Bei der Xiaomi Yi Cam handelt es sich um eine Action-Kamera aus China. Aufgrund des guten Preis- Leistungsverhältnisses greifen viele zu der Billigkamera von der Firma Xiaomi. Xiaomi hat sich vor allem durch die gute Qualität und den niedrigen Preis in Deutschland einen Namen gemacht. So gibt es hier in Deutschland eine immer größere Fan-Community der günstigen China-Gadgets. Ich habe hier unter anderem schon das Xiaomi Mi Band, ein unschlagbar preiswertes Fitness-Armband, getestet. Die Yi Camera ist mittlerweile über diverse Online-Shops bestellbar und in Deutschland immer einfacher zu bekommen. Es gibt ein weißes und ein grünes Kameramodell. Diese unterscheiden sich nur in der Farbe voneinander. Technisch sind die beiden Modelle komplett identisch. Ich habe in diesem Testbericht das weiße Kameramodell ausprobiert.

Technische Details
Akku: 1100 mAh
Sensor Sony Exmor BSI CMOS
Anschlüsse: HDMI, Micro-USB, Micro-SD
Wasserdicht: Nein
Megapixel: 16 MP
Frames: 60 fps
Auflösung: 1080p bei 155° Weitwinkel
Gewicht: 72 Gramm
Schnittstellen: WLAN, Bluetooth 4.0
Sonstiges: 3-Achsen-Sensor

Preis

Bei der Xiaomi Yi Camera lohnt sich ein Preisvergleich definitiv. Immer mehr Händler bieten die kleine Action-Kamera mittlerweile an. Der Preis liegt hier meist zwischen 60 und 100 Euro. Beim Versand aus China, welcher bei mir ca. vier Wochen gedauert hat, ist die Kamera mitunter am günstigsten zu bekommen. Wer also etwas Wartezeit mit einkalkuliert, kann an dieser Stelle sparen und die Kamera für knapp 60 Euro bekommen. Für eine Action-Cam mit diesen technischen Daten ist das ein unschlagbarer Preis. Vor allem, weil ähnliche Modelle meist das Vier- bis Fünffache kosten. Doch taugt die Yi Action Cam überhaupt etwas? Ich habe die Kamera ganz genau unter die Lupe genommen und in verschiedenen Sportsituationen getestet.

Lieferumfang

Der Lieferumfang der Xiaomi Yi Camera ist etwas spartanisch. In einem schlichten, für Xiaomi üblichen, Verpackungskarton wird die Kamera geliefert. In diesem befinden sich neben der Kamera, einem Akku und einem USB-Ladekabel keine weiteren Zubehörteile. Es ist nur noch eine chinesische Anleitung beiliegend, welche mit ein paar Bildern versehen ist. Wer hier auf großes Zubehör gehofft hat, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Auch eine Schutzklappe für den Kamerasensor wird in der Verpackung vergeblich gesucht. Bei dem geringen Kamerapreis geht der Lieferumfang aber insgesamt in Ordnung. Wer weiteres Zubehör (siehe unten) benötigt, wird sich dieses ohnehin dazukaufen. Für den Start in die Welt der Action-Cams reicht das beiliegende Zubehör erst einmal aus.

Das Unboxing der Xiaomi Yi Cam kann im Unboxing-Beitrag noch einmal mit Video angesehen werden. Hier habe ich auch meinen ersten Eindruck und erste Bilder der kleinen Action-Cam veröffentlicht.

Aussehen und Verarbeitung

Vorderseite: Die Kamera besteht aus schlichtem weißen Kunststoff. Der schwarze Sensor, bei welchem es sich um einen Sony Exmor Sensor handelt, sticht sofort ins Auge. Direkt daneben befindet sich der große Ein- und Ausschalter der Yi Cam. Dieser hat eine kreisrunde Status-LED, welche auch direkt Auskunft über den Ladezustand des Akkus gibt. Daneben befindet sich ein auf das Gehäuse aufgedrucktes Foto- und Kamerasymbol.

Rückseite: Hier befinden sich insgesamt zwei verschließbare Klappen. Hinter der kleineren Klappe verbergen sich die Anschlüsse der Yi-Cam. Die Kamera verfügt über einen Micro-HDMI, Micro-USB und Micro-SD Karten Slot. Unter der größeren Klappe befindet sich der Akkuschacht. Hier wird schnell und einfach der beiliegende Akku, welcher 1100mAh besitzt, eingesetzt. Auf dem Akkudeckel befindet sich der kleine Aufdruck „Yi“. Dieser verrät, dass es sich bei der Kamera um eine Original Xiaomi Yi Cam handelt. Ich hätte mir gewünscht, das insbesondere die kleine Klappe mit einem Sicherungsband/gummi an der Kamera befestigt ist, da diese, beispielsweise beim Laden der Kamera, immer abgenommen und beiseite gelegt werden muss. So ein kleines Teil ist dafür prädestiniert zu verschwinden.

Seiten: Auf der linken Gehäuseseite der Yi-Cam befindet sich nichts. Auf der rechten Gehäuseseite befindet sich eine Taste zum Ein- und Ausschalten der W-LAN und Bluetooth-Verbindung. Der jeweilige Status wird auch hier mit einer kleinen runden Status-LED angezeigt.

Unterseite: Auf der Unterseite der Kamera befindet sich ein kleines Gewinde zum Einschrauben eines Stativs. Außerdem eine kleine Status-LED und drei kleine Lautsprecherschlitze.

Oberseite: Auf der Oberseite der Kamera befindet sich ebenfalls eine kleine Status-LED und daneben eine kreisrunde Auslösetaste. Außerdem ist das Mikrofon der Yi Camera dort verbaut.

Die Kamera wirkt insgesamt sauber und hochwertig verarbeitet. Das Gehäuse weißt rundherum eine leichte Struktur auf, wodurch sich die Kamera noch wertiger anfühlt. Die Klappen auf der Rückseite schließen sauber und bündig mit dem Gehäuse ab. Alles in allem gibt es an der Verarbeitung der Yi Cam nichts auszusetzen. Der Akkudeckel auf der Rückseite verfügt über zwei kleine Schaumstoffeinlagen, wodurch der Akku bei Vibrationen sicher eingesetzt bleibt. Xiaomi zeigt hier wieder eindrucksvoll, das günstige China-Gadgets nicht automatisch schlecht verarbeitet sein müssen.

Über ein Display verfügt die Xiaomi Yi Action Kamera übrigens nicht. Das Bild muss immer über das Smartphone kontrolliert werden. Das fehlende Display wirkt sich aber vermutlich positiv auf die Akkulaufzeit (siehe unten) der Kamera aus.

Speicher

Die Xiaomi Yi Cam unterstützt Micro-SD Karten bis zu 64 GB Speicherplatz. Einen internen Speicher besitzt die Kamera nicht. Bei dem Speicherkarten-Kauf sollte darauf geachtet werden, das es sich um eine Karte mit hoher Schreibgeschwindigkeit handelt, da bei der Yi schnell hohe Datenmengen gespeichert werden müssen. Dieses liegt an der Aufnahmequalität mit bis zu 60 Frames in der Sekunde in 1080 Pixeln (HD).

Bedienung

Die Bedienung der Yi-Cam spielt auch eine wichtige Rolle. Die Kamera verfügt insgesamt nur über drei Tasten (Ein- und Ausschalter, Auslöser und Wifi-Taste). Dieses spricht für eine einfache Bedienung auch wenn die Kamera tatsächlich in Action-Situationen bedient werden muss.

Yi Camera App für Android und iOS

Für die volle Nutzung der Xiaomi Yi Action Camera ist ein Smartphone mit der sogenannten „Yi Camera“-App notwendig. Diese gibt es mittlerweile für Android und iOS. Ich kann leider hier nur über die Android-Version berichten, da mit kein Smartphone mit iOS zur Verfügung steht. Die Yi Camera App gibt es mittlerweile sogar im Play Store von Google. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Mischung aus chinesischer und englischer App. Die Programmierer von chillzz.net haben es sich zur Aufgabe gemacht, die chinesischen Apps ins Deutsche zu übersetzen. So gibt es auf deren Website mittlerweile eine perfekt übersetzte deutsche App-Version der Yi Camera-App. Diese kann dort als .apk-Datei heruntergeladen und installiert werden (ca. 25 MB). Danke an dieser Stelle für die tollen Übersetzungen und Apps.

In der App gibt es auch immer wieder die Möglichkeit die aktuellste Firmware für die Xiaomi Yi Cam herunterzuladen. Beim Starten der App wird man gefragt, ob die aktuelle Firmware auf die Cam geladen werden soll. Der Update-Prozess dauert ca. 2 Minuten. Während des Prozesses muss die Kamera mit dem Smartphone verbunden sein.

Einstellmöglichkeiten

Über die Yi Camera App können diverse Kameraeinstellungen vorgenommen werden. Mit einem einfachen Fingerwisch im Hauptfenster kann zwischen Foto und Videomodus und verschiedenen Aufnahmequalitäten gewechselt werden. Auch ist hier direkt der Akkustand des Smartphones und der Kamera angezeigt.

Es stehen im Schnellwahlmodus immer direkt zwei Aufnahmequalitäten für Bild und Video zur Verfügung. In sekundenschnelle kann so zwischen zwei Qualitäten gewechselt werden. Hier ein Beispiel für das Wechseln in der höchsten Auflösung:

Video

1920×1080 | 16:9 60fps

640×460 | 4:3 | 30fps

Foto

4680×3456 | 4:3 16 Megapixel

640×4080 | 4:3 | 30P

Über die Einstellungen können aber auch noch andere Auflösungen problemlos eingestellt werden. So sind auch HD-Aufnahmen (1920×1080) mit 30 fps möglich. Die Kamera bietet aber tatsächlich die Möglichkeit mit 60fps HD-Aufnahmen zu machen. Dadurch dürfte auch in schnellen Sportsituationen die Yi Camera noch gute Aufnahmen machen können.

Bei den Einstellungen können auch noch andere Funktionen, wie beispielsweise ein Zeitstempel oder die Qualität der Videos eingestellt werden. Das Gleiche gilt bei den Fotoeinstellungen. Auch hier stehen diverse Auflösungen von 5-16 Megapixel zur Verfügung. Auch eine Selbstauslöser und eine Serienaufnahme-Funktion gibt es in der App.

Bei der Kamera selber können auch noch Einstellungen wie Auto-Abschaltung und WLAN-Einstellungen (Passwortschutz) vorgenommen werden.

Auch kann hier die Seriennummer, das Modell und die Firmware-Version angesehen werden. Die App ist insgesamt übersichtlich gestaltet und mit Funktionen nicht zu überladen. Insgesamt gefällt mir die Yi Camera App wirklich gut.

Verbinden der Kamera mit dem Smartphone

Nach dem Einschalten der Kamera über den großen Einschalter auf der Vorderseite leuchten direkt die Status-LEDs. Nach dem Betätigen der W-LAN Taste auf der Gehäuseseite fängt diese an zu leuchten und blinken (blau). Die Kamera sucht nun nach dem Smartphone. Bei geöffneter Yi Camera App kann nun die Kamera gesucht und verbunden werden. Im Test ging dieses immer ziemlich schnell und problemlos. Hin- und wieder musste allerdings „Erneut suchen“ betätigt werden, weil die Kamera nicht so schnell gefunden wurde. Im Anschluss wird die Kamera automatisch mit dem Smartphone verbunden und das aktuelle Kamera-Bild wird in der App angezeigt.

Auch ohne die App kann der Aufnahmemodus der Kamera schnell und einfach gewechselt werden. Hierfür muss einfach der Ein- und Ausschalter kurz betätigt werden. Beim Einschalten befindet sich die Kamera immer automatisch im Fotomodus. Der Wechsel in den Video-Modus wird mit einer dreimal blinkenden LED angezeigt. Die rote LED auf der Oberseite der Kamera leuchtet nun rot. Nun kann auch normal über den Auslöser ein Video aufgenommen werden (1 x betätigen = Start – nochmal betätigen = Stopp). Auch Fotos können über den Auslöser selbstverständlich geschossen werden. Es empfiehlt sich aber immer eine Kontrolle des Bildes und er Ausrichtung über die Smartphone-App.

Insgesamt funktioniert die Kommunikation der Xiaomi Yi Cam mit dem Smartphone überraschend gut.

Akkulaufzeit

Die Status-LED rund um den Ein- und Ausschalter bietet immer eine schnelle Auskunft über den aktuellen Ladezustand der Kamera. Die LED leuchtet hier nämlich in unterschiedlicher Farbe. Es gibt folgende Anzeigen:

Blaue LED: Akku 50-100% geladen

Lila LED: Akku 15-49% geladen

Rote LED: Akku 0-14% geladen

Insgesamt bin ich mit der Akkulaufzeit der Kamera zufrieden. Bei Videoaufnahmen geht der Akku natürlich doch schon deutlich schneller leer, als im Fotomodus. Auch wird die Kamera etwas warm, wenn diese durchgehend in Betrieb ist. Die Wärmeentwicklung der Xiaomi Yi Camera ist natürlich auch nicht unbedingt positiv zu sehen. Diese wirkt sich negativ auf die Akkulaufzeit der Action Cam aus. Bei Videoaufnahmen geht der Kamera nach ca. einer Stunde der Saft aus. Ein Ersatzakku ist aber ab ca. 8 Dollar erhältlich, so dass auch das mitnehmen eines zweiten Akkus kein Problem ist. Auch gibt es mittlerweile Ladegeräte für die Steckdose als Zubehör. Die Xiaomi Yi Camera muss also nicht immer über den Micro-USB Anschluss geladen werden. Das Laden des 1100 mAh Akku dauert ca. 1:30 Std.

Aufnahmen

Die Aufnahmequalität der Kamera ist natürlich das wohl wichtigste Kaufkriterium neben dem Preis einer Action Cam. Ich habe bei 60 Frames in der Sekunde einiges erwartet. Ich bin von der Aufnahmequalität insgesamt doch positiv überrascht. Zumindest bei ausreichend beleuchteter Umgebung.

Bei Tag TOP – bei Nacht FLOP 

Bei Tageslicht macht die Kamera, auch im Fotomodus, überraschend gute Bilder. Besonders Objekte in unmittelbarer Nähe des Objektivs erfasst die Kamera scharf und detailreich. Objekte, die sich etwas im Hintergrund befinden, werden von der Kamera nicht mehr so scharf dargestellt.

Update: Nach der Behebung des Linsenproblems sind die Bilder deutlich schärfer – siehe weiter unten.

Die große Schwäche hat die Kamera bei Aufnahmen in einer Umgebung mit wenig Licht (Dämmerung, Nacht). Hier werden die Bilder schnell unscharf und die Videos verpixelt. Die Kamera versucht zwar das Umgebungslicht noch so gut es geht einzufangen, dieses gelingt aber nur mittelmäßig. Richtig gute Aufnahmen sind bei Dunkelheit oder in der Dämmerung nicht mehr möglich. Es ist definitiv eher eine Kamera für Nahaufnahmen im Vordergrund und Videos (Beispielaufnahmen siehe unten).

Dafür punktet die Kamera bei Aufnahmen im Tageslicht und gut beleuchteten Räumen. Hier ist sowohl das Bild, als auch das Video unglaublich detailreich und scharf. Auch schnelle Aufnahmen werden von der Kamera, dank der 60 Frames, ohne Ruckler aufgenommen. Dieses ist ja insbesondere für Action-Situationen wichtig. Wer parallel auf das Kontrollbild auf dem Smartphone schaut, sollte sich hiervon nicht verunsichern lassen. Dieses zeigt das Bild mit leichter Verzögerung und mit Rucklern an. Bei dem Original-Video sind später keine Ruckler.

Das Objektiv ist ein 155° Weitwinkel-Objektiv. Dieses erfasst einen guten Sichtbereich, auch wenn andere Actioncams einen etwas größeren Winkel erfassen. Meiner Meinung nach sind die 155° ausreichend für gute Action-Aufnahmen. Die Verzerrung beim Bild hält sich dadurch auch etwas in Grenzen.

Fotomodus – Aufnahmen (vor Fokus-Problem Behebung [siehe unten])

Fotomodus – Aufnahmen (nach Fokus-Problem Behebung)

Nachdem die Linse der Kamera neu positioniert wurde, waren die Aufnahmen deutlich besser. Auch bei Dämmerung macht die Yi Cam nun bessere Bilder als vorher. Hier einige Aufnahmen

Videomodus – Aufnahmen

Die Videos im Videomodus wirken tatsächlich etwas verschwommen. Dieses liegt teilweise an einem Konstruktionsfehler der Xiaomi Yi Cam. Mittels “Lens fix” kann dieser Fehler aber einfach behoben werden. Für den Lens Fix bei der Xiaomi Yi Cam wird ein Micro HDMI zu HDMI Kabel benötigt. Nun wird die Linse neu positioniert und die Aufnahmen sind auch in der Ferne gestochen scharf. Wie das ganze funktioniert, zeige ich in einem extra Video (siehe unten). Hier sind die Aufnahmen in der hohen Auflösung 1920×1080 60P und der niedrigen Auflösung 848×480 240P. Außerdem habe ich die Kamera beim Wechsel von helle in dunkle Räume ausprobiert. Hierbei habe ich mich möglichst schnell bewegt:

Nach Fokus-Problem Behebung:

Vor Fokus-Problem Behebung:

Auch Timelapse-Aufnahmen sind mit der Xiaomi Yi Cam problemlos möglich. Hierbei lässt sich das Aufnahmeformat bei den Fotos auf 16:9 umstellen. Die Fotos werden dann immerhin noch mit 12 Megapixeln aufgenommen. Es lassen sich verschiedene Zeitraffer-Einstellungen bei der Kamera vornehmen. Es ist problemlos möglich das die Kamera alle 0,5 Sekunden oder auch alle 60 Sekunden ein Bild aufnimmt (Einstellmöglichkeiten: 0,5s, 1s, 2s, 5s, 10s, 30s, 60s). So lassen sich spektakuläre Zeitraffer Aufnahmen mit der Xiaomi Yi Cam vornehmen. Ich habe mit der Time Lape Funktion der Xiaomi Yi Cam etwas rumgespielt (Videos siehe unten). Für Aufnahmen in der Dunkelheit empfiehlt es sich hier die LEDs auszustellen. Ansonsten wird das blaue Blinken der Kamera mit aufgenommen.

Auch Slow Motion Aufnahmen sind mit der Xiaomi Yi Action Camera problemlos möglich. Ein Videomodus arbeitet mit 240 Frames in der Sekunde. Allerdings ist die Auflösung hier dann nur mit 480 Pixeln möglich. Dafür sind Slow Motion Aufnahmen mit geringer Auflösung einfach möglich (Video siehe unten). Bei 720 Pixeln gehen immerhin noch 120 Frames in der Sekunde. Auch damit lassen sich Slow Motion Aufnahmen machen.

Slow Motion mit der Xiaomi Yi Camera

https://youtu.be/xOwX_zpFF2A

Fokus-Problem beheben

Leider hat die Xiaomi Yi Cam von Haus aus eine große Schwäche. Die Linse wurde falsch positioniert. Dieses lässt sich aber mit wenigen Handgriffen und Minuten erledigen. Alles was ihr dafür benötigt ist ein Micro HDMI zu HDMI Kabel, einen Edding, ein Messer und etwas Kleber. Um das ganze zu veranschaulichen habe ich einen extra Beitrag erstellt indem ich Schritt für Schritt erkläre, wie ihr das Fokus-Problem der Xiaomi Yi Camera lösen könnt – Fokus Problem der Xiaomi Yi Camera beheben.

Wasserdichtigkeit

Entgegen einiger Aussagen ist die Xiaomi Yi Camera nicht wasserdicht. Zumindest nicht in der Standard-Version / Grundausstattung. Die Klappen haben weder Gummilippen noch sonst irgendwelchen Schutz vor Wasser. Das Wasser kann also theoretisch problemlos in das Kamerainnere gelangen. Abhilfe schafft hier ein Unterwasser-Case, welches es für ca. 18 Dollar, als Zubehör zu kaufen gibt. Mit dem Zubehör ist die Yi Cam dann bis zu 40 Meter wasserdicht. So sind theoretisch auch Aufnahmen Unterwasser möglich. Ohne das Underwater-Case ist sollte die Action Cam eher vom Wasser fern gehalten werden. Ich habe die Yi Camera einfach mal ins Aquarium getan und geschaut ob diese das aushält. Ich kann hier nur positives berichten!

Zubehör

Für die Xiaomi Yi Action Cam gibt es einiges an Zubehör zu kaufen. Beliebt ist hierbei insbesondere eine Silikon- oder Kunststoffhülle für die Kamera. Aber auch eine Klappe für die Linse gehört bei vielen mit zu den ersten Anschaffungen bei der Yi Cam. Es gibt als Zubehör auch ein Underwater-Case mit welchem die Kamera bis zu 40 m Wassertiefe wasserdicht ist. Insgesamt ist genügend Zubehör für die Kamera erhältlich. Es ist nur nicht immer ganz einfach dieses in den Online-Shops zu finden. Mit ein bisschen Suche wird hier aber jeder fündig und findet eine ganze Palette an Zubehör: Selfie-Stick, Cases, div. Befestigungsmöglichkeiten uvm. Es gibt auch eine Bluetooth Fernbedienung für die Xiaomi Yi Cam. Mit dieser ist es möglich die Kamera aus etwas Entfernung auszulösen. Die Bluetooth Fernbedienung habe ich ebenfalls getestet.

Positiv:

  • Preis
  • 60 fps bei 1080p in 155° Weitwinkel
  • Viele Schnittstellen
  • Geringes Gewicht
  • Kompaktes Design
  • Sony Exmor Sensor
  • Status LED leicht verständlich

Negativ:

  • Kein Zubehör beiliegend
  • Kein Display
  • Kein 4k
  • nicht wasserdicht
  • mittelmäßige Akkulaufzeit

 

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Eigenschaften: 

  • Superweitwinkel, 16MP Kamera, High-Speed-Fotografie, können Sie schöne Bild. 4 Betriebsarten sind: Foto, Time-lapse Foto, Timed Foto und Video.
  • Teilen auf Social Media innerhalb von 10 Sekunden mit der Smartphone-App. 3D Noise Reduction und H.264 High-Fidelity-Bildcodierung Technologie.
  • 155 ° Super-Weitwinkel, können Sie atemberaubende Landschaft in ein Foto zu bekommen. WiFi Connectivity (bis 100 Meter), leicht von Videos und Fotos zu übertragen, um Ihr Smartphone.
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Hey! Ich bin Steffen, 28 Jahre und Autor dieses Beitrags. Hier einige Infos zu mir: Ich bin schon seit ich denken kann vom Sport fasziniert. Ich liebe außergewöhnliche Sportarten, die einem körperlich alles abverlangen und an meine Grenzen bringen. So stecke ich meine sportlichen Ziele immer wieder höher! Ich verbringe viel Zeit bei sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft und in der Natur – ganz nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Ich liebe Hindernis- und Extremläufe. Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Marathon mit Hindernissen und ersten 100 km Marsch gefinisht. Ich fahre auch in meiner Freizeit viel Fahrrad, gehe viel laufen und mache seit knapp zwei Jahren Bodyweight-Training. Ich liebe es mich in der Natur (Berge, Seen) zu bewegen, um neue Orte und landschaftliche Highlights zu entdecken. Die Sommer-Monate verbringe ich meist auf dem Stand Up Paddling Board. Auf dem SUP-Board erkunde ich sportlich Flüsse, Seen und Kanäle rund um Hamburg. Sport ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Hier fülle ich meine Energiereserven wieder auf, finde einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag und entwickle neue Ideen für diese Seite und meine YouTube-Kanal (FitnessBox). Über Kommentare und Nachrichten von euch hier auf der Seite freue ich mich immer sehr!

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