Da sind sie wieder… die Hell Days! Irgendwann im Sommer (Woche 7) hatte ich die Hell Days schon einmal auf dem Plan. Da hatte ich aber Urlaub und es war deutlich einfacher diese zu absolvieren. Die dunkle Jahreszeit macht mir auch wirklich zu schaffen. Oft fehlt die Motivation für ein Workout nach draußen zu gehen oder sich überhaupt noch aufzuraffen. Die Tage sind einfach unglaublich kurz. Nach 10 Stunden bei der Arbeit schaffe ich es leider zur Zeit meistens nur mit Hilfe noch nach draußen – zum Glück motiviert mich Franzi hierbei! Sonst hätte ich wohl so manches Training ausfallen gelassen… Neben Freeletics habe ich nun auch wieder mit meinem 42 km Obstacle Run Training begonnen. Im Mai 2016 wollen die 42 Kilometer bezwungen werden. Es ist gar nicht so einfach beide Dinge miteinander zu kombinieren. So muss ich an einem Tag einen langen Lauf absolvieren, am nächsten dann aber auch unbedingt die Freeletics Workouts weitermachen. Der Startschuss für die Hell Days war direkt in der Woche nach Weihnachten – am 28.12.2015. Diesen Tag hatte ich mir unglaublich viel vorgenommen, musste dann aber feststellen, das mein Körper irgendwie nicht ganz fit ist. So absolvierte ich erst Artemis in einer ganz passablen Zeit von 25:57 Minuten. Danach wollte ich tatsächlich noch Dione Strength machen, habe aber nach den ersten 10 Burpee Squat Jumps schon gemerkt, dass das heute einfach keinen Sinn hat. So habe ich stattdessen einfach Uranos gemacht. Das Laufen und die Jumps (100 Stück) am Ende fielen mir besonders schwer, so dass ich für das Workout über 30 Minuten gebraucht habe. Trotzdem waren die ersten zwei Workouts meiner Hell Days geschafft.

Der nächste Hell-Day folgte am Mittwoch. Dienstag bin ich zur Abwechslung 13,5 km gelaufen, so dass ich hier einen Freeletics freien Tag machen musste. Am Mittwoch startete ich dann mit Venus (200 Pushups, 200 Squats, 80 Situps) in 19:19 Minuten. Danach habe ich noch ein 5 Minuten-Workout von AnyUp gemacht. Dieses ist aber wohl nicht der Rede wert und war eher als Cool down.

Abends hatte ich dann noch Dione Strength geplant. Aufgrund der doch recht milden Temperaturen (6 Grad) und dem Support von Franzi, fiel es mir einfach mich an diesem Tag zu motivieren. Trotz 10 Stunden Arbeit und dem frühen Aufstehen, um 3:15 Uhr, in den Knochen! Dione Strength hatte ich zuletzt im Sommer gemacht. Ich erinnerte mich noch schwach an die ganzen Toes to Bar (150 insgesamt) und die damit verbundene Quälerei. Überraschenderweise liefen diese den Tag aber richtig gut. Zu kämpfen hatte ich viel mehr mit den 150 Jacknifes (Klappmesser). Die Burpee Squat Jumps (150 insgesamt) haben meinen Puls ordentlich nach oben getrieben. Ich bin schwach gestartet, habe am Ende aber stark aufgeholt und noch einmal alles gegeben. Die letzten Burpee Squat Jumps mit viel Power und der letzten Energie durchgezogen. Am Ende stand für dieses Monster-Workout eine Zeit von 49:59 Minuten. Damit habe ich meine alte Bestzeit um über 2 Minuten geschlagen. Yipieeh! Wer hätte gedacht, das dieses nach so einem langen Tag noch möglich ist? So konnte ich voller Elan in den letzten Hell Day meiner Freeletics Woche 22 starten.

Dieser fand allerdings erst etwas später statt, da ich zur Zeit zweigleisig mit AnyUp und Freeletics fahre. So musste der Hell Day mit Kronos und Artemis bis zum Wintereinbruch warten. Artemis habe ich kurz zu Hause in einer Zeit von 25:25 min absolviert – sozusagen als kleines Warm-Up. Dann ging es zum Freeletics Gruppentraining… Es hatte tagsüber geschneit und das Thermometer zeigte -3 Grad. Perfektes Wetter um draußen zu trainieren! Voller Elan lief ich die 4 km bis zum Trainingsplatz und startete mit Kronos. Das mir Kronos mit den 50 Pushups und 100 Pullups nicht leicht fallen wird, hatte ich schon geahnt. Trotzdem stand am Ende noch eine Zeit von ca. 58 Minuten. Keine Bestzeit, aber der letzte Hell Day war geschafft! Während der 200 SitUps und der 200 Straigth-Leg-Lever sind mir etwas die Hände abgefroren, so dass ich hier mit Handschuhen weitermachen musste. Auch die kalte PullUp-Stange war kein Geschenk. Nach Kronos lief ich noch entspannt, als Cool down, die 4 km bis nach Hause zurück. Was für ein sportlicher Tag! Mit Freeletics und Laufen war ich an diesem letzten Hell Day knapp 2,5 Stunden am Sport treiben. Das habe ich abends auf der Couch dann auch gemerkt!

Mit diesem Beitrag und der Woche 22 möchte ich mich auch aus meinem Freeletics Tagebuch verabschieden. Ich habe mehrere Monate trainiert, viel mehr als die 22 Wochen (Ich habe teilweise ja auch nur Workouts just for fun eingeschoben). Ich konnte unglaublich viele Erfahrungen in Sachen Bodyweigth-Training und Freeletics sammeln. Ich habe meinen Körper in dieser Zeit noch besser kennengelernt, bin oft bis an meine Grenzen gegangen und habe durch das Gruppentraining viele Freunde gewonnen. Ich werde natürlich weiter trainieren, noch fitter werden. Denn bis jetzt kann ich nur einen einzigen MuscleUp! Das kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen…

Wer ganz zum Anfang zurückblickt wird sich noch an meine Grundidee erinnern: Die Grundidee ganz am Anfang dieses Tagebuchs war: Wie wirkt sich Freeletics Training auf eine ohnehin schon sehr sportliche Person aus? Das Ergebnis: Mit Freeletics erreicht der Körper ein nie da gewesenes Fitness-Level!

Ich werde in den nächsten Wochen noch ein Gesamtfazit über meine Erfahrungen mit Freeletics und meine körperlichen Veränderungen zusammenschreiben. Das wird dann aber definitiv der letzte Beitrag in diesem Tagebuch sein! Danke für die treuen Leser, die Unterstützung und die Geduld!

Mein komplettes Tagebuch könnt ihr euch natürlich noch einmal anschauen und durchlesen! In meinem Freeletics Feed seht ihr auch weiterhin, wenn ich neue Workouts absolviere! Ich würde mich freuen, wenn ihr mir bei Freeletics folgt!

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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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