dich nicht bewegt hast, erhälst du einen weiteren kleineren Inaktivitätsbalken auf dem Display des Forerunner. Beim Erfassen der Schritte wird der Beschleunigungssensor verwendet, so dass teilweise auch beim armreichen Krafttraining fleißig Schritte hinzukommen können.

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Schläfst du genug?

Der Forerunner 35 soll dich bei einer gesunden Lebensweise unterstützen. Dazu gehört auch ausreichend Schlaf nach einem anstrengenden Tag. Von der Garmin-Uhr werden 8 Stunden vorgegeben. Damit der Schlaf mit dem Forerunner 35 aufgezeichnet werden, brauchst du nichts aktivieren oder umstellen. Die Uhr erkennt selbständig, wann du abends ins Bett gehst und morgens wieder hinaus springst. Das Schlaf-Tracking funktioniert ziemlich zuverlässig und hatte nur selten kleinere Ungenauigkeiten oder fehlerhafte Zeiten. Also grober Anhaltswert ob du genügend Schlaf hattest, reicht das Tracking auf jeden Fall aus.

Neben Schlaf und Schritte werden auch die Kalorien über den ganzen Tag erfasst. So hast du ständig einen Überblick über die verbrannten Kalorien in Ruhe (Grundbedarf) und die Kalorien, die du aktiv verbrannt hast. Aktiv heißt hierbei auch, das du vielleicht einfach nur einen Spaziergang gemacht, die Wohnung geputzt oder dein Auto gewaschen hast. Natürlich fließen hier aber auch alle Kalorien aus sportlichen Aktivitäten mit ein.

24/7 Herzfrequenz

Auch deine Herzfrequenz wird über den gesamten Tag gemessen. Auf dem Forerunner 35 ist immer der aktuelle Puls und der der letzten vier Stunden abrufbar. Dazu gehört auch eine kleine Herzfrequenzkurve mit Anzeige von niedrigstem und höchstem Puls. Auch der Ruhepuls kann mit dem Forerunner aufgerufen werden. Für eine Tagesauswertung muss ein Blick in die Connect App geworfen werden.

Intensitätsminuten

Ihr könnt auch ein Intensitätsminuten-Ziel festlegen. Dieses sind Minuten in welchen ihr aktiver seid und eine höhere Herzfrequenz habt. Für einen gesunden Lebensstil sind 150 Minuten wöchentlich notwendig (WHO). Wenn ihr aber äußerst aktiv seid, errreicht ihr dieses Ziel locker und solltet dann das Ziel verdrei- oder vervierfachen.

Sonstige Funktionen

Neben den Sport- und Fitness-Tracking Funktionen bietet der Forerunner auch noch weitere Funktionen, wobei einige in Kombination mit eurem Smartphone besonders viel Spaß machen. Die Kopplung eures Smartphones mit installierter Garmin Connect App ist denkbar einfach. Die Uhr wird automatisch erkannt und verbunden. Sobald Bluetooth am Smartphone und des Forerunner 35 aktiviert sind, habt ihr mit diesem noch weitere tolle Funktionen. Ihr könnt unter anderem eurer Smartphone mit dem Forerunner 35 suchen, so dass sich dieses, wenn es sich in Reichweite befindet, akustisch meldet.

Wetter und Smart Notifications

Außerdem habt ihr die Möglichkeit Wetter-Informationen vom Smartphone auf eurem Forerunner anzeigen zu lassen. Zudem gibt es sogenannte Smart Notifications, welches im Grund einfache Smartphone-Benachrichtigungen sind. Dieses können sowohl E-Mails, als auch Messenger-Nachrichten sein. Wovon ihr Benachrichtigungen erhalten wollt, könnt ihr in der App auswählen. Der Forerunner 35 kann euch beim Eintreffen einer Nachricht per Vibration informieren und ihr könnt Absender und einen Ausschnitt der Nachricht abrufen. Die komplette Nachricht, sollte sie eine bestimmte Zeichenanzahl überschreiten, lässt sich nicht abrufen.

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Eine eintreffende E-Mail auf dem Forerunner 35

Trotzdem eine tolle Funktion, wenn ihr nicht euer Smartphone bei eintreffenden WhatsApp oder E-Mail Nachrichten aus der Tasche holen wollt. Ein Beantworten der Nachrichten über den Forerunner funktioniert nicht. Bei gekoppeltem Smartphone lässt sich auch die Musik auf eurem Smartphone steuern. Hierfür gibt es die Musiksteuerung, welche auch beim Laufen viel Anwendung finden dürfte. Denn hier könnt ihr einfach Lieder weiterschalten oder die Ausgabe pausieren und euer Smartphone in der Tasche lassen. Auf den Forerunner 35 kann keine Musik aufgespielt werden.

Auch könnt ihr beim Forerunner Alarme aktivieren und ihn so als Wecker benutzen. Zu einer vorher eingestellten Zeit vibriert und piept der Forerunner schließlich und kann einen so sanft aus dem Schlaf holen oder Erinnern.

Move-IQ

Die von Garmin viel beworbene Move-IQ Funktion finde ich persönlich eher enttäuschend und möchte diese deshalb nur am Rande erwähnen. Hier sollen Aktivitäten automatisch erkannt und von dem Forerunner 35 getrackt werden. Allerdings sieht es in der Praxis eher ernüchternd aus. Ihr könnt über den Kalender lediglich Dauer, Aktivität und Uhrzeit abrufen. Herzfrequenz oder weitere genaue Daten werden nicht erfasst. Da hilt es auch nichts, wenn Radfahren und Gehen sehr zuverlässig erkannt wurde.

Garmin Connect App

Für die Auswertung der ganzen getrackten Daten und Aktivitäten wird  die kostenlose Garmin Connect App benötigt. Hier laufen alle Daten zusammen und können auch nach Wochen, Monaten und Jahren noch eingesehen werden. Bei sportlichen Aktivitäten können hier die Strecke und diverse Auswertebalken angesehen werden. In der “Mein Tag”-Übersicht können auf einen Blick die Aktivitätsdaten des aktuellen Tages abgerufen werden. Die App bietet aber auch noch die Möglichkeit eines Live-Trackings und einen Vergleich mit anderen Garmin-Uhren-Nutzern und Freunden. Der Funktionsumfang der App ist unglaublich groß und es erfordert schon einige Einarbeitungszeit, wenn das volle Potential der App ausgeschöpft werden will. Das Synchronisieren mit der Forerunner 35 funktioniert automatisch, sobald ihr in die App geht und Bluetooth aktiviert ist.

In der App können einzelne Aktivitäten auch bequem bearbeitet und abgeändert werden. Gerade bei dem Forerunner 35, wo nicht viele Sportprofile zur Auswahl stehen, werdet ihr von dieser Funktion hin und wieder Gebrauch machen.

Es kann aber auch einfach die Garmin Connect Web Plattform benutzt werden. Allerdings muss dann via USB-Kabel und Garmin Express mit dem Computer synchronisiert werden.

Akkulaufzeit

Von Garmin wird eine Akku-Laufzeit von bis zu 9 Tagen angegeben. Dieses ist für einen Fitness-Tracker mit durchgehender Herzfrequenzmessung schon eine ziemliche Kampfansage an die Konkurrenz. Sicherlich spart das kleine schwarz-weiß Display einiges an Energie, jedoch ist das für eine Sportuhr mit guten 24 Stunden Fitnesstracker-Funktionen schon eine äußerst gute Akkulaufzeit, welche der Forerunner im Test auch tatsächlich fast schaffte. Ich hatte Smart Notifitcations zwar nur bei E-Mails aktiviert (nicht massiv durchgehend Benachrichtigungen), dennoch schaffte der Forerunner im Test locker 7 Tage am Stück bevor die Akkuwarnung bei der Garmin-Uhr aufleuchtete. Ich bin mit der Akkulaufzeit absolut zufrieden und finde der Forerunner geht hier mit positivem Beispiel voran. Zudem ist der Forerunner mit dem beiliegenden USB-Ladeclip schnell wieder voll geladen, so dass die Sportuhr schnell wieder um das Handgelenk kann. Natürlich ist die Akkulaufzeit abhängig von der Anzahl der Aktitiväten und ob die Fitness-Tracker-Daten und Smart Notifications aktiviert sind. Aber selbst dann dürften 5-7 Tage kein Problem darstellen.

Fazit

Der Forerunner 35 hat im Test überrascht. Trotz des einfachen Displays und Menü, oder gerade deshalb, konnte die Sportuhr im Test überzeugen. Noch nie habe ich mich so schnell bei einer Sportuhr zurechtgefunden und die schnelle und flüssige Bedienung genossen. Die Verarbeitung ist, wie bei Garmin üblich, absolut hervorragend. Das Gehäuse ist genauso robust wie das Display und die Bedienung ist dank der vier Bedienbuttons einfach und innovativ. Selbst bei den Sportfunktionen konnte der Forerunner 35 auf ganzer Linie überzeugen. Das Hinzufügen von neuen Sportarten habe ich Test nicht vermisst. Die zur Verfügung stehenden reichen für das Tracking aus. Das zusätzliche Tracken von Fitness- und Gesundheitsdaten ist ein schönes Beiwerk, welches fast keine Wünsche offen lässt. Der Forerunner 35 sollte von Anfang an auf Einfachheit ausgelegt sein und kann hier in ganzer Linie überzeugen. Kein Farbdisplay, ein einfaches übersichtliches Menü und trotzdem GPS- und optischer Herzfrequenzsensor. Zudem ist der neue Forerunner angenehm am Arm zu tragen und schafft locker eine Woche mit einer Akkuladung. Der einzige Kritikpunkt ist hier sicherlich der Preis, denn für ca. 50 Euro mehr gibt es teilweise schon den Forerunner 235, welcher ein Farbdisplay und noch etwas mehr Funktionen bietet.

Wie ist eure Meinung zum Forerunner 35? Schreibt eure Meinung einfach als Kommentar unter diesen Beitrag.

Garmin Forerunner 35 GPS-Laufuhr, Herzfrequenzmessung am Handgelenk, Smart Notifications, Lauffunktionen (Elektronik)


Eigenschaften: 

  • GPS-Laufuhr mit GPS-Lauffunktionen wie Pace, Distanz, Auto Lap, persönliche Rekorde sowie Trainingsfunktionen mit Intervalltraining und Live Track
  • Integrierte Herzfrequenzmessung am Hangelenk
  • Connected Features: Empfang von Smart Notifications bei Kopplung mit kompatiblen Smartphone, Musiksteuerung, Find My Phone-Funktion, Upload zu Garmin Connect
  • Integrierter Fitness-Tracker misst Schritte, Distanz, Kalorien, Intensitätsminuten und Schlafverhalten
  • Lieferumfang: Forerunner 35, Lade-/Datenklemme, Schnellstartanleitung

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Meine Gesamtbewertung
Preis
75 %
Design und Verarbeitung
90 %
Tragekomfort
90 %
Bedienung
90 %
Sportfunktionen
87 %
Fitness- und Gesundheitstracking
85 %
Akkulaufzeit
92 %
Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

37 Kommentare

  1. Hallo Steffen, gutes Video! Danke schön! Mir stellt sich noch eine Frage: Kann ich bei dem Garmin Forerunner 35 eine min. und max. Herzfrequenz einstellen in der ich trainieren möchte?

    • Du kannst beim Training einen Herzfrequenz-Alarm aktivieren und so in einem bestimmten Bereich trainieren. Der Forerunner 35 würde sich dann entsprechend melden, wenn du den Bereich verlässt.

  2. Hallo Steffen,

    vielen Dank für die ausführliche Beschreibung! Hat echt spass gemacht deinen Artikel zu lesen!
    Eine weitere Frage zur Forerunner 35 habe ich noch: Gibt es die Möglichkeit sich Strecken auf die Uhr zu importieren und sich diese dann navigieren zu lassen?

    Gruß

    • Ja, die Strecken kann man in Garmin Connect anzeigen und auch exportieren. Tolle Sache!

      PS: Danke für den Artikel! Habe die Laufuhr seit einer Woche und bin begeistert.

  3. Hallo Steffen,

    ich habe mir die Uhr nach deiner Review zugelegt, da ich von der Einfachheit und den Funktionen überzeugt war. Leider liegt die Uhr jetzt in ihrer Verpackung und staubt zu. Um meiner Fehlerbericht nachvollziehen zu können, sind hier meine Geräteinformationen:

    Garmin Forerunner 35, Firmwareversion 2.90
    Sony Xperia Z1 Compact, Android 5.1.1
    Garmin Connect App, Version 3.15

    Sowohl das Smartphone als auch die Forerunner 35 wurden eingerichtet und miteinander gekoppelt. Alle Einstellungen wurden nach Möglichkeit in der App vorgenommen, wobei einige Einstellungen an der Uhr vorgenommen werden müssen, da es anders nicht geht. Das die Einstellungen von der Uhr aus der App übernommen wurden, habe ich überprüft.

    Und nun die von mir bisher festgestellten Fehler:

    Bluetooth-Verbindungsalarm
    Trotz gekoppeltem Gerät und deaktivierten Verbindungsalarm, meldet sich zuerst die App durch eine Benachrichtigung und mit etwas Verzögerung die Forerunner durch Vibration und Textbenachrichtigung, dass die Verbindung unterbrochen wurde. Und das nicht nur einmal, sondern fast stündlich.

    Display-Beleuchtung
    Laut Handbuch kann man die Display-Beleuchtung manuell aktivieren, wenn die entsprechende Einstellung vorgenommen wurde. Das kann ich so nicht bestätigen. Egal ob die Forerunner auf “Automatisch” oder “Bleibt an” gestellt ist, es macht keinen Unterschied. Jeder Tastendruck löst die Hintergrundbeleuchtung aus, was den Akku belastet und in hellen Räumen oder draußen am Tag keinen Sinn macht.

    Vibrationsalarm
    Es erfolgt keine Vibration, wenn der Alarm eingestellt wurde und “nur Vibration” in den Alarmeinstellungen gewählt wurde. Es leuchtet lediglich das Display auf und man kann zwischen Schlummern und Ausschalten wählen, aber das war es auch.

    Wetter
    Die Anzeige des Wetters auf der Forerunner funktioniert nur mit Drittanbieter App und GPS. Das heißt, dass man eine bestimmte App (in meinem Fall “Accuweather”) und GPS auf dem Handy aktiviert haben muss, damit das Wetter auf der Forerunner angezeigt wird. Mit einer anderen Wetterapp wie z.B. “Wetter 14 Tage” oder ausgeschaltetem GPS auf dem Handy stellt sich keine Wettervorschau ein.

    Alarm
    Als ungünstig erachte ich, dass der Alarm nur auf der Uhr und dann nur in fünf Minuten Intervallen eingestellt werden kann. Ich kann die Programmierer nachvollziehen, die einen Kompromiss geschafft haben, um die Einstellung des Alarms auf der Uhr durch zigfaches Drücken der Knöpfe an der Forerunner nicht ausarten zu lassen. Aber wieso dann keine bequeme Einstellung des Alarms auf der App? Dennoch für mich unbrauchbar, aufgrund der fehlenden Vibration.

    Diese Fehler habe ich dem Garmin-Support per Mail beschrieben. Nach dem üblichen Prozedere “Auf Werkseinstellungen zurück setzen; Neueste Firmware aufspielen” (was ich schon vorab versucht habe – Ohne Besserung), sollte ich das Gerät einsenden. Leider zeigte auch das Austauschgerät die selben Macken. Daher vermute ich, dass die Firmware das Problem ist und habe Garmin erneut angeschrieben. Eine Abhilfe für die Fehler wurde mir jedoch nicht angeboten und ob und wann eine Aktualisierung der Firmware vorgenommen wird, konnte mir auch nicht gesagt werden. So sitze ich nun auf einem Gerät, was ich nicht voll nutzen kann.

    • Hallo Björn,
      Tatsächlich hatten wir auch schon mehrmals mit dem Garmin-Support Kontakt wegen fehlerhafter Firmware. Bei uns hängt sich die Uhr JEDES mal bei einem Update auf. Es ist also nicht möglich die Uhr zu updaten… Haben auch alle Varianten ausprobiert, bisher ohne Erfolg. Kann also deine Verärgerung nur zu gut nachvollziehen. Ich hoffe das Garmin das irgendwann mal in den Griff bekommt…

      • Die von dir erwähnte Schwäche beim Sleep-Tracking kann ich auch bestätigen. Mein Austauschmodell hatte beim Synchronisieren schon meinen Schlaf aufgezeichnet – Während es im Paket auf dem Weg zu mir war.

  4. Supertolle Uhr , einfach zu bedienen. Bin schon 55 Jahre, laufe seid vorigen Jahr August regelmäßig die Woche 25 -45 km, sonst noch viel Rad . Hatte vorher nur ein App , jetzt diese Uhr , auch vor allem wegen dem Puls. Bin total begeistert, Lg Geli

  5. Supertolle Uhr , einfach zu bedienen. Bin schon 55 Jahre, laufe seid vorigen Jahr August regelmäßig die Woche 25 -45 km, sonst noch viel Rad . Hatte vorher nur ein App , jetzt diese Uhr , auch vor allem wegen dem Puls. Bin total begeistert, Lg Geli

  6. Hallo!

    Hat sich denn inzwischen bei dem Firmware-Problem etwas getan…?
    Möchte mir eine neue Uhr kaufen und überlege, mir diese zu kaufen.

    Viele Grüße,
    Katharina

    • Ich kenne SportTracks nicht, aber ich kann dir sagen in welchem Format du die Aktivitätsdaten bei Garmin Connect herunterladen kannst. Nämlich als *TCX und *GPX-Datei. Vielleicht hilft dir das ja weiter

  7. Guter Bericht, sehr ausführlich: Bin hochzufrieden mit dem fr 35, nur das SW, update, das hängt immer noch, bisher keine Verbesserung ! Aufforderung zum update; mehrmals ein,- ausschalten, ärgerlich ! 23.7. 2017 Aber noch einmal, eine tolle Sportuhr zu einem guten Preis- sehr empfehlenswert !!
    Danke für den Bericht; Grüße aus Wien

  8. Sehr Gute Sportuhr,
    Leider zeichnen meine Aktivitätsminuten auch meine Motorrollerfahrten zur Arbeit und zurück auf.
    So kann ich am Ende der Woche leider nicht genau erkennen wie viel echte Aktivitätsminuten ich vollbracht habe.
    Vielleicht gibt’s von jemand einen Tipp.
    Gruss aus Freiburg

    • Wenn du es als sportliche Tätigkeit siehst und eine Aktivität startest dann wird es natürlich mit dazu gerechnet… Einfach keine Aktivität starten 😉

      • Ich starte nur eine Aktivität wenn ich Radfahre oder Gehen
        tracken will. Er rechnet mir trotzdem die Minuten die ich mit dem Roller unterwegs bin dazu. Auch beim Auslesen zeigt mir das Diagram “Cicling” an.

  9. Danke für den Tipp,
    funktioniert leider auch nicht.
    Habe im App direkt am Computer den Haken raus gemacht. Bei Move Iq.
    Zeichnet aber immer noch meine Rollerstrecke auf.
    Muss mich wohl damit abfinden.
    Kann meine getrackten Sportaktivitäten ja im App separat aufrufen.

  10. Hallo Steffen
    habe mir dank deinem Bericht und Video die FR35 zugelegt und bin wie viele Vorschreiber begeistert.
    Für den Hobbysportler, der seine Rad- oder Wandertouren aufzeichnen und etwas analysieren will, ist die Uhr zusammen mit Garmin Connect ein überzeugendes Spielzeug.
    Und der FitnessTracker bietet willkommene Zusatzinfos und auch etwas “inneren” Druck, mal wieder was zu machen. Daher toller Bericht zu einer tollen Uhr!

    Mit dem Schlaftracker stehe ich noch etwas auf Kriegsfuss: zeichnet mir z.B. auf, dass ich von 23 – 6 geschlafen habe. Alles wunderbar am frühen Morgen, etwas später bei einem Update wird die Schlafenszeit auf 20 – 6 korrigiert. Hast du eine Ahnung warum? Oder muss ich jeden Tag die effektive Schlafenszeit manuell korrigieren?

    Gruss und Danke, Sascha

    • Eigentlich muss da nichts korrigiert werden… Die in der App eingegebene Schlafzeit ist ja nur eine “ungefähre” Zeit. Warum das bei dir immer wieder korrigiert wird kann ich dir nicht sagen.

  11. Hallo Steffen,

    war von der Forerunner so begeistert.
    Jetzt nach 3 Wochen die Ernüchterung.
    Uhr zeigt kein Bluetoothzeichen mehr an, auch nach zurücksetzten der Uhr geht nichts mehr.
    damit keine Synchronisierung mit Handy und Tablett. Daher für mich unbrauchbar.
    Bin anscheinend im Amazon Forum nicht der Einzige mit diesem Problem.
    Auch zeigte mir die Uhr ab dem Vormittag keine Herzfreqenz und keine Schlafstatistik mehr an.
    Habe leider die Uhr jetzt schweren Herzens zurückgeschickt.
    So richtig ausgereift ist diese Uhr leider nicht.

    Gruß
    Andy

    • Von Synchronisations-Problemen und dem Forerunner 35 können wir leider auch berichten. Da kommt es immer mal wieder zu Problemen in Kombination mit der App. Wir hatten es sogar schon zweimal das die Daten von zwei ganzen Tag einfach gar nicht vorhanden waren (keine Schritte, kein Schlaf). Wir haben uns nun angewöhnt immer alles via Kabel am PC zu synchronisieren. Da gehen keine Daten verloren und es ist in wenigen Sekunden erledigt – ohne Frust 😉

  12. Hallo Steffen,

    das ist ein Top-Bericht, vielen Dank dafür!
    Meine Frage ist ob die Uhr unterwegs beim Laufen auch die Höhe anzeigt?
    Ich laufe viel in den Bergen, daher wäre es für mich sehr wichtig.

    Danke + Gruß

    Simon

    • Hallo Simon,
      Ja, die Höhe wird angezeigt und bestimmt. Du kannst dir nach dem Lauf ein Höhenprofil in der Connect App abrufen. Allerdings nur über den GPS-Sensor. Ein Höhenmesser ist beim Forerunner 35 nicht vorhanden.

  13. Hallo Steffen,
    vielen Dank für die sehr ausführliche und übersichtliche Zusammenfassung der Funktionen der Uhr. Man sieht, dass du dich wirklich genau damit auseinandergesetzt hast!
    Eine Frage haette ich aber dennoch: Nach meinem Verständnis ist der (vor allem von Garmin angepeilte) beste Weg, sich die Ergebnisse einer Aktivität in der Connect App aufbereiten und anzeigen lassen. Ich habe jedoch grroße Probleme hinsichtlich des Datenschutzes. Nach Lesen der Datenschutzerklärung blieben bei mir so viele unbeantwortete Fragen zurück, dass ich gerne auf eine Synchronisierung mit der Connect App verzichten würde. Allerdings würde ich die Uhr als reine Laufuhr benutzen, weswegen ich auf die ganzen Connect App funktionen auch durchaus verzichten könnte.
    Nun zur eigentlichen Frage:
    Welche Daten einer (Lauf-)Aktivität kann man sich auf der Uhr direkt anzeigen lassen? Ich würde sie dann (offline) in ein eigenes Tagebuch schreiben. Soweit ich es verstanden habe, kann man ja abgeschlossene Aktivitäten eine Zeit lang einsehen. Unbedingt erforderlich wärden für mich: Distanz, Zeit, Pace, Geschwindigkeit. Ideal wäre zusätzlich eine Anzeige der DurschnittsHF und der MaxHF. Die Höhenmeter werden wohl nicht angezeigt werden können, da diese erst im Streckenprofil der Connect App errechtet werden, richtig?

  14. Hallo Steffen danke füe die wertvollen Infos.
    Benutze die Forerunner sit gut 2 Wochen und bin eigentlich sehr zufrieden
    Leider habe ich es noch nicht geschafft beim Laufmodus Intervalltraining die Anzeige so einzurichten das während dem Lauf auch der Pace angezeigt wird.
    Bei meinem alten Modell Forerunner 210 war das kein Problem, war im Intervalltraining automatisch eingestellt.
    Hoffe ich bekomme von dir eine hilfreiche Antwort. Garmin Support hat mir noch immer nicht geantwortet.
    Danke und schöne Grüße aus Österreich

  15. Total toller Bericht! Ich bin schon lange auf der Suche nach einer Uhr die schwimmbadtauglich ist und nicht sooo ultrateuer. Ich frage mich ob ich den HRM Swim damit irgendwie auslesen könnte…. lt. Garmin Seite gehört die forerunner 35 nicht zu den kompatiblen Geräten. Meinst du das könnte gehen? Ich betreibe eher Aquafitnes als zu schwimmen…

  16. Hallo vielen Dank für tollen Bericht.
    Kannst du mir sagen ob es weitere Apps gibt , die ich mit der Uhr oder connect synchronisieren kann?
    Vielen Dank vorab und Grüße Gaby

  17. Hallo Steffen,
    beim Nachladen des Gerätes während des Betriebes war anstelle des Bluetooth Symboles nur eine kleine Sichel, Art Halbmond zu sehen. Die An-u. Abschaltung von Bluetooth in den Einstellungen veränderte diesen s.g. kleinen Halbmond nicht. Erst nach Werkseinstellungen war dieses Bluetooth Symbol wieder sichtbar.
    Frage: Ist es besser das Laden bei ausgeschalteter Uhr zu tun ? Kann das Gerät wie ein Handy jederzeit nachgeladen werden ?
    Danke, ich bin richtig unglücklich.

  18. Hallo Steffen,
    Danke für die guten Tipps. Ich bin mit der Uhr eigentlich sehr zufrieden, habe aber ein Problem. Meine gespeicherten Aktivitäten werden nicht in die wöchentlichen Intensitätsminuten übernommen. Was kann ich tun?
    Vielen Dank vorab und liebe Grüße

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