Stand Up Paddling ist in erster Linie ein Sport für sonniges Wetter und warme Temperaturen. Doch erfahrene Stand Up Paddler mit der richtigen Ausrüstung können auch problemlos das gesamte Jahr auf dem SUP-Board unterwegs sein – auch Stand Up Paddling im Winter hat sicherlich seinen Reiz. Die meisten von euch werden das eigene Board über die Winter-Monate wahrscheinlich aber nicht angerührt haben und haben nur auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen gewartet. Jetzt im Mai dürfte wohl auch für die letzten Stand Up Paddler die Saison wieder richtig starten. Das Thermometer klettert wieder auf zweistellige Werte, der erste Sonnenbrand lässt nicht lange auf sich warten und die Bäume strahlen wieder in einem saftigen und kräftigen grün. Wir haben für euch Tipps und Tricks für einen guten und vor allem sicheren Saisonstart zusammengestellt, so dass ihr mit Spaß und Power in die neue SUP-Saison starten könnt.

Ist die Ausrüstung startklar für die neue Saison?

Überprüft euer SUP, das Zubehör und die Ausrüstung

Bevor ihr mit eurem SUP-Board in der neuen Saison das erste mal auf eine lange Tour geht, es freudig ins Auto ladet und vor Ort feststellt das doch irgendetwas nicht in Ordnung ist, solltet ihr euer Board vorab auf Schäden überprüfen. Auch wenn ihr das SUP-Board über die Wintermonate richtig gelagert habt, kann es dennoch zu Schäden am Board gekommen sein. Solltet ihr ein iSUP (aufblasbares SUP) haben, solltet ihr es vor dem ersten Paddeln ruhig einmal zu Hause aufpumpen, um es auf mögliche Schäden zu überprüfen und diese vorab zu reparieren. Gleiches gilt für eure Ausrüstung und das gesamte SUP-Zubehör. Habt ihr eure gesamte Ausrüstung zusammen? Leash, Schwimmweste, Trockenanzug, Paddel? Überprüft bei einem Vario-Paddel die Steck- und Schraubverbindungen. Sind alle Schrauben fest genug, so dass die Teile des Paddels sicher und fest halten? Mit Beginn der neuen Saison gilt es auch immer über neues Zubehör oder Ausrüstung nachzudenken. Habt ihr alles für die SUP-Saison oder fehlt euch noch ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand? Eine Leash, eine Schwimmweste und die richtige Kleidung sind die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für Stand Up Paddler.

Informiert euch über SUP und lernt von Profis

Viele werden mit der neuen SUP-Saison auch über die Anschaffung eines Boards nachdenken oder haben sich über die Wintermonate schon ein Board zugelegt, welches sie nun unbedingt schnellstmöglichst ausprobieren möchten. Doch gerade Anfänger missachten wichtige Sicherheitsaspekte beim Stand Up Paddling und gehen schlecht informiert und ohne SUP-Kenntnisse aufs Wasser. Solltet ihr ein Anfänger sein, empfiehlt es sich erst einmal einen SUP-Kurs zu machen, bei welchem ihr die Grundlagen und die wichtigsten Vorfahrtsregeln auf dem Wasser lernt. Die Stand Up Paddling Basics solltet ihr beherrschen bevor ihr euch aufs Wasser begebt. Der Standard-Paddelschlag gehört genau so dazu, wie das Bremsen, Lenken und zurück aufs SUP-Board klettern.

Sicher auf dem SUP-Board unterwegs!

Geht als Anfänger zudem niemals alleine aufs Wasser, übt in einem ruhigen Gewässer, ohne Strömung und ohne Schiffsverkehr! Ihr solltet von erfahrenen Stand Up Paddlern Hilfe einholen und euch von diesen helfen lassen. Diese können euch auch Tipps und Tricks zum Material und zur richtigen Ausrüstung geben. Anfänger neigen oft dazu ihr iSUP nicht richtig aufzupumpen (weil es so anstrengend ist) und begeben sich mit einem Board aufs Wasser, welches sich noch richtig durchbiegt. Pumpt euer iSUP richtig mit dem angegeben Druck auf und begebt euch nicht in Lebensgefahr nur weil das Aufpumpen anfangs etwas zu anstrengend ist!

Die richtige Kleidung beim Stand Up Paddling

Im März können die Temperaturen schon wieder knapp 20 Grad erreichen. Doch das warme Wetter täuscht einen. Das Wasser kann bis Ende Mai noch sehr kalt und damit sehr gefährlich sein. Solltet ihr mit der falschen Kleidung ins kalte Wasser fallen besteht Lebensgefahr, da dort lebensbedrohliche Reflexe auf den Körper einwirken, welche selbst für erfahrene Schwimmer und Stand Up Paddler den Tod bedeuten können. Tödliche Unfälle beim Stand Up Paddling können mit der richtigen Kleidung einfach und effektiv verhindert werden. Beachtet beim Stand Up Paddling: Kleidet euch IMMER nach der Wassertemperatur und nicht nach der Lufttemperatur! Wassertemperaturen von unter 20°C sind sehr gefährlich und können Kältereaktionen beim Körper auslösen. Die optimale Kleidung beim Stand Up Paddling bei sehr kalten Wassertemperaturen ist ein spezieller SUP-Trockenanzug, welcher den Kontakt des Körpers mit dem kalten Wasser verhindert. In Kombination mit Neoprenschuhen seid ihr auch bei kalten Wassertemperaturen gut gerüstet.

Solltet ihr keinen Trockenanzug haben, könnt ihr euch mit Neoprenkleidung (Neoprenanzug) aufs Board. Allerdings ist der Neoprenanzug nicht die beste Wahl beim Stand Up Paddling, da er für Sportarten IM Wasser konzipiert wurde. Beim Stand Up Paddling seid ihr allerdings selten komplett im Wasser, so dass der Körper, gerade bei warmen Außentemperaturen, schnell überhitzen kann. Ein SUP Trockenanzug ist in der Regel atmungsaktiv und ihr könnt entsprechend der Außentemperaturen noch Funktionskleidung unterziehen – so seid ihr sicher, auch bei kalten Wassertemperaturen, auf dem Stand Up Paddle Board unterwegs.

Welches sind eure Tipps für den Start in die neue SUP-Saison? Schreibt eure Tipps gerne als Kommentar unter diesen Beitrag. Habt ihr einen Trockenanzug? Wie schützt ihr euch vor dem kalten Wasser? Was zieht ihr jetzt im Frühjahr beim Stand Up Paddling an?

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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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