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fitbit Versa 3 im Test – Die neue günstige Smartwatch mit GPS-Sensor (2020)

174,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 27. Oktober 2021 15:50
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Typen
Gewicht42g
Abmessungen40,48 x 40,48 x 19 mm
Displaygröße1,57"
Display-Auflösung336x336
Touchscreen
Kompatible BetriebssystemeAndroid, iOS
SensorenHerzfrequenzsensor, GPS, Glonass, Kompass, Beschleunigungssensor, Höhenmesser, NFC-Chip, Umgebungslichtsensor
GPS-Sensor
Akkulaufzeitbis zu 6 Tage
Wasserdichtigkeitbis 50 m (wasserabweisend)
Wasserdicht
Musikspeicher
BesonderheitenEin S- und L-Armband ist standardmäßig beiliegend

Die fitbit VERSA 3 ist die neue Smartwatch, die nun endlich auch über einen integrierten GPS-Sensor verfügt, so dass völlig autark, ohne Smartphone die Strecke aufgezeichnet werden kann. Hinzu kommen diverse Sensoren, welche die VERSA 3 zu einem tollen Begleiter im Alltag und auch beim Sport machen, wenn ein hoher Wert auf Fitnessdaten gelegt wird. Neben den Schritten kann die fitbit Smartwatch die Etagen, die Kalorien, die Herzfrequenz und weitere Daten über den Tag sammeln. Auf der fitbit Versa 3 vorinstalliert sind über 20 Sportarten, die keine Wünsche offen lassen. Ein integriertes Mikrofon ermöglichen Spracheingaben und das diktieren von Sprachnachrichten. Theoretisch wäre mit dem Lautsprecher und dem Mikrofon auch ein Telefonieren möglich. Allerdings muss dafür immer noch das Smartphone aus der Tasche geholt werden. Weitere Infos zur Akkulaufzeit, zur Verarbeitungsqualität und den Funktionen könnt ihr weiter unten im ausführlichen Testbericht nachlesen.


Übersicht

Die fitbit VERSA 3 ist die neue Smartwatch, die nun endlich auch über einen GPS-Sensor verfügt, so dass Strecken bei Outdoor-Aktivitäten, auch komplett ohne das Smartphone mitnehmen zu müssen, aufgezeichnet werden können. Die VERSA 3 knüpft vom Design an die Vorgänger-Modelle (Versa 1 und 2) an und bietet auch wieder diverse Fitness-Tracking Funktionen, die sie nicht nur als Uhr für den Sport interessant machen. Mit einem Preis von ca. 220 Euro (Stand: November ’20) ist sie zudem auf den ganzen Funktionsumfang eine erschwingliche Einsteiger-Smartwatch. Wer etwas mehr Funktionen, wie beispielsweise ein Pulsoximeter zur Bestimmung der Sauerstoffsättigung braucht, muss zur teureren fitbit Sense (ca. 320 Euro) greifen. Meiner Meinung nach bietet die VERSA 3 einen guten Kompromiss aus verfügbaren Funktionen und Sensoren, so dass sie für den Durchschnittssportler auf jeden Fall ausreichend sein dürften. Hinzu kommt die hervorragende fitbit-App, in welcher die ganzen Daten am Ende zusammenlaufen. Diese ist grafisch ansprechend und bietet auch ohne den Abschluss von fitbit Premium (Abo-Modell mit monatlichen Beiträgen) mehr als genug Funktionen.

Vor- und Nachteile in der Übersicht

Vor- und Nachteile der VERSA 3

Vorteile
  • Helles, hervorragend ablesbares Display
  • integrierter GPS-Sensor
  • 20+ Sportarten vorinstalliert
  • einfache & innovative Bedienung ohne viele Untermenüs
  • Aufzeichnung aller relevanten Fitness-Daten (Schritte, Schlaf, Kalorien, Etagen…)
  • Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk (optische Messung)
  • Akku hält lange durch (und ist schnell wieder geladen)
  • grafisch ansprechende fitbit App
Nachteile
  • Display von schwarzem Rand umgeben
  • fitbit OS Software bietet wenig Apps
  • fitbit Premium für weitere Funktionen (Abo erforderlich)

174,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Design & Verarbeitung

Wer die Vorgängermodelle (Versa 1 und 2) von fitbit in der Hand hatte, wird vom Design nicht überrascht sein. Das eckige Grunddesign mit den abgerundeten Kanten ist geblieben und erinnert bei der VERSA 3 auch an andere verfügbare Smartwatch-Modelle, die ein gleiches Design-Konzept gewählt haben. Das Gehäuse der VERSA 3 besteht aus robustem Aluminium, welches gerade im normalen Arbeitsalltag alles problemlos mitmacht. Mit einer Größe von ca. 4,5 x 4,5 cm und einer Dicke von knapp 1,9 cm ist es zudem nicht zu groß und klobig, so dass es auch an schmaleren Frauen-Handgelenken hervorragend aussieht. Bei dem Display handelt es sich um ein 1,57″ großes AMOLED-Display. Die Displaygröße kommt zustande, da sich um das Display noch ein breiter schwarzer Rand verbirgt, welcher erst bei aktiviertem Display so richtig zur Geltung kommt.

Hier hätte das Display ruhig über die gesamte Diagonale vergrößert werden können, um einen Look zu bekommen, welcher einer Smartwatch im Jahr 2020 auch wirklich würdig ist. Dafür weiß das Display durch eine hervorragende Helligkeit, auch im Außenbereich, und eine hohe Robustheit, zu überzeugen. Das Display wird durch Gorilla-Glas geschützt, welches bei mir in über einem Monat am Handgelenk (normaler Alltag) allen Belastungen problemlos Stand gehalten hat und den hohen Erwartungen in ganzer Linie gerecht wird. Das Silikon-Armband war, wie auch schon bei der Versa 1 und 2, in der ersten Woche sehr steif und starr und wurde erst mit längerer Tragedauer zunehmend weicher. Mittlerweile schmiegt es sich hervorragend ans Handgelenk. Der Verschluss des Armbands ist eine Kombination von einer Lasche mit einem kleinen Druckknopf. Dieser hat sich hin- und wieder unbeabsichtigt geöffnet, wurde aber durch die Lasche noch sicher am Handgelenk gehalten, so dass ich diesen vor einem Verlieren immer wieder verschließen konnte. Das niedrige Gewicht von nur knapp 42 Gramm machen die fitbit Versa 3 zu einem nicht spürbaren Leichtgewicht am Handgelenk.

Wasserabweisend & haufenweise Sensoren

Die fitbit Versa 3 ist, genau wie auch die Vorgänger-Modelle bis zu 50 Meter wasserabweisend. Dieses ermöglicht auch ein Duschen und Baden mit der Smartwatch. Ich habe die Uhr auch beim Schwimmen (leicht gechlort) getragen, ohne dass diese irgendwelche Schäden davongetragen hat. Hier sollte die Uhr im nachhinein aber unbedingt mit klarem Wasser abgespült und anschließend gut getrocknet werden, damit die Versa 3 keinen Wasserschaden durch undichte Dichtungen bekommt. Ein Sportprofil für Schwimmen ist auf der Uhr vorhanden. Die Versa 3 ist vollgepackt mit unterschiedlichen Sensoren, die sowohl im Alltag als auch beim Sport alle wichtigen Daten aufzeichnen können. Der neueste Sensor ist ein GPS-Sensor, der die Streckenaufzeichnung im Outdoor-Bereich, auch ohne Smartphone, vornehmen kann. Außerdem hat die Versa 3 Smartwatch einen optischen Herzfrequenzsensor zur Pulsmessung direkt am Handgelenk, einen Beschleunigungssensor zur Aufzeichnung alltäglicher Schritte und einen Höhenmesser zur Aufzeichnung von hochgestiegenen Etagen. Hinzu kommt ein Kompass und ein Umgebungslichtsensor, welcher die Displayhelligkeit automatisch regulieren kann. Ergänzend zu den Sensoren hat die Versa 3 auch noch einen Lautsprecher und ein Mikrofon bekommen, welcher sie insgesamt noch smarter im alltäglichen Einsatz machen soll. Mit dem Mikrofon können zum Beispiel perfekt Sprachnachrichten diktiert  und anschließend abgeschickt werden (nur bei Android).

Hochwertig und robust verarbeitet

Auch nach knapp einem Monat am Handgelenk überzeugt die Versa 3 durch ihre hohe Robustheit. Dank des Aluminiumgehäuses steckt sie auch Kratzer und Stöße problemlos weg. Auch sonst ist die Smartwatch durchweg hochwertig verarbeitet und lässt bei mir hier keine Wünsche offen. Das Armband kann, bei Bedarf, mit wenigen Handgriffen und einem Druckknopf auf der Unterseite ausgewechselt werden. Der Mechanismus erlaubt ein Schnelles Wechseln des Versa 3 Armbandes, ist aber trotzdem fest genug, so dass er nicht unbeabsichtigt das Armband abwirft.

Bedienung der Versa 3

Die Versa 3 wird in erster Linie über das Touch-Display bedient. Das Display reagiert hierbei hervorragend auf Berührungen. An der linken Gehäuse-Seite hat die Versa 3 aber noch einen Touch-Button, welcher durch eine Einkerbung etwas „Feedback“ gibt. Mit dem Touch-Button kann immer wieder zum Home-Menü mit der Uhren-Ansicht zurückgeschaltet werden. Das heißt, dass hier NICHT in einzelnen Menüpunkten zurückgeschaltet wird, sondern immer wieder komplett zurück. Um in einzelnen Menüpunkten zurück zu schalten muss vom linken zum rechten Displayrand gewischt werden. Dieses hat vor allem in der Anfangszeit zu etwas Verwirrung gesorgt und etwas Gewöhnung gebraucht. Ansonsten ist die Bedienung aber innovativ und einfach. Das liegt vor allem an der einfachen Menü-Struktur, welche insgesamt wenig Untermenüs hat. So werden wichtige Einstellungen schnell und einfach gefunden und können in sekundenschnelle angepasst werden. Das Display kann bei einer Handgelenk-Drehung automatisch aktiviert werden. Im Test funktionierte das zu jeder Zeit hervorragend.

Die Bedienung erfolgt in erster Linie über das Touch-Display

Fitnessdaten mit der Versa 3 aufzeichnen

Mit der Smartwatch lassen sich im Alltag diverse Fitnessdaten aufzeichnen. So hast du am Ende immer einen Überblick über deine Aktivität im Alltag. Die gesammelten Daten lassen hier keine Wünsche offen und decken alle Bereiche des Lebens perfekt ab. Angefangen bei den Schritten und den Stockwerken, über die gelaufene Distanz, die anhand der Schritte kalkuliert wird. Außerdem die Kalorien (Ruhe- und Aktivkalorien), die auf Wunsch noch mit der Nahrungsaufnahme (Mahlzeiten protokollieren) verrechnet werden können. Der Schlaf wird automatisch von der Uhr erkannt und aufgezeichnet. Überrascht hat hierbei, dass die Uhr nachts auch Abweichungen der Sauerstoffsättigung erkennen kann und das sogar ein Mittagsschlaf von der Versa 3 zuverlässig erkannt und getrackt wurde. Bei der Schlafaufzeichnung ist fitbit vielen anderen Sport- und Fitnessuhren Herstellern voraus. Das fitbit bei den aufgezeichneten Schritten immer etwas großzügiger ist, sollte immer im Hinterkopf behalten werden. Schon kleine Handgelenkbewegungen reichen für das Hinzurechnen von Schritten im Alltag aus. Der Puls kann von der Uhr natürlich beim Sport werden. Aber auch im Alltag und über den ganzen Tag kann die Uhr die Herzfrequenz mit der optischen Messung (Licht!) über das Handgelenk bestimmen.

Die Versa 3 zeichnet diverse Fitnessdaten im Alltag auf

Folgende Daten werden aufgezeichnet

  • Schritte
  • Etagen
  • Distanz (an Schritte angelehnt)
  • Kalorien
  • Zonenminuten
  • Schlaf (automatisch)
  • Sauerstoffsättigung (nur im Schlaf)
  • Herzfrequenz (Sport und über den Tag)
  • stündliche Aktivität (250 Schritte/Stunde)

optionale Daten

  • Gewicht
  • Wasseraufnahme
  • Mahlzeiten-Protokolierung
  • Zyklustracking

Sport mit der Versa 3

Zu einer Smartwatch gehören natürlich mittlerweile auch immer umfangreiche Sport-Funktionen. So wurde auf der Versa 3 mit Sportprofilen nicht gegeizt und es sind hier alle erdenklichen Sportarten direkt auf der Uhr vorhanden. Diese erreichen wir über das Trainings-Menü direkt auf der Uhr. Die kürzlich verwendeten Favoriten sind glücklicherweise immer direkt oben aufgelistet, so dass wir uns nicht immer durch alle Sportarten scrollen müssen. Neben Standardsportarten wie Radfahren, Laufen und Schwimmen gibt es aber auch ausgefallenere wie Kickboxen, Pilates und Golfen. Bei Outdoor-Sportarten kann nun ein GPS-Sensor aktiviert werden, welcher dann ohne Smartphone eine Strecke aufzeichnet. Bis die Uhr allerdings im Outdoor-Bereich ein Signal hat, vergeht schon gerne mal eine Minute. Wer direkt mit der Laufrunde starten will, sollte unbedingt die Zeit abwarten, da nur dann die Strecke auch wirklich aufgezeichnet wird. Während des Sports kann auch wieder durch Datenfelder gescrollt werden. Das obere und untere Datenfeld sind hierbei vorab fix ausgewählt. Ein Always-On Display beim Sport kann aktiviert werden, damit ohne Handgelenkdrehung alles sofort sichtbar ist. Das Display bietet für den Outdoor-Bereich eine ausreichende Helligkeit (auch bei direkter Sonnenstrahlung).

Laufen mit der Versa 3

Die Standard-Sportart ist für viele das Laufen. Hier kommt dann auch endlich der GPS-Sensor zum Einsatz, welcher zuverlässig eine Strecke aufzeichnen soll. Dieses hat in den meisten Fällen auch hervorragend funktioniert. Allerdings hatte ich es ein paar Mal, als ich unter Brücken durchgelaufen bin, dass die Uhr das GPS-Signal wieder gesucht hat (GPS wird gesucht…). Erst als ich wieder Himmel über meinem Kopf hatte, hat die Uhr das Signal nach einigen Sekunden wieder gefunden. Auf dem GPS-Track in der App ist dieser kurze Orientierungsverlust der Uhr glücklicherweise nur mit einem kleinen Ausschlag sichtbar. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Versa 3 im Gebirge oder einem dichten Wald Probleme mit dem GPS-Signal bekommen könnte und dann die Streckenaufzeichnung nicht mehr hundertprozentig genau ist. Alles in allem bin ich mit der  Smartwatch beim Laufen aber zufrieden. Es kann entspannt durch alle Datenfelder gescrollt werden und auch der Puls wird hier überraschend zuverlässig aufgezeichnet, was bei anderen Sportarten nicht immer der Fall war. Einen schnell ansteigenden Puls beim Sport, beispielsweise beim Intervalltraining, kann die Versa 3 allerdings nicht erfassen. Hier kommt die optische Messung doch an ihre Grenzen.

Workout mit der Versa 3

Ich habe mit der Versa 3 auch mein ganz normales Training aufgezeichnet. Mal habe ich ohne Gewichte nur mit dem eigenen Körpergewicht mit der Uhr trainiert und Mal habe ich Gewichte mit ins Training eingezogen. Unspektakulär zeichnet die Uhr das Training auf. Die Schwäche war hierbei allerdings immer die Gleiche: Die optische Herzfrequenzmessung. Gerade bei Kontraktionen im Handgelenk und schnellen Pulswechseln, kam die Messung der Versa 3 nicht mehr mit. Das kann gerade bei hartem Training im hohen Herzfrequenzbereich schon etwas frustrierend sein, wenn die Uhr einem hier nur eine Herzfrequenz von 92 Schlägen/Minute anzeigt. Vor allem wenn ich Gewichte in die Hand genommen oder einfach Liegestütze gemacht habe, kam die optische Messung an ihre Grenzen. Ich möchte an dieser Stelle aber auch nicht sagen, dass das andere Uhren mit optischer Messung besser machen. Die Schwäche bringen auch andere Sportuhren mit und kann letztendlich nur mit der Kopplung eines Brustgurts gelöst werden. Wer die Versa 3 in erster Linie im Fitnessstudio im bei Workouts nutzen möchte, sollte sich diese Schwäche zumindest bewusst machen.

Die Herzfrequenzmessung ist beim Training nicht immer ganz genau

Schwimmen mit der Versa 3

Beim Schwimmen muss vorab die Bahnlänge definiert werden. Dann kann die Versa 3 auch beim Schwimmen die Bahnen zählen. Beim Schwimmen wird keine Herzfrequenz aufgezeichnet! Zudem kann die Versa 3 nach der Schwimmeinheit nicht sofort die Zusammenfassung vom Training anzeigen. Sie lobt einen zwar für das gemachte Schwimm-Training, kann die zurückgelegte Distanz  aber nur auf dem Smartphone in der fitbit-App anzeigen. Hier kommt die freundliche Meldung, dass doch bitte für weitere Trainingsdaten das Smartphone zur Hand genommen werden soll, was im Schwimmbad nicht immer ganz einfach ist. Beim Bahnen-Zählen bzw. bei der Umrechung in eine Distanz, war die fitbit Versa 3 aber überraschend genau, was die spätere Auswertung in der App ergeben hat. Hier hatte ich meist nur Abweichungen von 25-50 Meter (1-2 Bahnen wurden nicht richtig erkannt), was mich im nachhinein positiv überrascht hat. Das Schwimmen hat die Versa 3 problemlos weggesteckt, so dass die Wasserdichtigkeit hierfür problemlos gegeben ist. Ich habe allerdings auch auf Toben, tiefes Tauchen und Springen von Sprungtürmen verzichtet. Wer normal mit der Uhr schwimmen geht, sollte keine Probleme bekommen.

Akkulaufzeit

Von fitbit versprochen werden bei der Akkulaufzeit bis zu 6 Tage. Die sechs Tage habe ich aber tatsächlich nie erreicht, da ich immer auch Aktivitäten mit der Smartwatch durchgeführt habe. Wer sie weniger aktiv nutzt, schafft im Optimalfall vielleicht die angegebene Laufzeit. Bei mir musste die Versa 3 immer nach 2-3 Tagen wieder ans Ladekabel (Magnetladekabel mit Schnelllade-Funktion). Über Nacht hat die Uhr immer ca. 8-10% Akku verbraucht (im Nachtmodus). Bei Aktivitäten mit GPS war der Akkuverbrauch überraschend gering. Bei 2 Stunden Gehen-Aktivität mit aktiviertem GPS habe ich nur ca. 7% Akkuverbrauch gehabt. Bei durchgehender Verbindung zum Smartphone und vielen eingehenden Nachrichten (Emails. Messenger, Anrufe usw.), ist der Akkuverbrauch dann schon deutlich höher. Hier hatte ich nach einem Tag in der Regel immer noch ca. 50% Akku, so dass die Versa 3 hier maximal zwei Tage durchhalten dürfte. Die sechs Tage schafft sie wohl ausschließlich unter Laborbedingungen, wenn das Display wenig aktiv ist und Benachrichtigungen weitestgehend deaktiviert werden. Wer das „Always-On-Display“ aktiviert hat, welches dauerhaft eine Uhrzeit anzeigen kann, muss schon starke Abstriche bei der Akkulaufzeit hinnehmen. Durch die Schnelladefunktion hatte ich allerdings nie Probleme und konnte die Versa 3 auch einfach noch schnell morgens vor der Arbeit anschließen, ohne dass ihr während des Tages die Energie ausging.

Weitere Funktionen der VERSA 3

Musikfunktion

Die fitbit Versa 3 verfügt über unterschiedliche Musik-Apps. Spotify und Deezer sind standardmäßig auf der Smartwatch vorinstalliert. Allerdings ist es lediglich mit Deezer möglich auch Offline-Lieder und Playlisten auf die direkt auf die Smartwatch zu laden und abzuspielen. Bei Spotify kann nur die Musik auf dem Smartphone gesteuert werden. Wie eine Art Fernbedienung. Hier ist leider kein Herunterladen von Playlisten und Liedern direkt auf die Versa 3 möglich. Bei Deezer und Spotify wird ein Premium-Account vorausgesetzt. Natürlich ist es aber auch möglich MP3-Dateien auf die Uhr zu laden. Wer also keinen Streaming-Dienst nutzt und noch alle Musikdateien auf seinem Computer hat, kann die Musikfunktion der Versa 3 auch so nutzen. Schade das nicht auch bei Spotify Offline-Playlisten auf die Uhr geladen werden kann. Da ich keinen Deezer-Account habe, war ich persönlich schon etwas enttäuscht.

Intelligenter Wecker

Eine Weckfunktion ist bei einer Smartwatch nichts Besonderes. Die Versa 3 verfügt allerdings über einen intelligenten Wecker, der Schlafphasen erkennen kann. Die Uhr kann einen dann schon ca. 30 Minuten vorher wecken, wenn sich der Körper gerade in einer Leichtschlafphase befindet. Dieses soll das Aufstehen und die Erholung verbessern. Wer allerdings oft die Snooze-Funktion von Weckern nutzt, wird diese Funktion (deaktivierbar) höchstwahrscheinlich eher nicht nutzen.

Kontaktloses Bezahlen

Die Versa 3 unterstützt das kontaktlose Bezahlen. Allerdings muss vorab geschaut werden, ob die jeweilige Bank überhaupt von fitbit-Pay unterstützt wird. Denn ansonsten kann die Funktion nicht genutzt werden. Leider werden bei fitbit Pay noch nicht ganz so viele Banken unterstützt. In Zukunft sollen aber weitere hinzugefügt werden, so dass die kontaktlose Bezahlfunktion immer mehr an Relevanz gewinnen dürfte.

Funktionen, Einstellungen & Handbuch der Versa 3 im Video

Die meistgestellten Fragen zur VERSA 3

Kann ich mit der Versa 3 telefonieren?

Du kannst mit der Versa 3 so völlig autark nicht telefonieren (Stand: November 2020). Die Smartwatch verfügt nicht über eine integrierte Sim-Karte, so dass zum Telefonieren immer das Smartphone benötigt wird. Bei gekoppeltem Smartphone (via Bluetooth) hast du aber die Möglichkeit Anrufe über das Display anzunehmen und abzulehnen. Das Telefonieren muss anschließend aber über das Smartphone erfolgen. Trotz verbautem Lautsprecher und Mikrofon funktioniert das Telefonieren, auch bei gekoppeltem Smartphone, nur alleine mit der Versa 3 so erst einmal nicht. Wenn du allerdings dein Smartphone mit einer Freisprecheinrichtung (Bluetooth-Kopfhörer) gekoppelt hast, kannst du natürlich darüber telefonieren, wenn du den Anruf mit der Versa 3 angenommen hast. Ob durch ein Update die Telefon-Funktion der Versa 3 noch freigeschaltet wird, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Seit einiger Zeit kursieren aber diverse Gerüchte dazu im Internet.

Was kann ich mit dem Mikrofon machen?

Bei dem Werbevideo zur Versa 3 werden mit dem Mikrofon Alexa- und Google Sprachassistent anfragen gestellt und anschließend beantwortet. Zur Zeit (November 2020) steht allerdings nur der Alexa-Sprachassistent zur Verfügung. Hier können mit dem Mikrofon schon anfragen gestellt werden. Die Antworten werden, zumindest visuell, auf dem Display der Versa angezeigt. Ansonsten kann das Mikrofon wunderbar zum Beantworten von Messenger-Nachrichten genutzt werden (funktioniert aber nur bei Android-Smartphones!). Hier kann einfach eine Antwort-Nachricht formuliert werden, welche dann kurz darauf (mit Kommas korrigiert), auf dem Display der Versa bereit zum Abschicken erscheint. Das Formulieren von Antwort-Nachrichten hat mit der Versa 3 hervorragend funktioniert und gibt dem Mikrofon (schon jetzt) eine Daseinsberechtigung.

Zeichnet die Versa 3 den Schlaf auf?

Ja, der Schlaf wird automatisch erkannt und von der fitbit Versa 3 zuverlässig aufgezeichnet. Der Schlaf wird zudem in unterschiedliche Schlafphasen unterteilt, so dass du am nächsten Morgen einen direkten Überblick über die Schlaf-Qualität bekommst. Der Schlaf wird zudem in einen sogenannten Schlaf-Index eingeordnet. Je mehr Punkte (100 maximal), desto besser und erholsamer war der Schlaf. Bei mir wurde sogar ein Mittagschlaf von der fitbit-Smartwatch zuverlässig erfasst.

Kann ich mit der Versa 3 schwimmen?

Ja, die Versa 3 ist bis zu 50 Meter wasserabweisend. Ich war mit der Versa ein paar Mal schwimmen (Schwimmbad) und sie hat alles problemlos mitgemacht. Nach dem Schwimmen sollte sie allerdings gründlich mit klarem Wasser abgespült und anschließend abgetrocknet werden. Schwimmen ist mit der fitbit Versa 3 aber grundsätzlich kein Problem. Auf der Uhr steht sogar ein Schwimm-Sportprofil zur Verfügung bei welchem sogar die Distanz automatisch getrackt werden kann, wenn vorab die korrekte Bahnlänge eingegeben wurde. Eine Herzfrequenz wird während des Schwimmens nicht aufgezeichnet!

Kann die Versa 3 Bilder aus Nachrichten anzeigen?

Leider nein. Solltest du bei WhatsApp oder einem anderen Messenger-Dienst ein Bild zugeschickt bekommen, wird lediglich ein kleines Foto-Icon auf dem Display angezeigt. Um das Bild anzuschauen wird immer das Smartphone benötigt. Die Versa 3 kann so keine Bilder aus Nachrichten anzeigen.

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