Makaio SUP hat sich selbst zur Aufgabe gemacht qualitativ hochwertige Stand Up Paddling Boards zu einem relativ günstigen Preis anzubieten. Wir durften uns von der Qualität selber überzeugen und haben für einen Test das Makaio Kula Nui SUP-Board zur Verfügung gestellt bekommen. Ob das Stand Up Paddling Board von Makaio die hohen Erwartungen erfüllen konnte und wie sich das Board insgesamt geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Testbericht. Das Makaio Kula Nui 11.5″ ist ein sogenanntes Allround-Board, welches perfekt für Anfänger geeignet ist, da es eine breite Standfläche und eine gute Stabilität im Wasser bietet. iSUP-Boards sind aufblasbare Stand Up Paddling Boards, die durch die sogenannte Drop-Stich Technologie eine gute Steifigkeit bekommen und von Hard-Boards fast nicht mehr zu unterscheiden sind. Im Online Shop von Makaio ist auch noch die Version Kula Nui “Surf” erhältlich. Bei dieser wird das Board mit Mastfußoption und Finne für das Windsurfen ausgeliefert. Wir haben die 2016er Version ohne die Windsurf-Option getestet. In diesem Testbericht haben wir viel Wert auf Bildeindrücke gelegt, so dass ihr das Board auch bei der ein oder anderen Tour in Action bestaunen könnt. Bilder sagen schließlich mehr als Tausend Worte!

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Preis und Lieferumfang

Der Preis für das Makaio Kula Nui 11.5″ liegt bei ca. 570€ (Stand Juni 2016). Die Version mit Winsurf-Option kostet ca. 30 mehr (knapp 600 Euro). Für ein qualitativ hochwertiges Stand Up Paddling Board ist der Preis sicherlich eine Kampfansage an die Konkurrenz. Denn sonst liegen hochwertig verarbeitete iSUP Boards teilweise bei 800-1200 Euro. Der Lieferumfang beim Makaio-Board kann sich ebenfalls sehen lassen. Neben dem Board befindet sich auch ein umfangreiches Repair-Kit und eine Tragetasche mit im Lieferumfang. Außerdem liegen zwei unterschiedliche Finnen (Flachwasser- und Tourenfinne) mit bei, welche sich auf der Unterseite vom Board durch eine Steckverbindung bequem befestigen lassen. Auch eine Doppel-Hub-Pumpe ist im Verpackungskarton des Makaio-Boards mit enthalten, so dass für das Stand Up Paddling eigentlich nur noch ein passendes Paddel benötigt wird. Der erste Eindruck vom Board und das Auspacken im Detail kann noch einmal im Unboxing-Beitrag angesehen werden. Beim erstmaligen Auspacken und Aufblasen des Boards sticht einem ein starker Kunststoff- und Klebegeruch in die Nase. Dieser Geruch verfliegt allerdings nach mehrmaligem Gebrauch des Boards.

  • Makaio Kula Nui iSUP
  • Doppel-Hub-Pumpe
  • Repair-Kit
  • Tragetasche
  • 2 Finnen (Touring- und Flachwasser)

Design und Verarbeitung

Das Kula-Nui ist 11’5 Fuß lang. Dieses bedeutet im aufgeblasenen Zustand eine Länge von 348 cm. Das Makaio-Board wiegt ca. 12,5 kg und hat an der dicksten Stelle eine Breite von 81 cm. Dieses ist genau die Stelle, bei welcher beim Paddeln später die Füße stehen. Durch die Breite Standfläche wird die Stabilität deutlich erhöht.

Das Makaio-Board hat zudem eine Dicke von ca. 15 cm, was zusätzlichen Auftrieb bedeutet. Zur Spitze hin läuft das Board, wie für ein Allround Board typisch, rund aus. Farblich ist das Board in weiß/gelb/rot gehalten. Es hat einen Makaio und Kula-Nui Aufdruck. Vom Design kann das Board absolut überzeugen. Durch die Farbkombination gehört das Board sicherlich zu den auffälligeren Board-Varianten auf dem Markt.

Rutschfeste Standfläche

Die weiße Oberseite des Boards ist mit einer grauen, sehr griffigen, Standfläche versehen. Diese weiß vor allem im nassen Zustand zu überzeugen. Das Wasser kann hier durch die eingelassenen Rillen perfekt abfließen.

Das Ventil zum Aufpumpen befindet sich am Heck des Boards. Dieses ist mit einem Drehverschluss und Schutzklappe mit Sicherungsband versehen. Ein versehentliches Öffnen oder ein Verlieren der Ventilkappe wird somit ausgeschlossen. Am Bug des Boards befindet sich ein Gepäcknetz mit einem elastischen Gummiband, so dass die Tasche sicher auf dem Board Platz findet.

Finnbox und Trageriemen

Die Unterseite vom Kula Nui iSUP ist komplett gelb gehalten. Am Heck befindet sich die Finnbox, in welche eine der beiden mitgelieferten Finnen eingeschoben werden kann. Die Finnbox ist absolut parallel in das Board eingelassen, wodurch ein gutes Gleiten und die spurtreue gewährleistet wird. Die Finne wird nach dem Einschieben mit einem kleinen Sicherungsstift gesichert.

Zudem verfügt das Board über zwei Trageriemen (Mitte und Hinten) und zwei Stahlringe (Heck oben und unten) für die Befestigung einer Leash oder das Abschleppen des Boards. Durch die Trageriemen lässt sich das Board auch im aufgeblasenen Zustand perfekt transportieren und auf das Wasser setzen. Diese sind an genau den richtigen Stellen angebracht.

Sauber verklebte Nähte

Das Stand Up Paddling Board von Makaio ist absolut hochwertig verarbeitet. Wichtig bei einem iSUP ist die saubere Verklebung und eine komplett gerade angebrachte Vorrichtung für die Finne. Hier kann das Makaio-SUP definitiv überzeugen. Die Nähte sind sauber verklebt und stechen nicht unangenehm hervor. Bei der für iSUPs typischen Drop-Stich Technologie werden verschiedene Schichten PVC-verklebt wodurch eine hervorragende Steifigkeit erreicht wird.

Tragkraft

Das Makaio Kula Nui 11.5″ hat laut Makaio eine maximale Belastbarkeit von ca. 120 kg. Dieses dürfte für den Standard-Paddler definitiv ausreichen. Im mehrwöchigen Test bestanden zu keiner Zeit Zweifel an der Tragkraft oder der Belastbarkeit. Diese ist meiner Meinung nach sogar etwas zu niedrig angesetzt. Das Board liegt auch bei ca. 100 kg schweren Personen steif und ohne nasse Füße zu bekommen im Wasser.

Alles in einem Rucksack transportiert

Mit dem Stand Up Paddling Board wird auch eine praktische Tragetasche mitgeliefert. Diese ist in schwarz gehalten und hat hervorragend verarbeitete Reißverschlüsse. Auch nach mehrmaligem Ein- und Auspacken halten die Reißverschlüsse den Belastungen Stand und lassen sich schnell und ohne gewaltsames reißen schließen.

Die Tragetasche verfügt zudem über diverse Fächer, in welchen auch ein Paddel (3-teilig), die Pumpe und die Finnen Platz finden. So kann wirklich alles was für das Stand Up Paddling benötigt wird in der beiliegenden Tasche transportiert werden. Das Board kann im aufgerollten Zustand mit Riemen innerhalb der Tasche befestigt werden.

Auch wenn am Anfang Zweifel vorhanden waren, ob das Board inklusive Zubehör hier wirklich Platz findet, musste am Ende doch neidlos anerkannt werden, dass hier nicht zuviel versprochen wurde.

Die Tasche hat zudem Riemen, wodurch sie sie auch als Rucksack verwendet werden kann. Die Trageriemen sind ausreichend breit konstruiert, so dass die Tasche auch bei längerem Tragen nicht unangenehm auf die Schulter drückt. Allerdings hätte ich mir hier noch einen Quergurt zur Sicherung über den Bauch gewünscht. Wem der Rucksack auf dem Rücken zu überdimensioniert erscheint, hat auch die Möglichkeit die Tasche als Trolley zu verwenden. Auf der Unterseite sind nämlich noch zwei Rollen eingelassen, so dass auch ein bequemes Ziehen des Komplett-Sets möglich ist. Hier wurde wirklich an alles gedacht! Das Ein- und Auspacken des Boards funktioniert auch nach Wochen immer noch absolut ohne Quetschen oder Drücken.

Handhabung

Endlich ist es so weit. Das Board wurde zum See, Fluss oder Meer transportiert und es soll endlich los gehen. Tatsächlich ist auch das Auspacken, Aufbau und das Aufpumpen des Boards in maximal 7-10 Minuten komplett erledigt. Geübte Paddler schaffen es sogar das Board in ca. fünf Minuten komplett einsatzbereit zu machen.

Ausrollen und Aufpumpen

Der erste Schritt nach dem Auspacken ist das Ausrollen des ca. 3,5 m langen Boards. Die Seite mit dem Ventil muss nach dem Ausrollen nach oben zeigen.

Nun muss die Verschlusskappe des Ventils aufgedreht werden. Der darunterliegende Ventilstift ist mit einer kleinen Feder versehen und muss für das Aufblasen nach Außen zeigen. Durch eine Drehbewegung mit dem Daumen kann der Stift nach Außen gedreht und geöffnet werden. Nur in dieser Position bleibt die Luft nach dem Entfernen der Pumpe auch im Board. Es muss unbedingt vor dem Anstecken der Pumpe auf die richtige Stiftpositon geachtet werden!

Wenn ihr noch mehr Details zum Aufpumpen eures Boards haben wollt, schaut euch die Anleitung zum Aufpumpen von iSUP-Boards an. Dort ist dieses noch einmal Schritt für Schritt erklärt!

In ca. 5 Minuten aufgepumpt

Die mitgelieferte Pumpe hat zwei verschiedene Öffnungen (IN & OUT) an welche der Schlauch angeschlossen werden kann. Für das Aufblasen des iSUPs muss der Schlauch auf die “Out” Öffnung gedreht werden. Die Pumpe verfügt über eine Druckanzeige und zwei Seitenarme als Standfläche, so dass sie mit denn Füßen fixiert werden kann. Das andere Ende des Schlauchs wird auf die Ventilöffnung des Boards gedreht. Der Schlauch passt und hält perfekt am Ventil, so dass ein versehentliches Ablösen ausgeschlossen ist. Nun wird das Board durch kräftiges Pumpen mit Luft gefüllt. Am Anfang geht das Pumpen noch relativ einfach, wird aber mit zunehmendem Druck im Board immer schwerer. Insgesamt hat das Board etwa 295 Liter Volumen. Wer schon einmal ein iSUP aufgepumpt hat weiß, das dieses eine echte Kraftübung und ein gutes Warm-Up vor dem Stand Up Paddling ist.

Laut Ventilaufdruck sollen in das Board zwischen 10 und 14 psi. Also ca. 0,9 Bar. Dieser Druck war meist nach ca. fünf Minuten erreicht. Wobei die letzten Pump-Stöße schon ziemlich anstrengend waren und für schwache Personen eine echte Herausforderung darstellen könnten. Wer das Aufpumpen allerdings sportlich und als Training sieht, kann auch hier seinen Spaß haben.

Nach dem Aufpumpen kann der Pump-Schlauch bedenkenlos vom Ventil abgezogen werden. Wenn auf die richtige Stift-Position geachtet wurde, bleibt die Luft nach dem Abziehen auch im Board. Die Pumpe ist insgesamt von der Verarbeitung in Ordnung. Es gibt sicherlich bessere, aber auch schlechtere Pumpen.

Die hier mitgelieferte Pumpe bewerte ich aus diesem Grund neutral. Sie funktioniert, macht ihre Arbeit und ist auch nach vielen Aufpump-Vorgängen noch nicht kaputt.

Steifigkeit und Finne

Nachdem das Board aufgepumpt wurde muss noch eine der beiden Finnen unten an der Finn-Box angebracht werden. Hierfür wird die Finne einfach aufgeschoben und mit einem Sicherungsstift gesichert. Das Aufschieben ist teilweise nur mit etwas Kraft und leichtem Klopfen gegen die Finne möglich. Danach sitzt die Kunststoff-Finne aber sicher und fest auf der Unterseite des Boards. Das Board ist nach dem Aufpumpen wirklich absolut steif. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Hard-Board. Erst beim Anfassen wird deutlich, dass es sich hier um ein iSUP handeln muss. Durch die Steifigkeit lässt sich das Board auch perfekt an dem Trageriemen transportieren und auf das Wasser setzen, ohne dass dieses einknickt. Auch auf dem Wasser wird schnell deutlich, dass das Board eine perfekte Steifigkeit besitzt. Bei leichtem Wippen auf dem Board ist dieses absolut robust und gibt nur minimal nach.

Ein Durchbiegen des Boards, so dass die Füße im Wasser stehen, gibt es bei dem Makaio Kula Nui nicht! Dieses habe ich bei anderen Boards in dieser Preisklasse schon anders erlebt. Auch bei leichtem Wellengang, sei es aufgrund eines anderen Schiffes oder einfach nur in den seichten Wellen der Ostsee, konnte sich das Board behaupten. Natürlich macht sich bei Wellen immer bemerkbar, das es sich nur um ein iSUP handelt. Dennoch “wabbelt” auch hier das Board nicht so extrem wie gedacht und behält seine Steifigkeit bei.

Wasserlage und Wendigkeit

Ich, mit meinen ca. 85 kg, bin von der Wasserlage des Boards absolut begeistert. Schon beim Aufsteigen auf das Board wird die hervorragende Stabilität des Makaio Boards deutlich. Das Board kippt oder wackelt so gut wie gar nicht. Dieses liegt natürlich auch an der breiten Standfläche, die in der Mitte knapp 81 cm beträgt. Dadurch ist das Board auch für absolute SUP-Einsteiger und Anfänger perfekt geeignet. Bei den ersten Paddelstößen wird schnell deutlich, dass das Board absolut spurtreu ist und die Kraft perfekt in den Schub nach vorne umgesetzt wird. So gleitet das Board schon nach wenigen Paddelzügen angenehm über das Wasser. Das Wasser wird bei der Fahrt nach vorne gut am Bug vorbeigeleitet, so dass hier keine unangenehme Bremswirkung vorhanden ist. Das Bug ist leicht nach oben gerichtet, wodurch das Gleiten und die Anfälligkeit für Wellen nochmals verbessert wird.

Aufstehen, Hinsetzen und Bewegen auf dem Makaio Kula Nui ist kein Problem. Auch als wir absolute SUP-Einsteiger auf das Board gestellt haben, sind diese nach maximal 10 Minuten schon stehend durch die Kanäle von Hamburg gepaddelt. Durch die enorme Kippstabilität sind sogar Sportübungen wie Sit-Ups, Liegestütze oder Squats auf dem Board möglich. Auch für Yoga-Übungen dürfte das Board ausreichend dick sein – wirklich ein richtiges Allround-Board (siehe unten).

Auch in Sachen Wendigkeit ist das Board trotzt der Länge von knapp 3,50m und der Dicke noch ziemlich komfortabel. So lässt sich mit etwas Übung das Board schnell und einfach Wenden, ohne das hierbei die Gefahr eines Umkippens besteht. Das Board zeigt auch bei der Wendigkeit absolut seine Stärken. Für ein gemütliches Paddeln über Flüsse, Seen oder Kanäle ist das Makaio Kula Nui 11.5″ der perfekte Begleiter. Die Geschwindigkeit ist für ein Allround-Board absolut im Rahmen.

Auch bei langen Touren überzeugend

Wir wollten es genau wissen und haben mit dem Board eine 30 km Tour durch die Kanäle und Seen um Warmond (Niederlande) gemacht. Wir waren hierbei ca. 9 Stunden (mit Pausen) auf dem Wasser. Das Makaio-Board hat sich auch hierbei hervorragend geschlagen. Auch nach so einer langen Tour blieb die Luft im Board. Trotz Wellen, Wind und Gepäck auf dem Board.

Sport auf dem Board

Als wäre Stand Up Paddling nicht schon Sport genug, besteht bei dem Makaio Kula Nui Allround Board auch noch die Möglichkeit Sportübungen auf dem Board zu absolvieren. Durch die Breite ist es hier nämlich äußerst kippstabil.

Es sind locker SitUps, Squats und Yoga-Übungen möglich. Mit etwas Übung gelingen auch Burpees und andere dynamische Übungen auf der rutschfesten Standfläche. Das Makaio Kula Nui ist ein richtig toller Allrounder!

Das Board in der Nordsee

Die richtige Belastungsprobe hatte das Makaio-Board schließlich in den Wellen der Nordsee. Hier wollen wir wissen, ob das Board auch für das Meer geeignet ist. Bei seichtem Wellengang in der Nordsee ist das Paddeln absolut kein Problem. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass das Board nie seitlich von einer Welle getroffen wird. Sonst geht es unfreiwillig Baden!

Ansonsten hat das Board auch den Belastungen und Wellen der Nordsee problemlos stand gehalten. Auch wenn die Wellen über das Board geschwappt sind, behielt es die Steifigkeit bei. Allerdings empfehle ich das Paddeln im Meer wirklich nur erfahrenen Stand Up Paddlern. Anfänger sollten dann doch lieber auf den ruhigen Seen und Kanälen starten.

Luft ablasen und Einpacken

Nach dem Paddeln und Trocknen des Boards muss die Luft natürlich noch wieder aus dem Board. Wenn Passanten in der Nähe standen, haben diese nur erstaunt geschaut, als plötzlich das “Surfbrett” die Luft verliert. Einige fragten auch interessiert nach, wie das vorher so steife Brett mit Luft gefüllt sein kann. Das Board sollte vorher aber komplett trocken sein. Also am besten gleich ein Handtuch mit in die Tasche packen!

Für das Herauslassen der Luft musst das Ventil durch eine Drehbewegung und das gleichzeitige Hereindrücken mit dem Daumen geöffnet werden. Schon strömt die Luft mit einem lauten Zischen aus dem Board. Die Luft sollte besser nicht eingeatmet werden. Diese riecht besonders anfangs stark nach Kleber! Anschließend kann entweder mit der Pumpe die Luft wieder herausgepumpt werden (Anschluss bei der Pumpe: IN) oder das Board einfach von vorne nach hinten, zum Ventil, zusammengerollt werden. Durch leichten Druck auf das Board entweicht die Luft und das Board kann zusammengerollt wieder den Weg in die Tasche finden. Die Finne muss natürlich vor dem Zusammenrollen noch wieder entfernt werden. Auch sollte das Board vor dem Einpacken in die Tasche gut getrocknet sein. Es empfiehlt sich ein extra Handtuch für das iSUP mit in die Tragetasche zu packen!

Haltbarkeit und Qualität

Das Makaio-Board musste in dem mehrwöchigen Test wirklich ziemlich viel mitmachen. Es musste sich auf Flüssen, Seen, Kanälen und dem Meer behaupten. Es ist auch teilweise unsanft an Steine oder das Ufer gekommen. In Anbetracht des Preises bin ich von der Qualität der Makaio-Boards absolut begeistert. Das Board hat ausnahmslos alles mitgemacht. Den mehrwöchigen Test hat das Board ohne Loch oder kaputtes Zubehör überstanden. Selbst wenn, wäre das mitgelieferte Repair-Kit zur Hand gewesen. Ich bin mir nicht sicher, ob es in dieser Preisklasse überhaupt qualitativ vergleichbare Boards gibt. Wenn ja, dann würde ich mich natürlich gerne selber davon überzeugen!

Video-Test des Makaio-Boards

Fazit

Makaio_Kula_Nui_11'5_iSUP_Testbericht_Test_023Das Makaio Kula Nui 11.5″ ist wirklich das perfekte Einsteiger-Board. Aufgrund des vergleichbar günstigen Preises hatte ich Zweifel, ob das Board die hohen Erwartungen erfüllen kann. Doch hier wurde ich nicht enttäuscht! Das Board konnte im mehrwöchigen Test, nicht nur auf dem Wasser, überzeugen. Die Tragetasche hat eine ebenso gute Qualität wie das Board selber. Auch das Aufpumpen funktioniert bei dem Makaio SUP völlig einwandfrei. Die Wasserlage, Steifigkeit und Stabilität macht dieses Board zu einem echten Allrounder, welcher sogar für Sportübungen auf dem Board geeignet ist. Auch für mittellange Touren (10-15 km) kann das Board verwendet werden. Hinzu kommt ein wirklich guter Service von Makaio SUP, die einem bei Fragen zum Board schnell und gerne zur Verfügung standen. Ich kann jedem Anfänger das Makaio SUP Board Kula Nui ausnahmslos empfehlen! Zudem ist, bis auf das Paddel, auch wirklich alles im Lieferumfang enthalten was ihr für das Stand Up Paddling braucht!

Weitere Infos zu den Makaio-Boards findet ihr auf der Makaio-Website. Dort ist auch ein Online-Shop zu finden, wo es die Board zu kaufen gibt.

Ihr habt das Makaio Kula Nui iSUP ebenfalls getestet? Schreibt eure Meinung oder euren Test zum Board einfach als Kommentar unter diesen Beitrag! Ich freue mich über eure Meinung und Erfahrungen zu dem Board oder allgemein zur Marke Makaio SUP!

Das Board wurde uns von der Firma Makaio SUP für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt.
Bewerte diesen Beitrag:
[Total: 54 Average: 3.3]
Meine Gesamtbewertung
Preis
92 %
Lieferumfang
87 %
Design / Verarbeitung
90 %
Handhabung
90 %
Wasserlage
90 %
Haltbarkeit / Qualität
95 %
Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

19 Kommentare

  1. Hi Steffen, vielen Dank für die super Rezension! was würdest du denn empfehlen: Aqua marina SUP (SPK 3 bzw Fusion) oder das Makaio Board, die preislich ja etwa im selben Segment liegen?

    • Das neue Fusion Board bin ich noch nicht gefahren. Nur halt den Vorgänger. Müsste ich mich aber zwischen diesen beiden entscheiden, würde ich vermutlich das Makaio Sup nehmen. Gleitet schön durchs Wasser und die Tragetasche ist zwar schwer, aber absolut robust!

  2. Hi Steffen, vielen Dank für deine informativen Beiträge. Ich schwanke zwischen dem Makaio Kula Nui 11.5 und dem Aqua Marina Magma, welches ja auch im Netz sehr positiv erworben wird. Hast du das schin mal gefahren, wenn ja wie fällt das Urteil zwischen den beiden boards aus? Vielen Dank. Gruss Jutta

    • Hallo Jutta,
      Das Aqua Marina Magma bin ich noch nicht gefahren. Die Verarbeitungsqualität bei den Aqua Marina Boards ist mir in der Vergangenheit (Monster) allerdings nicht unbedingt positiv aufgefallen. Teilweise schlecht verklebt, Klebereste wo man hinsieht… Ich möchte nicht ausschließen das sich das nicht mittlerweile verbessert hat. Aber nicht alles was auf den ersten Blick gut aussieht ist es auch, ein genaueres Hinsehen bringt meist einige Schwächen ans Licht, die man nur sieht wenn man Vergleichs-Boards in der Hand hatte. Mit Makaio habe ich persönlich nur gute Erfahrungen gemacht. Das Kula Nui begleitet mich auch in diesem Jahr noch ohne Mängel weiter. Hinzu kommt hier auch noch eine hervorragende Betreuung vom Händler, der immer ein offenes Ohr hat und sehr engagiert ist. Wenn ich die Wahl hätte würde ich wohl immer zum Makaio greifen. Schon aufgrund des Services wäre mir das Wert ein bisschen mehr Geld auszugeben. Über das schlichte Board-Design lässt sich bei Makaio sicherlich streiten, da ist das Aqua Marina Magma schon stylischer. Vielleicht hilft dir das ja bei deiner Entscheidung und der Wahl des richtigen Boards. Ich werde für die Tests von Niemandem bezahlt und bringe meine Meinung immer sehr objektiv rüber. Ich sage frei und offen was mir gefällt und was nicht.

  3. Hallo Steffen ,
    hab die Qual der Wahl hab mir schon einige Boards angeschaut und hab auch deine super Berichte auf youtube gesehen . Ich persönlich schwanke zwischen den Stemax unlimited 10.6 Alround und dem Makaio Kula Nui 11,5 . Bin selbst 86 kg schwer und wollte deine Meinung wissen zu was für ein Board du greifen würdest. Wichtig wäre mir guter Geradeauslauf und hohe steifigkeit vielleicht kannst Du mir bei meiner Entscheidung helfen .

    • Ganz schwere Entscheidung. Ich kann nachvollziehen das du dich nicht entscheiden kannst. Das Kula Nui ist etwas länger und vom Gefühl auch etwas kippstabiler, damit hast du da einen besseren Geradeauslauf. Allerdings ist das Design nicht so modern und schick wie beim Allround Unlimited. Die Standfläche beim Kula Nui ist vom Grip noch eine Ecke besser. Beim Stemax Board ist dafür eine noch bessere Steifigkeit vorhanden, du hast mehr Traglast und eine US-Finnbox. Das Board lässt sich außerdem besser Wenden (weil kürzer) und präziser Ansteuern. Mit beiden Boards habe ich problemlos schon lange Touren gemacht. Es kommt halt darauf an was dir persönlich wichtig ist. Eine klare Empfehlung kann ich da nicht aussprechen.

  4. Servus Steffen jetzt bin ichs nochmal , kannst du mir auch noch zum Stemax allround 10.0 gegenüber dem Kula Nui 11.5 was sagen hab leider noch immer keine Entscheidung getroffen .

    Gruß Christian

  5. Hallo Steffen,

    Ich schwanke zwischen dem Kula Nui und dem Race-Tec 12.6. Ich war mittlerweile ein paar mal mit diversen Boards auf dem Wasser und bin eher von der niedrigen Geschwindigkeit zu breiter Boards abgeschreckt. Ich würde primär kleinere Touren auf Seen und Flüssen fahren. Ist das Race-Tec mit einer Breite 74,5cm deiner Meinung zufolge noch ausreichend für Flusstouren oder würdest du mir eher zum Kula Nui raten?

    Danke und beste Grüße
    Phil

    • Hey, meiner Meinung nach ist das ausreichend. Allerdings sind 12,6″ schon nicht mehr soo wendig. Wenn du richtig ins Wildwasser willst dann solltest du eher zu einem noch kürzeren Board greifen. Da macht dann eher ein 10″ oder 10’6″ Sinn. Für “normale” Flüsse ist das Race Tec 12’6 aber problemlos geeignet.

    • Hallo Wolfgang. Das funktioniert und wurde von uns schon getestet 🙂 Allerdings ist das Fahrverhalten zu zweit natürlich nicht mehr ganz optimal… Aber um entspannt irgendwo lang zu cruisen reicht es noch

  6. Super, das habe ich gehofft. Ich bin ein älteres Semeser und habe oft meine Frau mit an Board. Das macht so mehr Spaß und ist ein gutes Training auch für die Begleitung. Das Brett werde ich mir nächstes Jahr zulegen, bis jetzt waren es immer Leihbretter. Ich will unabhängig unterwegs sein. Infiziert vom Supen.

  7. Hallo Steffen,
    tolle Tests und Videos, eine sehr gute Entscheidungshilfe, vielen Dank ganz vorneweg erstmal 🙂
    Ich hätte eine Frage an Dich, eher zur grundsätzlichen Wahl. Wir kaufen uns zu Weihnachten unser erstes Board, und es soll für die ganze Familie sein. Und hier ist meine Herausforderung, nämlich ein Board für alle zu finden. Für die Kinder, aber vor allem für meine Frau mit zarten 50 kg und für mich mit 100 kg. Ein Alrounder passt mit sicher Sicherheit, aber welcher nun? Ich schwanke gerade zw. dem Kula Nui 11’5″ oder dem Hamani 10.6” (letzteres wäre auch etwas günstiger). Oder gäbe es noch ein anderes Board, das hier (in der Preisklasse zw. 500 und 600 €) empfehlenswert wäre?
    Ciao und vielen Dank,
    Christian

    • Diese breite Gewichtsspanne auf einem Board zu vereinen ist natürlich eine echte Herausforderung. Ein Allrounder sollte es auf jeden Fall sein. Das Kula Nui 11’5 dürfte dafür geeignet sein. Auch Kinder sollten mit diesem Board viel Spaß haben können. Allerdings ist es natürlich für Kinder schon nicht mehr so einfach zu manövrieren. Es ist halt die Frage, ob die Kinder wirklich primär Paddeln wollen, oder einfach nur ein bisschen plantschen möchten (gemeinsam Fahren, so dass niemand reinfällt usw.). Das Hamani ist aufgrund der kürzeren Bauweise etwas besser für Kinder geeignet. 100 kg könnten da aber schon grenzwertig sein (vor allem bei der 10 cm dicken Variante.

  8. Hi,

    erstmal großes Lob für die Seite und die ausführlichen Tests. Ich bin 90 kg schwer und auf der Suche nach meinem ersten SUP. Haupteinsatzbereich werden Seen und Flüsse sein, dabei soll das Board in erster Linie als Ausdauertrainingsgerät dienen, dabei sportlich, aber kippsicher bewegt werden. Im Zuge meiner Recherchen bin ich u.a. auf das Kula Nui, das STX Freeride 11,6 tourer sowie die Stemax Boards (10,6 bzw. 12,6, etwas teurer) gestoßen. Sehr interessant finde ich auch die D7 Boards (Universal XL 10,8 oder Discover 12,6), die aber in Deutschland wohl nch recht unbekannt sind. Kennst du die STX- oder die D7-Boards und kannst mir etwas im vgl. zum Kula nui sagen?
    Grüße und Danke,

    Michael

    • Hallo Michael,
      Mit dem Kula Nui machst du auf jeden Fall nichts falsch mit 90 kg. Ich selber wiege auch knapp 85 kg und das Kula Nui geht nun in die dritte Saison 🙂 Es gehört mit der rutschfesten Standfläche immernoch zu unseren Lieblings-Boards. Im Kanal SUP TV Stand Up Paddling (www.suptv.de) wird es die nächsten Wochen etwas zum D7 (Universal XL) geben 😉 Dieses wurde uns dort nämlich für einen Test und eine Vorstellung ausgeliehen. Wir sind dran und werden vermutlich in der nächsten Woche das erste Video dazu veröffentlichen.
      Liebe Grüße
      Steffen

  9. Hallo Steffen,
    erstmal vielen Dank für deine veröffentlichten Tests, die uns schon sehr geholfen haben!
    Wir haben uns für ein D 7 Action wegen der Windsurf-Option entschieden. Als zweites Board können wir uns nicht zwischen dem Makaio Hamani und dem Kula Nui entscheiden. Ich bin eher unsportlich und habe große Probleme mit dem Stehen/dem Gleichgewicht auf einem Board. Gewicht ca. 88 kg, Größe 185 cm. Welches Board wäre deiner Meinung nach eher geeignet?

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